Markt.Radar Ruhrgebiet
Markt verstehen. Bestand steuern.
Entscheidungen fundiert vorbereiten.
Redaktion 15.10.2026 · Markt.Radar mit 19 Standortprofilen und Mietspiegel-Kompass. Datenstand und örtlichen Geltungsbereich finden Sie bei der jeweiligen Quelle.
Amtliche Primärdaten, kommunale Mietspiegel, institutionelles Research und externe Modellwerte haben unterschiedliche Aufgaben. Wir zeigen Quelle, Stichtag und Bezugsraum. Fehlende aktuelle Werte werden nicht geschätzt.
Die fünf Dashboards
Wählen Sie Ihren Markt oder öffnen Sie den Rechner für die eigene Objektakte.
DashboardWohnmarkt-Dashboard Ruhrgebiet
Alle 19 Schwerpunktstandorte: Mietspiegel, Anwendungslogik, Originalquellen und separat gekennzeichnete Modellmieten und Modellkaufpreise.
Ihr Standort. Ihre Mietspiegel-Grundlage.
Vom kommunalen Mietspiegel zur konkreten Objektprüfung: Wählen Sie Ihren Standort und öffnen Sie das ausführliche Profil. Jede Karte zeigt die örtliche Fassung, ihren Anwendungsbereich, wichtige Besonderheiten und die nächsten Prüfschritte.
Die Auswahl entspricht unseren 19 Schwerpunktstandorten. Kirchhellen gehört zu Bottrop und nutzt dessen Mietspiegel; Borken (NRW) ist ein angrenzender Markt. „19 Standorte“ bedeutet deshalb nicht 19 eigenständige Gemeinden.
Ein Mietspiegel beschreibt keine pauschale Stadtmiete. Auch ein ausgewiesenes Basisbeispiel ist erst nach sämtlichen passenden Objektkorrekturen verwendbar. Die Originalbroschüre entscheidet über Geltungsbereich und Rechenregeln.
Gelsenkirchen
2026 · Einfacher Mietspiegel
KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
Stand / gültig ab 01.01.2026
Geltungsbereich
Freifinanzierte Mietwohnungen; Ein- und Zweifamilienhäuser sind nicht erfasst.
So ist das lokale Modell aufgebaut
Acht Baualtersklassen × vier Größenklassen; danach objektbezogene Zu- und Abschläge.
- Das ursprüngliche Baujahr bleibt auch nach Modernisierungen Ausgangspunkt.
- REGE-Bezirk und Ausstattung sind gemeinsam zu prüfen; die Tabellenmiete allein reicht nicht.
In drei Schritten zur Objektprüfung
- Adresse im städtischen Kartenrechner suchen und Immobilie markieren.
- Baualters- und Größenklasse sowie sämtliche Wohnwertmerkmale erfassen.
- Mittelwert, Mietspanne und begründete Abweichungen dokumentieren.
Eigentümerfokus
Für Altbauten, modernisierte Bestände und kleinere Wohnungen immer das konkrete Tabellenfeld und den REGE-Bezirk festhalten.
Baujahr 1957–1965, über 60 bis 100 m²: Mittelwert 6,05 €/m², Spanne 5,40–6,67 €/m²; Normobjekt, vor Merkmalskorrekturen.
Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte
Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.
Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.
Essen
2026 · Qualifizierter Mietspiegel
KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
01.08.2026–31.07.2028
Geltungsbereich
Freifinanzierte Wohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser, 25–160 m².
So ist das lokale Modell aufgebaut
Flächenabhängige Basis-Nettomiete, anschließend prozentuale Zu- und Abschläge; Indexfortschreibung 2024.
- Die Wohnlage wird adressbezogen in sieben Kategorien ermittelt.
- Nur vom Vermieter gestellte Ausstattungen berücksichtigen.
In drei Schritten zur Objektprüfung
- Wohnfläche nach den Vorgaben der Broschüre einordnen.
- Baujahr, Wohnungstyp, Ausstattung und Adresse im offiziellen Rechner prüfen.
- Berechnung mit Wohnlage und Ausgabe 2026 zur Objektakte nehmen.
Eigentümerfokus
Bei bestehenden Berechnungen aus 2024 die aktuelle Fortschreibung verwenden und den Adressbezug der Wohnlage prüfen.
79,00–80,99 m²: 6,94 €/m² Basis-Nettomiete. Baualter, Lage und weitere Merkmale sind darin noch nicht objektbezogen eingerechnet.
Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte
Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.
Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.
Bochum
2025–2027 · Qualifizierter Mietspiegel
KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
01.04.2025–maximal 31.03.2027
Geltungsbereich
Nicht preisgebundene, abgeschlossene Wohnungen; auch vermietete Ein- und Zweifamilienhäuser.
So ist das lokale Modell aufgebaut
Baujahr und Wohnungsgröße bestimmen das Tabellenfeld; Ausstattungen werden in €/m² korrigiert.
- Die aktuelle Ausgabe enthält keine pauschalen Wohnlagenzuschläge.
- Die Ergänzung zur gehobenen Badausstattung vom 17.10.2025 beachten.
In drei Schritten zur Objektprüfung
- Größen- und Baujahresgruppe auswählen.
- Nur nachgewiesene Energie- und Ausstattungsmerkmale hinzurechnen.
- Modernisierung nicht automatisch als jüngeres Baujahr behandeln.
Eigentümerfokus
Energieausweis und modernisierte Ausstattung zur Mietakte nehmen; veraltete Lagezuschläge aus früheren Fassungen aussortieren.
Baujahr 1950–1964, 65–109 m²: Mittelwert 6,33 €/m², Spanne 6,28–6,38 €/m²; vor Ausstattungszuschlägen.
Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte
Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.
Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.
Dortmund
2025/2026 · Qualifizierter Mietspiegel
KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
01.01.2025–31.12.2026
Geltungsbereich
Nicht preisgebundene Wohnungen innerhalb der Abgrenzungen der Broschüre; Baujahre bis 2019.
So ist das lokale Modell aufgebaut
Basismieten für 60,01–80,00 m²; Korrekturen für Größe, Lage, Ausstattung und Modernisierung.
- Datengrundlage: Mai 2024; Ausgabedatum und Erhebungsdatum unterscheiden sich.
- Für Baujahre ab 2020 keine Tabellenwerte aus der letzten Baualtersklasse unterstellen.
In drei Schritten zur Objektprüfung
- Baujahr und Referenzfeld bestimmen.
- Größenkorrektur und weitere belegte Merkmale berücksichtigen.
- Mietspanne und Quellenfassung zum Stichtag dokumentieren.
Eigentümerfokus
Zum Jahreswechsel 2026/2027 eine Nachfolgeausgabe prüfen; unveränderte Basiswerte nicht als automatische Aktualisierung fortschreiben.
Baujahr 1960–1969, 60,01–80,00 m²: Mittelwert 6,30 €/m², Spanne 5,43–7,18 €/m²; vor Zu- und Abschlägen.
Alle Dortmunder Basisfelder und Größenkorrekturen
Nur Referenzgröße 60,01–80,00 m², Ausgabe 2025/2026; vor weiteren Objektkorrekturen.
Größenkorrekturen des Dortmunder Mietspiegels
Zu- und Abschläge je m² gegenüber der Referenzgröße 60,01 bis 80,00 m².
Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte
Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.
Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.
Duisburg
2026 · Qualifizierter Mietspiegel
KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
Gültig ab 01.02.2026
Geltungsbereich
Nicht preisgebundener Wohnraum; die Ausschlüsse und Flächengrenzen der Broschüre sind vorab zu prüfen.
So ist das lokale Modell aufgebaut
Wohnflächenabhängige Basismiete plus prozentuale Merkmalskorrekturen; VPI-Fortschreibung der Ausgabe 2024.
- Die Fortschreibung vergleicht den Verbraucherpreisindex Mai 2023 und Mai 2025.
- Eine Basismiete nach Fläche ist noch keine fertige Vergleichsmiete.
In drei Schritten zur Objektprüfung
- Geltungsbereich und Fläche in der Originalbroschüre prüfen.
- Baualter, Gebäude- und Wohnungsmerkmale vollständig einordnen.
- Prozentkorrekturen nach Originalschema anwenden und Rechenweg sichern.
Eigentümerfokus
Bei heterogenen Beständen getrennte Objektblätter führen; Lage und Ausstattungsstand nicht von einer Nachbarwohnung übernehmen.
80,00–81,99 m²: 6,40 €/m² flächenabhängige Basismiete; weitere Wohnwertmerkmale fehlen noch.
Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte
Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.
Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.
Oberhausen
2025 · Qualifizierter Mietspiegel
KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
Stand 01.03.2025
Geltungsbereich
Abgeschlossene, nicht preisgebundene Wohnungen; Tabellenmodell für die definierte Standardwohnung in mittlerer Wohnlage.
So ist das lokale Modell aufgebaut
Sechs Baujahresgruppen × drei Größenklassen; Mittelwerte und Zweidrittelspannen.
- Die Referenzausstattung unterscheidet sich teilweise nach Baualtersklasse.
- Einfachere oder bessere Lage muss anhand der tatsächlichen Wohnumgebung begründet werden.
In drei Schritten zur Objektprüfung
- Baualtersgruppe und Größenklasse wählen.
- Standardausstattung mit dem Objekt abgleichen.
- Quantifizierte Merkmale und zulässige Spanneneinordnung getrennt dokumentieren.
Eigentümerfokus
Balkon, Heizungsart, Modernisierungen und Wohnumfeld zusammen prüfen; die mittlere Wohnlage ist keine Aussage über jede Straße.
Baujahr 1965–1979, 60 bis unter 90 m²: Mittelwert 6,19 €/m², Spanne 5,12–7,34 €/m²; Standardwohnung.
Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte
Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.
Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.
Mülheim an der Ruhr
2026 · Qualifizierter Mietspiegel
KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
01.01.2026–31.12.2027
Geltungsbereich
Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, 20–150 m²; auch Angaben zu Ein- und Zweifamilienhäusern.
So ist das lokale Modell aufgebaut
Baualters- und Größenfelder, Merkmalskorrekturen und adressbezogene Wohnlage; Fortschreibung 2024.
- Tabellenwerte beziehen sich auf die Referenz-Wohnlage 5.
- Erhebung Mai 2023; Indexanpassung auf Mai 2025.
In drei Schritten zur Objektprüfung
- Adresse in der kommunalen Wohnlagenkarte nachschlagen.
- Baujahr, Fläche und Referenzausstattung zuordnen.
- Lage- und Ausstattungsabweichungen nach Ausgabe 2026 berücksichtigen.
Eigentümerfokus
Wohnlagenzuordnung zur Adresse sichern; die frühere Referenz-Wohnlage 4 nicht mit der aktuellen Tabellenbasis verwechseln.
Baujahr 1949–1974, 60,00–79,99 m²: Mittelwert 6,06 €/m², Spanne 5,30–6,88 €/m²; Referenz-Wohnlage 5.
Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte
Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.
Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.
Herne
2025 · Qualifizierter Mietspiegel
KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
01.01.2025–31.12.2026
Geltungsbereich
19–152 m²; Mehrfamilienhäuser sowie bestimmte Reihenhäuser und Doppelhaushälften. Freistehende Ein-/Zweifamilienhäuser sind nicht erfasst.
So ist das lokale Modell aufgebaut
Neun Baualters- und acht Größenklassen; zusätzliche Wohnwertmerkmale in €/m².
- Erhebungsstand: 01.01.2024.
- Baujahre ab 2022 liegen außerhalb der Tabellen-Baualtersklassen.
In drei Schritten zur Objektprüfung
- Gebäudetyp und Größenbereich vorab prüfen.
- Baualtersfeld und Referenz-Wohnlage 1 bestimmen.
- Ausstattung, Modernisierung und Wohnlage nach dem vollständigen Schema korrigieren.
Eigentümerfokus
Reihenhaus, Doppelhaushälfte und freistehendes Haus sauber unterscheiden; vor Nutzung im Jahr 2027 die neue Fassung prüfen.
Baujahr 1960–1969, 60 bis unter 115 m²: Basismiete 5,54 €/m²; noch ohne Merkmalskorrekturen.
Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte
Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.
Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.
Bottrop
2025 · Einfacher Mietspiegel
KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
Stand 01.01.2025; kein festes Enddatum ausgewiesen
Geltungsbereich
Nicht preisgebundene Wohnungen; Referenzgröße 60–90 m² in mittlerer Wohnlage, einschließlich Kirchhellen.
So ist das lokale Modell aufgebaut
Baujahresgenauer Mietrichtwert, danach Modernisierungspunkte und Qualitätskorrekturen.
- Der mittlere Wert einer Altersklasse ersetzt nicht die Anpassung an das tatsächliche Baujahr.
- Die Modernisierungsbewertung folgt einem gesonderten Punktesystem.
In drei Schritten zur Objektprüfung
- Bezugsbaujahr und tatsächliches Baujahr in Tabelle 1 abgleichen.
- Modernisierungen mit Alter und Punkten in Tabelle 2 bewerten.
- Größe, Lage und Qualität mit Tabelle 3 ergänzen.
Eigentümerfokus
Für Wohnungen in Alt-Bottrop und Kirchhellen gilt dieselbe Broschüre; die konkrete Lage bleibt objektspezifisch.
Baujahr 1949: 6,17 €/m²; innerhalb 1949–1977 zusätzlich 0,02 €/m² je Baujahr. Erst danach weitere Korrekturen.
Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte
Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.
Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.
Recklinghausen
2026 · Einfacher Mietspiegel
KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
01.01.2026–31.12.2027
Geltungsbereich
Freifinanzierte Wohnungen in typischen Mietgebäuden; Bezug ist die mittlere Wohnlage.
So ist das lokale Modell aufgebaut
Baualtersgruppen mit gesonderten Modernisierungsgruppen; Indexfortschreibung 2024.
- Für 2026 wurden keine neuen Mietdatensätze erhoben.
- Im Regelfall keine Größenklassen; besondere Größen können gesondert zu würdigen sein.
In drei Schritten zur Objektprüfung
- Bezugsfertigkeit und gegebenenfalls Modernisierungsgruppe feststellen.
- Ausstattung, Gebäudetyp und Wohnlage abgleichen.
- Spanne und objektspezifische Abweichungen nachvollziehbar begründen.
Eigentümerfokus
Bei Modernisierungen das geforderte Maßnahmenbündel nachweisen und Doppelansätze vermeiden.
Baujahr 1961–1969, Heizung, Bad/WC und Isolierverglasung: Mittelwert 6,15 €/m², Spanne 5,85–6,45 €/m²; mittlere Wohnlage.
Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte
Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.
Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.
Gladbeck
2024 · Nachfolgeprüfung erforderlich · Qualifizierter Mietspiegel
KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
Fortschreibung 2024; Datenbezug 01.12.2023
Geltungsbereich
Nicht preisgebundener Wohnungsbestand; Basistabelle für Wohnflächen von 30 bis 130 m².
So ist das lokale Modell aufgebaut
Flächenabhängige Basis plus prozentuale Wohnwertkorrekturen; Fortschreibung des qualifizierten Mietspiegels 2022.
- Der verifizierte Fortschreibungsbericht datiert vom 13.08.2024.
- Eine neuere Ausgabe 2026 ließ sich bei dieser Prüfung nicht belastbar bestätigen.
In drei Schritten zur Objektprüfung
- Vor jeder aktuellen Mietprüfung bei der Stadt nach einer Nachfolgeausgabe fragen.
- Nur mit bestätigter Fassung die Flächenklasse und Wohnwertmerkmale bestimmen.
- Quellenstand und verbleibenden Aktualisierungsbedarf zur Akte nehmen.
Eigentümerfokus
Die zugängliche Ausgabe 2024 ist eine dokumentierte Quelle, aber keine ungeprüfte Zusicherung der Aktualität im Oktober 2026.
79–82 m²: 5,95 €/m² Basis-Nettokaltmiete in der Fortschreibung 2024; keine aktuelle Mietfreigabe, keine fertige Vergleichsmiete.
Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte
Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.
Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.
Herten
2025/2027 · Kommunaler Mietspiegel
KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
Gültig ab 01.08.2025 · Ausgabe 2025/2027
Geltungsbereich
Typische freifinanzierte Wohnungen in Mietgebäuden ab zwei Wohneinheiten; zusätzliche Regeln für vermietete Häuser.
So ist das lokale Modell aufgebaut
Elf Baugruppen, teilweise mit gesonderter Modernisierungseinordnung; mittlere Wohnlage.
- Eine Modernisierungseinordnung verlangt ein Bündel von mindestens drei der genannten Maßnahmen.
- Kleine und große Wohnungen erfordern gegebenenfalls eine zusätzliche Größenwürdigung.
In drei Schritten zur Objektprüfung
- Baujahr und passende Modernisierungsgruppe bestimmen.
- Ausstattung und Wohnlage nach den Erläuterungen prüfen.
- Haus-, Größen- und sonstige Korrekturen nur mit belegter Grundlage ansetzen.
Eigentümerfokus
Ab Baujahr 2014 nennt die Tabelle keinen Zahlenwert. Keinen Tabellenwert aus einer älteren Baugruppe übertragen.
Baujahr 1961–1970, nicht modernisiert: Mittelwert 5,60 €/m², Spanne 5,33–5,86 €/m²; normale Wohnlage.
Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte
Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.
Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.
Marl
2026 · Kommunaler Mietspiegel
KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
01.04.2026–31.03.2028
Geltungsbereich
Standard: Wohnungen über 40 bis 100 m² in Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen und normaler Wohnlage.
So ist das lokale Modell aufgebaut
Baualtersgruppen mit Spannen und Mittelwerten; abweichende Größe, Lage und Gebäudetyp gesondert berücksichtigen.
- Garagen, Stellplätze und Betriebskosten sind nicht Teil der Mietrichtwerte.
- Abweichende Wohnlagen werden anhand von Kriterien begründet, nicht pauschal nach Stadtteilnamen.
In drei Schritten zur Objektprüfung
- Baualtersklasse und Standardmerkmale prüfen.
- Bei anderer Größe oder Hauscharakter die Sonderregeln anwenden.
- Modernisierungszustand und begründete Position innerhalb der Spanne sichern.
Eigentümerfokus
Wohnungen und vermietete Häuser getrennt einordnen; eine besondere Lage muss anhand des konkreten Umfelds begründet werden.
Baujahr 1961–1971: Mittelwert 6,70 €/m², Spanne 6,20–7,15 €/m²; Standardgröße und normale Lage.
Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte
Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.
Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.
Dorsten
2025 · Einfacher Mietspiegel
KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
Stand 01.07.2025; bis zum Erscheinen einer neuen Ausgabe
Geltungsbereich
Freifinanzierter Wohnraum; Grundmodell mit besonderen Zuschlägen unter anderem für vermietete Einfamilienhäuser.
So ist das lokale Modell aufgebaut
Baujahres-Ausgangswert mit Stadtteilkategorie, Größe, Modernisierung und Ausstattung; zweite Fortschreibung.
- Die Stadtteilkategorie und die Mikrolage sind unterschiedliche Prüfschritte.
- Mieterseitig eingebrachte Ausstattung rechtfertigt keinen Vermieterzuschlag.
In drei Schritten zur Objektprüfung
- Baualtersgruppe und örtliche Stadtteilkategorie bestimmen.
- Größe, Modernisierungen und vermieterseitige Ausstattung prüfen.
- Die Obergrenzen für die Summe einzelner Zuschläge beachten.
Eigentümerfokus
Für die Baujahresgruppe ab 2021 wird kein belastbarer Zahlenwert ausgewiesen. Die jüngste Bestandsgruppe nicht als Neubauwert ausgeben.
Lage im Stadtgebiet, Lage im Stadtteil und Wohnungsgröße werden getrennt berücksichtigt. Ausgangsmiete plus Merkmale ergibt erst die objektbezogene Einordnung.
Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte
Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.
Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.
Dinslaken
2026/2027 · Einfacher Mietspiegel
KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
01.01.2026–31.12.2027
Geltungsbereich
Nicht preisgebundene Mietwohnungen; unter anderem Sozialwohnungen, Ferienwohnungen und bestimmte Dienstwohnungen sind ausgeschlossen.
So ist das lokale Modell aufgebaut
Tabelle nach Bau-/Modernisierungsgruppen, Größe und Wohnlage; ergänzende Zu- und Abschläge.
- Die Ausgabe wurde von Eigentümer- und Mietervertretung mit der Stadt erarbeitet.
- Für eine Normalwohnung ist vom Mittelwert des passenden Felds auszugehen.
In drei Schritten zur Objektprüfung
- Größen-, Bau-/Modernisierungsgruppe und Wohnlage im Original auswählen.
- Abweichungen bei Ausstattung und Gebäudetyp prüfen.
- Mittelwert und begründete Spanneneinordnung dokumentieren.
Eigentümerfokus
Die Modernisierungszuordnung ist Teil des lokalen Schemas. Baujahr, Modernisierungsjahr und Ausstattungszustand deshalb getrennt erfassen.
Gute Wohnlage: +10 %, mittlere Lage: 0 %, einfache Lage: −10 % auf den Mittelwert; die Einstufung muss zum konkreten Objekt passen.
Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte
Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.
Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.
Wesel
2025 · Fassung 02/2025 · Kommunaler Mietspiegel
KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
Gültig ab Januar 2025 · Erhebungsstichtag 01.09.2023
Geltungsbereich
Freifinanzierte Wohnungen mit 20–140 m²; die Broschüre enthält weitere sachliche Ausnahmen.
So ist das lokale Modell aufgebaut
Flächengenaue Basismieten mit Baualters-/Modernisierungsregeln; adressbezogenes Straßenverzeichnis.
- Die Februar-Korrektur 2025 ändert eine Voraussetzung für Modernisierungszuschläge.
- Wissenschaftliche Erstellung ist dokumentiert; eine ausdrückliche aktuelle Qualifizierungsbestätigung wird hier nicht unterstellt.
In drei Schritten zur Objektprüfung
- Aktualisierte Februar-Fassung verwenden und sachlichen Geltungsbereich prüfen.
- Baujahresabhängigen Rechenweg und Modernisierungen vollständig anwenden.
- Wohnlage anhand der Adresse und des Straßenverzeichnisses ermitteln.
Eigentümerfokus
Gerade bei Gebäuden bis 2002 alte Berechnungen auf die korrigierten Modernisierungsregeln prüfen.
80 m², Baujahr bis 2002, ohne Modernisierung: 5,67 €/m² Basis aus Tabelle 1a; Baualter und weitere Korrekturen folgen noch.
Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte
Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.
Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.
Borken
Kein eigener aktueller kommunaler Mietspiegel bestätigt · Quelle offen
KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
Quellenprüfung 15.10.2026 · Borken (NRW), PLZ 46325
Geltungsbereich
Borken im Kreis Borken ist ein angrenzender Schwerpunktmarkt; nicht mit Borken in Hessen verwechseln.
So ist das lokale Modell aufgebaut
Keine verifizierte eigene kommunale Rechenfassung hinterlegt. Externe Modellwerte stehen separat zur Marktbeobachtung bereit.
- Eine Nachbarstadt-Tabelle ist nicht automatisch ein Borkener Mietspiegel.
- Ein pauschaler Abschlag vom Bocholter Mietspiegel wird hier nicht als bestätigte aktuelle Berechnungsregel eingesetzt.
In drei Schritten zur Objektprüfung
- Aktuellen örtlichen Quellenstatus bei Stadt oder Interessenvertretung klären.
- Für eine konkrete Mietprüfung eine geeignete, belegte Vergleichsgrundlage bestimmen lassen.
- Modellmiete nur für Marktbeobachtung und nicht als rechtlich freigegebenen Mietansatz verwenden.
Eigentümerfokus
Bei Mietentscheidungen die konkrete Begründungsgrundlage mitprüfen lassen. Für den Ankauf getrennt Kaufpreisdaten des zuständigen Gutachterausschusses nutzen.
Kein kommunaler Tabellenwert eingesetzt. Fehlende Originalquellen werden weder durch Angebotsdurchschnitte noch durch Werte einer Nachbarstadt ersetzt.
Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte
Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.
Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.
Kirchhellen
Bottrop 2025 · Einfacher Mietspiegel
KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
Stand 01.01.2025 · Stadtteil von Bottrop, PLZ 46244
Geltungsbereich
Kirchhellen ist Teil der Stadt Bottrop. Der Bottroper Mietspiegel gilt; es gibt keine zweite eigenständige kommunale Tabelle.
So ist das lokale Modell aufgebaut
Bottroper Baujahresmodell mit Modernisierungs- und Qualitätskorrekturen; konkrete Kirchhellener Wohnlage berücksichtigen.
- Die Broschüre nennt Bottroper Straße als Beispiel mittlerer und Eichenkamp als Beispiel guter Wohnlage.
- Straßenbeispiele ersetzen keine Prüfung des einzelnen Hauses.
In drei Schritten zur Objektprüfung
- Bottroper Ausgabe und dortigen Geltungsbereich verwenden.
- Baujahr, 60–90-m²-Referenz und Modernisierungen einordnen.
- Mikrolage in Kirchhellen anhand der örtlichen Kriterien prüfen.
Eigentümerfokus
Häuser, Erstbezug und große Wohnungen besonders auf die Grenzen des Tabellenmodells prüfen. Stadtteil-Modellwerte nicht mit Bottrop doppelt aggregieren.
Die Lagebeispiele beziehen Kirchhellen ausdrücklich ein. Ein eigener pauschaler „Kirchhellen-Zuschlag“ wird hier nicht erfunden.
Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte
Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.
Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.
Hagen
2025 · Qualifizierter Mietspiegel
KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
01.10.2025–30.09.2027 · Erhebungsbezug Januar 2025
Geltungsbereich
Freifinanzierte Wohnungen in Mehrfamilienhäusern ab drei Einheiten und vermietete Eigentumswohnungen; keine Ein-/Zweifamilienhäuser.
So ist das lokale Modell aufgebaut
Regressionsmietspiegel mit getrennten Tabellen für Baujahre bis 1994 und ab 1995; Ausstattung und prozentuale Merkmalskorrekturen.
- Die örtliche Wohnlage lässt sich über die beschreibenden Merkmale der Bodenrichtwertzone in BORIS-NRW prüfen.
- Die Quartilsgrenzen der Datengrundlage sind informativ und keine frei wählbaren Mietausgangswerte.
In drei Schritten zur Objektprüfung
- Passenden Rechenweg nach Baujahr und Ausstattung bestimmen.
- Adresse, Wohnfläche und die Merkmale der zugehörigen Korrekturtabelle einordnen.
- Objektwert mit Rechenweg und lokaler Lagebeurteilung dokumentieren.
Eigentümerfokus
Alte Vorlagen auf Ausgabe 2025 umstellen; die Baujahresgrenze 1994/1995 und den tatsächlichen Ausstattungszustand beachten.
Baujahr 1949–1977, mittlerer Ausstattungszustand: Mietausgangsgröße 6,10 €/m². Lage, Fläche und weitere Merkmale werden erst danach korrigiert.
Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte
Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.
Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.
Zwei Standorte im direkten Vergleich
Marktbeobachtung und kommunale Rechenlogik nebeneinander betrachten. Mietspiegel-Beispielfelder verschiedener Städte werden bewusst nicht gegeneinander gerankt.
Vergleich im Browser auswählen.
Gelsenkirchen
- Modellmiete
- 6,96 €/m² · 01.10.2026
- Modellkaufpreis
- 1.924 €/m² · 01.10.2026
- Bruttoindikator
- 4,34 %
- Mietspiegel-Fassung
- 2026
- Zeitraum / Stand
- Stand / gültig ab 01.01.2026
- Örtlicher Rechenweg
- Acht Baualtersklassen × vier Größenklassen; danach objektbezogene Zu- und Abschläge.
- Einordnung / Quellenstatus
- Einfacher Mietspiegel
Essen
- Modellmiete
- 9,11 €/m² · 01.10.2026
- Modellkaufpreis
- 2.799 €/m² · 01.10.2026
- Bruttoindikator
- 3,91 %
- Mietspiegel-Fassung
- 2026
- Zeitraum / Stand
- 01.08.2026–31.07.2028
- Örtlicher Rechenweg
- Flächenabhängige Basis-Nettomiete, anschließend prozentuale Zu- und Abschläge; Indexfortschreibung 2024.
- Einordnung / Quellenstatus
- Qualifizierter Mietspiegel
Formel und Ausschlüsse des Bruttoindikators wie im Marktvergleich. Bei Kirchhellen sind Modellunsicherheit und Teilraum Bottrop besonders zu beachten. Datenstände bleiben am Wert sichtbar.
Amtlicher Marktrahmen – Bezugsraum NRW
Der Grundstücksmarktbericht NRW 2026 wertet Kaufverträge des Jahres 2025 aus: 124.201 Kauffälle, 46,01 Mrd. Euro Umsatz, rund +10 % Kauffälle und +13 % Geldumsatz. Die Preise für Eigentumswohnungen stiegen landesweit um 7 %, für Ein- und Zweifamilienhäuser um 3 %.
Grundstücksmarktbericht NRW 2026 · Veröffentlichung 16.09.2026. Diese Landeswerte sind weder ein Ruhrgebiets-Stadtmittel noch eine Wertänderung Ihres Objekts. Für Teilmärkte: BORIS-NRW / örtliche Gutachterausschüsse.
Destatis – Häuserpreisindex Q2 2026: bundesweiter Häuserpreisindex Q2 2026 vorläufig +0,6 % zum Vorjahr. Unterschiedliche Räume und Zeiträume dürfen nicht gleichgesetzt werden.
Geschätzte Wohnungsmieten · alle 19 Standorte
immowelt-Modellwerte; Modellstand je Zeile. Keine kommunale Vergleichsmiete, kein Ranking örtlicher Mietspiegel.
Wohnungsmarktvergleich
| Standort / Profil | Modellmiete Wohnung | Miete: Anzeige „1 Jahr“ | Modellkaufpreis Wohnung | Kauf: Anzeige „1 Jahr“ | Bruttoindikator | Modellstände Miete / Kauf |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gelsenkirchen | 6,96 €/m² | +2,9 % | 1.924 €/m² | +4,8 % | 4,34 % | Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026 |
| Essen | 9,11 €/m² | +2,7 % | 2.799 €/m² | +6,5 % | 3,91 % | Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026 |
| Bochum | 8,32 €/m² | +2,3 % | 2.534 €/m² | +6,4 % | 3,94 % | Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026 |
| Dortmund | 8,34 €/m² | +2,3 % | 2.603 €/m² | +1,8 % | 3,84 % | Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026 |
| Duisburg | 7,60 €/m² | +3,7 % | 2.069 €/m² | +5,3 % | 4,41 % | Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026 |
| Oberhausen | 8,34 €/m² | +1,8 % | 2.083 €/m² | +5,9 % | 4,80 % | Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026 |
| Mülheim an der Ruhr | 8,83 €/m² | +4,3 % | 2.668 €/m² | +5,9 % | 3,97 % | Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026 |
| Herne | 7,24 €/m² | +1,0 % | 2.011 €/m² | +6,4 % | 4,32 % | Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026 |
| Bottrop | 7,56 €/m² | +2,3 % | 2.385 €/m² | +6,4 % | 3,80 % | Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026 |
| Recklinghausen | 7,00 €/m² | — | 2.498 €/m² | +4,8 % | 3,36 % | Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026 |
| Gladbeck | 7,14 €/m² | +2,3 % | 2.178 €/m² | +6,2 % | — | Miete 01.10.2026 · Kauf 01.09.2026 |
| Herten | 6,95 €/m² | +1,0 % | 2.183 €/m² | +4,8 % | 3,82 % | Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026 |
| Marl | 7,33 €/m² | +2,4 % | 2.297 €/m² | +6,2 % | 3,83 % | Miete 01.09.2026 · Kauf 01.09.2026 |
| Dorsten | 7,74 €/m² | +2,3 % | 2.180 €/m² | +2,1 % | 4,26 % | Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026 |
| Dinslaken | 8,85 €/m² | +1,8 % | 2.590 €/m² | +5,9 % | 4,10 % | Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026 |
| Wesel | 7,35 €/m² | +0,7 % | 2.067 €/m² | +6,4 % | 4,27 % | Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026 |
| Borken | 8,86 €/m² | +1,3 % | 2.566 €/m² | +2,1 % | 4,14 % | Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026 |
| Kirchhellen | 7,85 €/m² | — | 2.656 €/m² | — | 3,55 % | Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026 |
| Hagen | 7,93 €/m² | +2,7 % | 2.030 €/m² | +5,4 % | 4,69 % | Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026 |
Externe Modellwerte: Wohnungen. Anbieteranzeige „1 Jahr“; kein kalenderjährlicher Vergleich. Kirchhellen ohne eigene bestätigte Jahresreihe. Ein Strich ist kein Nullwert. Bei unterschiedlichen Modellständen wird kein Bruttoindikator berechnet.
Mietspiegel-Register · alle 19 Standorte
| Standort | Fassung | Einordnung | Zeitraum / Stand | Lokale Rechenlogik | Profil |
|---|---|---|---|---|---|
| Gelsenkirchen | 2026 | Einfacher Mietspiegel | Stand / gültig ab 01.01.2026 | Acht Baualtersklassen × vier Größenklassen; danach objektbezogene Zu- und Abschläge. | Standort öffnen |
| Essen | 2026 | Qualifizierter Mietspiegel | 01.08.2026–31.07.2028 | Flächenabhängige Basis-Nettomiete, anschließend prozentuale Zu- und Abschläge; Indexfortschreibung 2024. | Standort öffnen |
| Bochum | 2025–2027 | Qualifizierter Mietspiegel | 01.04.2025–maximal 31.03.2027 | Baujahr und Wohnungsgröße bestimmen das Tabellenfeld; Ausstattungen werden in €/m² korrigiert. | Standort öffnen |
| Dortmund | 2025/2026 | Qualifizierter Mietspiegel | 01.01.2025–31.12.2026 | Basismieten für 60,01–80,00 m²; Korrekturen für Größe, Lage, Ausstattung und Modernisierung. | Standort öffnen |
| Duisburg | 2026 | Qualifizierter Mietspiegel | Gültig ab 01.02.2026 | Wohnflächenabhängige Basismiete plus prozentuale Merkmalskorrekturen; VPI-Fortschreibung der Ausgabe 2024. | Standort öffnen |
| Oberhausen | 2025 | Qualifizierter Mietspiegel | Stand 01.03.2025 | Sechs Baujahresgruppen × drei Größenklassen; Mittelwerte und Zweidrittelspannen. | Standort öffnen |
| Mülheim an der Ruhr | 2026 | Qualifizierter Mietspiegel | 01.01.2026–31.12.2027 | Baualters- und Größenfelder, Merkmalskorrekturen und adressbezogene Wohnlage; Fortschreibung 2024. | Standort öffnen |
| Herne | 2025 | Qualifizierter Mietspiegel | 01.01.2025–31.12.2026 | Neun Baualters- und acht Größenklassen; zusätzliche Wohnwertmerkmale in €/m². | Standort öffnen |
| Bottrop | 2025 | Einfacher Mietspiegel | Stand 01.01.2025; kein festes Enddatum ausgewiesen | Baujahresgenauer Mietrichtwert, danach Modernisierungspunkte und Qualitätskorrekturen. | Standort öffnen |
| Recklinghausen | 2026 | Einfacher Mietspiegel | 01.01.2026–31.12.2027 | Baualtersgruppen mit gesonderten Modernisierungsgruppen; Indexfortschreibung 2024. | Standort öffnen |
| Gladbeck | 2024 · Nachfolgeprüfung erforderlich | Qualifizierter Mietspiegel | Fortschreibung 2024; Datenbezug 01.12.2023 | Flächenabhängige Basis plus prozentuale Wohnwertkorrekturen; Fortschreibung des qualifizierten Mietspiegels 2022. | Standort öffnen |
| Herten | 2025/2027 | Kommunaler Mietspiegel | Gültig ab 01.08.2025 · Ausgabe 2025/2027 | Elf Baugruppen, teilweise mit gesonderter Modernisierungseinordnung; mittlere Wohnlage. | Standort öffnen |
| Marl | 2026 | Kommunaler Mietspiegel | 01.04.2026–31.03.2028 | Baualtersgruppen mit Spannen und Mittelwerten; abweichende Größe, Lage und Gebäudetyp gesondert berücksichtigen. | Standort öffnen |
| Dorsten | 2025 | Einfacher Mietspiegel | Stand 01.07.2025; bis zum Erscheinen einer neuen Ausgabe | Baujahres-Ausgangswert mit Stadtteilkategorie, Größe, Modernisierung und Ausstattung; zweite Fortschreibung. | Standort öffnen |
| Dinslaken | 2026/2027 | Einfacher Mietspiegel | 01.01.2026–31.12.2027 | Tabelle nach Bau-/Modernisierungsgruppen, Größe und Wohnlage; ergänzende Zu- und Abschläge. | Standort öffnen |
| Wesel | 2025 · Fassung 02/2025 | Kommunaler Mietspiegel | Gültig ab Januar 2025 · Erhebungsstichtag 01.09.2023 | Flächengenaue Basismieten mit Baualters-/Modernisierungsregeln; adressbezogenes Straßenverzeichnis. | Standort öffnen |
| Borken | Kein eigener aktueller kommunaler Mietspiegel bestätigt | Quelle offen | Quellenprüfung 15.10.2026 · Borken (NRW), PLZ 46325 | Keine verifizierte eigene kommunale Rechenfassung hinterlegt. Externe Modellwerte stehen separat zur Marktbeobachtung bereit. | Standort öffnen |
| Kirchhellen | Bottrop 2025 | Einfacher Mietspiegel | Stand 01.01.2025 · Stadtteil von Bottrop, PLZ 46244 | Bottroper Baujahresmodell mit Modernisierungs- und Qualitätskorrekturen; konkrete Kirchhellener Wohnlage berücksichtigen. | Standort öffnen |
| Hagen | 2025 | Qualifizierter Mietspiegel | 01.10.2025–30.09.2027 · Erhebungsbezug Januar 2025 | Regressionsmietspiegel mit getrennten Tabellen für Baujahre bis 1994 und ab 1995; Ausstattung und prozentuale Merkmalskorrekturen. | Standort öffnen |
Kommunale Fassungen haben unterschiedliche Methoden und Bezugsfälle. Deshalb keine Rangliste aus ihren Basisbeispielen. Quellen und Prüfstatus stehen im jeweiligen Standortprofil.
Mietspiegel für Ihren Standort
Alle 19 Profile mit Geltungsbereich und direkten Originalquellen.
Standort wählenAmtliche Kaufpreisdaten
Modellwerte mit dem zuständigen Grundstücksmarktbericht und Objektbezug prüfen.
BORIS-NRW öffnenEigene Wirtschaftlichkeit
Leerstand, nicht umlagefähige Kosten und Investitionen im Portfolio-Rechner prüfen.
Portfolio-RechnerQuellen, Datenstand und Bezugsraum
- Kommunaler qualifizierter MietspiegelDortmund – Mietspiegel 2025/2026
Datenstand Mai 2024; gültig bis 31.12.2026 · Dortmund; nicht preisgebundene Wohnungen gemäß Geltungsbereich · Quellenprüfung 15.10.2026 - Kommunaler qualifizierter MietspiegelEssen – Mietspiegel 2026
gültig 01.08.2026–31.07.2028 · Essen; eigener Geltungsbereich · Quellenprüfung 15.10.2026 - Amtliche TransaktionsstatistikGrundstücksmarktbericht NRW 2026
2025; veröffentlicht 16.09.2026 · NRW · Quellenprüfung 15.10.2026 - Amtliche PreisstatistikDestatis – Häuserpreisindex Q2 2026
Q2 2026, vorläufig; veröffentlicht 24.09.2026 · Deutschland · Quellenprüfung 15.10.2026 - Amtliches GrundstücksmarktportalBORIS-NRW / örtliche Gutachterausschüsse
je Datensatz und Teilmarkt · NRW / örtlicher Teilmarkt · Quellenprüfung 15.10.2026 - Öffentliche WohnungsmarktbeobachtungNRW.BANK – Wohnungsmarktprofile 2026
Datenjahr 2024; veröffentlicht 26.02.2026 · 396 Kommunen NRW · Quellenprüfung 15.10.2026
Modellquellen je Stadt: Dortmund Miete / Kauf · Essen Miete / Kauf · Duisburg Miete / Kauf · Bochum Miete / Kauf · Gelsenkirchen Miete / Kauf · Oberhausen Miete / Kauf · Hagen Miete / Kauf · Hamm Miete / Kauf · Herne Miete / Kauf · Mülheim an der Ruhr Miete / Kauf.

Die passende Miete beginnt bei der konkreten Wohnung.
Stadt, Baujahr und Fläche liefern den Einstieg. Ausstattung, Lage und örtliche Regeln entscheiden über die weitere Einordnung.
Alle 19 Standortprofile öffnen →DashboardBestandsportfolio-Dashboard
Ein interaktives Portfolio-Cockpit aus Ihren tatsächlichen Objekt- und Buchhaltungsdaten – nicht aus pauschalen Marktannahmen.
Portfolio-Rechner
Tragen Sie die Werte eines Objekts oder konsolidierten Teilportfolios ein.
Die Sollnettokaltmiete enthält auch die vereinbarte Miete der ausgefallenen Einheiten. Mietausfall und alle Kosten jährlich angeben. Ausgaben für Verwaltung und laufende Instandhaltung nicht nochmals unter „nicht umlagefähige Kosten“ erfassen. Geplantes Capex fließt separat in die Investitionskennzahl ein.
KPI-Definitionen
| Kennzahl | Offengelegte Formel | Einheit | Datenklasse |
|---|---|---|---|
| Operativer Überschuss (hier: NOI) | Sollnettokaltmiete − Mietausfall − nicht umlagefähige Kosten − laufende Instandhaltung − Verwaltung | €/Jahr | Eigene Berechnung |
| Mietausfallquote | Mietausfall ÷ Jahres-Sollnettokaltmiete × 100 | % | Eigene Berechnung |
| Eigentümerkostenquote | (nicht umlagefähige Kosten + Instandhaltung + Verwaltung) ÷ Sollnettokaltmiete × 100 | % | Eigene Berechnung |
| Rendite vor Finanzierung | operativer Überschuss ÷ Marktwert × 100 | % | Eigene Berechnung |
| Capex je Einheit | geplantes Capex ÷ Einheiten | €/Einheit | Eigene Berechnung |
Die Formeln sind bewusst einfach und prüfbar gehalten. Finanzierung, Steuern und Bewertungsanpassungen werden nicht automatisch eingerechnet.
Live-Ergebnisse
| Kennzahl | Ergebnis | Interpretation |
|---|---|---|
| NOI | — | Net Operating Income |
| Ausfallquote | — | Mietausfall im Verhältnis zum Soll |
| Eigentümerkostenquote | — | nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten |
| Rendite vor Finanzierung | — | NOI im Verhältnis zum Marktwert |
| Capex je Einheit | — | geplantes Maßnahmenbudget je Einheit |
Ergebnisse aktualisieren sich unmittelbar nach jeder Eingabe.
Datenqualitäts-Matrix für den Bestand
Mindestinhalt, Pflegezyklus und Primärquelle je Datenbereich.
Quellen, Datenstand und Bezugsraum
- Amtliches GrundstücksmarktportalBORIS-NRW / örtliche Gutachterausschüsse
je Datensatz und Teilmarkt · NRW / örtlicher Teilmarkt · Quellenprüfung 15.10.2026 - Kommunaler qualifizierter MietspiegelDortmund – Mietspiegel 2025/2026
Datenstand Mai 2024; gültig bis 31.12.2026 · Dortmund; nicht preisgebundene Wohnungen gemäß Geltungsbereich · Quellenprüfung 15.10.2026 - Amtliche PreisstatistikIT.NRW – Baupreise August 2026
August 2026; veröffentlicht 09.10.2026 · NRW · Quellenprüfung 15.10.2026
Ausgaben für laufende Instandhaltung werden hier im operativen Überschuss berücksichtigt. Finanzierung, Tilgung, Steuern, Kaufnebenkosten und geplantes Capex sind darin nicht enthalten. Die Kennzahl ersetzt keine vollständige Investitions- oder Liquiditätsrechnung.

Aus der Monatsmiete wird eine Bestandsentscheidung.
Erträge allein reichen nicht. Beziehen Sie Leerstand, nicht umlagefähige Kosten, Instandhaltung und Investitionen in Ihre Rechnung ein.
Bestand und Wirtschaftlichkeit prüfen →DashboardBüromarkt-Dashboard Ruhrgebiet
Aktuelle, quellenbezeichnete Kennzahlen für Dortmund und Essen – mit klarer Definition von Umsatz, Miete, Leerstand und Bauvolumen.
Büroflächenumsatz Q1–3 2026
BNP Paribas Real Estate; Stand 30.09.2026.
Büromarktkennzahlen
| Markt | Umsatz Q1–3 | Änderung zum Vorjahr | Spitzenmiete | Durchschnittsmiete | Leerstandsquote | Leerstandsfläche | im Bau | Stichtag |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Dortmund | 64.000 m² | -27 % | 23,00 €/m² | 13,30 €/m² | 4,7 % | 151.000 m² | 21.000 m² | 30.09.2026 |
| Essen | 31.000 m² | -33 % | 20,00 €/m² | 13,40 €/m² | 8,4 % | 272.000 m² | 25.000 m² | 30.09.2026 |
Spitzen- und Durchschnittsmieten sind Nettokaltmieten für Büroflächen gemäß Definition des Quellenanbieters.
Ausgewählte veröffentlichte Abschlüsse bis Q3 2026
| Markt | Nutzer | Fläche | Abschlusszeitraum | Teilmarkt laut Quelle |
|---|---|---|---|---|
| Dortmund | Jobcenter | 6.300 m² | Q1 2026 | City |
| Dortmund | Amazon | 5.500 m² | Q1 2026 | übriges Stadtgebiet |
| Dortmund | DSW21 | 3.100 m² | Q3 2026 | BMZ 2.2 |
| Essen | VGBE energy | 2.900 m² | Q2 2026 | BMZ 3.1 |
| Essen | Öffentliche Verwaltung | 2.300 m² | Q2 2026 | BMZ 2.1 |
| Essen | Johann Bunte Bauunternehmung | 1.700 m² | Q1 2026 | BMZ 3.1 |
Auswahl der in den zitierten Marktberichten genannten größeren Abschlüsse.
Quellen, Datenstand und Bezugsraum
- Institutionelles MarktresearchBNP Paribas Real Estate – Dortmund Q3 2026
30.09.2026 · Büromarkt Dortmund nach Anbieterdefinition · Quellenprüfung 15.10.2026 - Institutionelles MarktresearchBNP Paribas Real Estate – Essen Q3 2026
30.09.2026 · Büromarkt Essen nach Anbieterdefinition · Quellenprüfung 15.10.2026
DashboardLogistikmarkt-Dashboard Ruhrgebiet
Aktuelle Marktdaten zum Flächenumsatz, Mietniveau und zu den größten veröffentlichten Abschlüssen.
Logistikumsatz – kumulierte Zwischenstände
BNP Paribas Real Estate. Verschieden lange Zeiträume; kein Vergleich einzelner Quartalsumsätze.
Logistik: bestätigte Kennzahlen mit Einzelstichtag
| Kennzahl | Wert | Zeitraum und Definition |
|---|---|---|
| Flächenumsatz Q1–3 2026 | 484.000 m² | 30.09.2026; Ruhrgebiet |
| Veränderung zu Q1–3 2025 | +36 % | gleicher Neunmonatszeitraum |
| Spitzenmiete Q3 2026 | 8,10 €/m² | 30.09.2026; +3 % laut Anbieter, gerundet |
| Durchschnittsmiete H1 2026 | 6,70 €/m² | 30.06.2026; kein bestätigter Q3-Wert |
| Flächenumsatz H1 2026 | 280.000 m² | 30.06.2026; historischer Zwischenstand |
| Flächenumsatz Q1 2026 | 120.000 m² | 31.03.2026; historischer Zwischenstand |
Vermietungsmarkt Ruhrgebiet gemäß Definition des Quellenanbieters.
Ausgewählte veröffentlichte Abschlüsse H1 2026
| Nutzer | Fläche | Standort | Nutzungsprofil | Abschlusszeitraum |
|---|---|---|---|---|
| Cencora | 33.700 m² | Dortmund | Pharmalogistik | Q2 2026 |
| Goodcang | 29.000 m² | Duisburg | E-Commerce / Fulfillment | Q1 2026 |
| FlexiSpot | 20.500 m² | Werne | Handel / Bürolösungen | Q2 2026 |
| Siemens Mobility | 20.000 m² | Duisburg | Produktion | Q1 2026 |
| Blitz Distribution | 17.400 m² | Werne | Logistik | Q2 2026 |
Historische Vertragsauswahl aus dem Bericht H1 2026; keine vollständige Rangliste für das dritte Quartal.
Quellen, Datenstand und Bezugsraum
- Institutionelles MarktresearchBNP Paribas Real Estate – Logistik Q1–3 2026
30.09.2026; veröffentlicht 12.10.2026 · Logistikmarkt Ruhrgebiet nach Anbieterdefinition · Quellenprüfung 15.10.2026 - Institutionelles MarktresearchBNP Paribas Real Estate – Logistik Ruhrgebiet H1 2026
30.06.2026; historischer Detailstand · Logistikmarkt Ruhrgebiet nach Anbieterdefinition · Quellenprüfung 15.10.2026
DashboardStandort-Dashboard Ruhrgebiet
Die richtige Marktanalyse beginnt mit einem eindeutigen Bezugsraum und einer belastbaren Quellenhierarchie.
Bevölkerung im RVR-Gebiet
RVR / IT.NRW: amtliche Fortschreibung, keine Haushalts- oder Wohnungsbedarfsprognose.
Amtliche Standort- und Kostenindikatoren
| Indikator | Wert | Bezugsraum | Datenstand | Primärquelle |
|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 5.093.523 | RVR-Gebiet | 30.06.2026 | RVR / IT.NRW – Bevölkerung 30.06.2026 |
| Einwohner Vergleichsstichtag | 5.110.232 | RVR-Gebiet | 31.12.2025 | RVR / IT.NRW – Bevölkerung 30.06.2026 |
| Veränderung im Halbjahr | −16.709 Personen | RVR-Gebiet | H1 2026 | RVR / IT.NRW – Bevölkerung 30.06.2026 |
| Arbeitslosenquote | 10,7 % | BA-Arbeitsmarktregion Ruhrgebiet | September 2026 | Bundesagentur für Arbeit – September 2026 |
| Arbeitslose | 269.338 | BA-Arbeitsmarktregion Ruhrgebiet | September 2026 | Bundesagentur für Arbeit – September 2026 |
| Wohngebäude-Baupreise | +4,5 % zum Vorjahr | NRW | August 2026 | IT.NRW – Baupreise August 2026 |
| Instandhaltung ohne Schönheitsreparaturen | +4,9 % zum Vorjahr | NRW | August 2026 | IT.NRW – Baupreise August 2026 |
Datenräume und Zeiträume bleiben getrennt. Ein regionaler Bevölkerungsrückgang ist keine objektspezifische Leerstandsprognose.
Quellenmatrix für Standortentscheidungen
| Indikator | Quelle | Ebene | Datenstand / Aktualisierung | Zweck |
|---|---|---|---|---|
| Bevölkerung | RVR / IT.NRW | RVR / Stadt / Kreis | amtliche Fortschreibung; Einzelstichtag | Struktur, nicht allein Wohnungsnachfrage |
| Arbeitsmarkt | Bundesagentur für Arbeit | BA-Region; Stadt / Agenturbezirk | monatlich | Beschäftigungs- und Zahlungsfähigkeitskontext |
| Mietspiegel | jeweilige Kommune | konkreter Wohnungstyp | lokale Gültigkeitsfrist | rechtlich relevante Vergleichsmiete |
| Kaufpreise und Bodenwerte | BORIS / Gutachterausschuss | lokaler Teilmarkt | Bericht 2026 meist Kauffälle 2025 | Transaktionen, Objektprüfung |
| Baupreise | IT.NRW | NRW | August 2026 | Preisstand von Maßnahmenbudgets |
| Wohnungsmarktprofile | NRW.BANK | Kommunen | Ausgabe 2026; Datenjahr 2024 | Bestands- und Angebotsstruktur |
| Marktstimmung | NRW.BANK-Barometer | NRW | Expertenbefragung 2026 | subjektives Stimmungsbild |
| Büro / Logistik | institutionelles Research | Anbieter-Marktregion | Q3 2026 / H1-Details separat | Gewerbliche Teilmärkte |
Die Datenquelle wird nach der Fragestellung gewählt; ein einzelner Gesamtindex ersetzt keine Standortprüfung.
RVR-Mitglieder
Quellen, Datenstand und Bezugsraum
- Amtliche BevölkerungsfortschreibungRVR / IT.NRW – Bevölkerung 30.06.2026
30.06.2026; veröffentlicht 23.09.2026 · RVR-Gebiet · Quellenprüfung 15.10.2026 - Amtliche ArbeitsmarktstatistikBundesagentur für Arbeit – September 2026
September 2026; veröffentlicht 30.09.2026 · BA-Arbeitsmarktregion Ruhrgebiet; nicht ungeprüft mit RVR-Gebiet gleichsetzen · Quellenprüfung 15.10.2026 - Amtliche PreisstatistikIT.NRW – Baupreise August 2026
August 2026; veröffentlicht 09.10.2026 · NRW · Quellenprüfung 15.10.2026 - Öffentliche GebietsdefinitionRVR – Städte und Kreise
Struktur; geprüft 15.10.2026 · 11 kreisfreie Städte und 4 Kreise · Quellenprüfung 15.10.2026 - Öffentliche WohnungsmarktbeobachtungNRW.BANK – Wohnungsmarktprofile 2026
Datenjahr 2024; veröffentlicht 26.02.2026 · 396 Kommunen NRW · Quellenprüfung 15.10.2026 - Institutionelle ExpertenbefragungNRW.BANK – Wohnungsmarktbarometer 2026
Befragung 2026; rund 320 Fachleute · NRW · Quellenprüfung 15.10.2026 - Amtliches GrundstücksmarktportalBORIS-NRW / örtliche Gutachterausschüsse
je Datensatz und Teilmarkt · NRW / örtlicher Teilmarkt · Quellenprüfung 15.10.2026 - Öffentliche regionale MarktbeobachtungRVR – Wohnungsmarktbericht Ruhr 2024
Bericht 2024; Datenjahre je Kapitel beachten · Ruhrgebiet · Quellenprüfung 15.10.2026
ERGÄNZUNG ZUM MARKT.RADARMietkompass · Monatsmiete für Ihre Wohnung berechnen19 Standortprofile mit Quellen · Wohnfläche und örtlichen Mietansatz verknüpfen
Welche Monatsmiete ergibt sich für Ihre Wohnung?
Standort, Wohnfläche und Baujahr eingeben. Der Mietkompass findet den hinterlegten Mietspiegel-Ausgangswert und rechnet ihn in eine monatliche Nettokaltmiete um. Für Essen und Bochum können Sie zusätzlich die bezifferten Ausstattungsmerkmale einbeziehen.
Fiktives Rechenbeispiel · keine konkrete Wohnung.
rechnerische Nettokaltmiete pro MonatRechnerischer Vergleich; keine Ampel für rechtlich zulässige Mietpreise.
Rechenweg und Quelle nachvollziehen
Wissen für Ihre nächste Entscheidung
Zehn vollständige Fachbeiträge. Jeweils einen Beitrag öffnen und direkt im Markt.Radar lesen.
FachbeitragImmobilienankauf im Ruhrgebiet: Die belastbare Prüfung vor dem Kaufpreis
Ein günstiger Multiplikator ersetzt keine Prüfung von Cashflow, Capex, Mietrecht, Technik, Mikrolage und Datenqualität.
Neue Transaktionsdaten, klare Bewertungsgrenzen
Der Grundstücksmarktbericht NRW 2026 berichtet für 2025 landesweit +7 % bei Eigentumswohnungspreisen und +3 % bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Diese Landesdurchschnitte dürfen nicht als Wertanpassung einer konkreten Ruhrgebietsimmobilie übernommen werden.
Der Destatis – Häuserpreisindex Q2 2026 weist für Q2 2026 vorläufig +0,6 % zum Vorjahr in Deutschland aus. Unterschiedliche Räume, Zeiträume und Marktsegmente erklären, weshalb die Werte nicht austauschbar sind. Für Ankaufentscheidungen sind lokale BORIS-NRW / örtliche Gutachterausschüsse-Produkte und die eigene Objektprüfung maßgeblich.
Aktuelle Datenpunkte
Der Kaufpreis ist nur die Eintrittskarte
Viele Ankaufsentscheidungen beginnen mit dem Faktor auf die Jahresmiete. Diese Kennzahl ist schnell berechnet, blendet aber Mietausfall, nicht umlagefähige Kosten, Instandhaltung, Capex und Vertragsrisiken aus. Ein niedriger Faktor kann ein Risikopreis sein.
Die Prüfung sollte daher vom nachhaltigen Cashflow ausgehen. Welche Mieten sind tatsächlich bezahlt, welche sind rückständig, welche Anpassungen sind rechtlich möglich und welche Kosten bleiben beim Eigentümer? Erst danach wird der Kaufpreis sinnvoll eingeordnet.
Amtliche Marktinformationen richtig nutzen
BORIS-NRW ist das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse in Nordrhein-Westfalen. Es bündelt Bodenrichtwerte, Grundstücksmarktberichte und weitere amtliche Informationen. Diese Quellen sind für die Markt- und Bewertungsorientierung besonders wichtig, weil sie auf Kaufpreissammlungen und definierten Auswertungen beruhen.
Auch amtliche Daten ersetzen keine Objektprüfung. Teilmarkt, Baujahr, Zustand, Nutzung und Transaktionszeitpunkt müssen zum Kaufobjekt passen. Ein Durchschnittspreis ist kein Gutachten.
Mieterliste gegen Realität prüfen
Die übergebene Mieterliste muss mit Verträgen, Nachträgen, Kontobewegungen, Kautionen und Flächen abgeglichen werden. Differenzen bei Flächen oder Mietbestandteilen wirken unmittelbar auf Rendite und Abrechnung.
Besonderes Augenmerk verdienen Mietrückstände, Streitigkeiten, informelle Nutzungen, fehlende Kautionen und ungewöhnliche Nebenkostenvereinbarungen. Ein sauberer Datenraum reduziert nicht nur Risiko, sondern beschleunigt Finanzierung und Übergang.
Technik in Geld übersetzen
Eine technische Due Diligence ist nur dann entscheidungsrelevant, wenn Mängel in Budgets, Zeitpunkte und Folgerisiken übersetzt werden. Aussagen wie „Dach mittelfristig erneuern“ reichen nicht. Es braucht Kostenband, Dringlichkeit, Abhängigkeiten und Nutzungsbeeinträchtigung.
Der Capex-Plan sollte mindestens zehn Jahre betrachten und zwischen Pflicht, Substanzerhalt und Verbesserung trennen. Finanzierung und Liquiditätsplanung müssen zu diesem Verlauf passen.
Mikrolage und Vermietbarkeit
Im Ruhrgebiet können wenige Straßen einen erheblichen Unterschied machen. Erreichbarkeit, Lärm, Einzelhandel, Schulen, Grün, Nachbarbebauung und Sicherheitswahrnehmung beeinflussen Nachfrage und Fluktuation. Eine Desktopanalyse ist daher unzureichend.
Die Mikrolage sollte zu verschiedenen Tageszeiten besichtigt und mit der eigenen Vermietungserfahrung abgeglichen werden. Auch geplante Infrastruktur- oder Bauprojekte gehören in die Prüfung.
Stressszenario statt Wunschrechnung
Ein Ankauf sollte auch dann tragfähig sein, wenn Zinsen, Leerstand, Instandhaltung oder Vermietungsdauer ungünstiger ausfallen. Ein Stressszenario macht sichtbar, welche Annahme den Business Case kippt.
Entscheidend ist nicht, jede Unsicherheit zu beseitigen. Entscheidend ist, sie zu benennen, zu bepreisen und mit einer Handlungsoption zu versehen.
Fazit
Ein guter Ankauf ist kein schneller Kaufpreisvergleich, sondern ein kontrollierter Übergang von Markt-, Objekt-, Vertrags- und Technikdaten in eine Entscheidung. Genau diese Disziplin schützt vor teuren Überraschungen.
Handlungsliste für Bestandshalter
- Kaufpreis mit amtlichen Transaktions- und Bodenwertdaten einordnen.
- Mieterliste vollständig gegen Verträge und Zahlungseingänge prüfen.
- Mietpotenziale rechtlich, marktlich und technisch getrennt bewerten.
- Technische Due Diligence in einen mehrjährigen Capex-Plan übersetzen.
- Nicht umlagefähige Kosten und Forderungsausfälle normalisieren.
- Mikrolage zu Fuß und zu unterschiedlichen Tageszeiten prüfen.
- Exit- und Stressszenario vor dem Ankauf rechnen.
Quellen, Datenstand und Bezugsraum
- Amtliche TransaktionsstatistikGrundstücksmarktbericht NRW 2026
2025; veröffentlicht 16.09.2026 · NRW · Quellenprüfung 15.10.2026 - Amtliche PreisstatistikDestatis – Häuserpreisindex Q2 2026
Q2 2026, vorläufig; veröffentlicht 24.09.2026 · Deutschland · Quellenprüfung 15.10.2026 - Amtliches GrundstücksmarktportalBORIS-NRW / örtliche Gutachterausschüsse
je Datensatz und Teilmarkt · NRW / örtlicher Teilmarkt · Quellenprüfung 15.10.2026 - Amtliche PreisstatistikIT.NRW – Baupreise August 2026
August 2026; veröffentlicht 09.10.2026 · NRW · Quellenprüfung 15.10.2026
FachbeitragBestandshalter im Ruhrgebiet: Sieben Stellhebel für einen robusteren Cashflow
Wertsteigerung beginnt nicht mit einer Prognose, sondern mit vollständigen Miet-, Kosten-, Technik- und Vertragsdaten.
Sollmiete, Ausfall und Kosten sauber rechnen
Der Portfolio-Rechner verwendet nun durchgehend die Jahres-Sollnettokaltmiete vor Ausfall. Operativer Überschuss = Sollmiete − Mietausfall − Eigentümerkosten. Die Ausfallquote lautet Ausfall ÷ Sollmiete. Eine bereits um Ausfälle geminderte Ist-Miete darf nicht nochmals um dieselben Ausfälle reduziert werden.
Kosten und Maßnahmen müssen einen aktuellen Preisstand tragen: IT.NRW – Baupreise August 2026 meldet für Instandhaltung ohne Schönheitsreparaturen im August 2026 +4,9 % zum Vorjahr. Dieser Index ersetzt kein Angebot für das konkrete Gebäude.
Aktuelle Datenpunkte
Strategie beginnt bei Datenhygiene
Viele Portfolios leiden nicht zuerst an einer schlechten Lage, sondern an lückenhaften Daten. Flächen stimmen nicht mit Verträgen überein, Indexierungen sind nicht erfasst, Kautionen lassen sich nicht eindeutig zuordnen und technische Maßnahmen stehen in E-Mails statt in einem zentralen Plan. In diesem Zustand ist jede Renditeberechnung nur so gut wie ihre unsichere Grundlage.
Der erste Stellhebel ist deshalb ein belastbarer Datenraum. Er verbindet Mieterliste, Forderungen, Betriebskosten, Wartungen, Versicherungen, technische Unterlagen und Maßnahmenbudgets. Aus dem Datenraum entsteht kein Selbstzweck, sondern eine laufende Entscheidungsgrundlage.
NOI statt Bruttorendite
Die Bruttorendite setzt Jahresmiete und Kaufpreis in Beziehung. Sie blendet jedoch Leerstand, nicht umlagefähige Kosten, Instandhaltung und Verwaltung aus. Für die operative Steuerung ist der Net Operating Income aussagekräftiger: Nettomiete abzüglich Mietausfall und laufender eigentümerseitiger Bewirtschaftungskosten.
Auch der NOI ist kein vollständiger Unternehmensgewinn. Finanzierung, Steuern und größere Investitionen liegen außerhalb der einfachen Kennzahl. Er schafft aber eine einheitliche Sprache für den Vergleich von Objekten und zeigt, ob ein vermeintlich hoher Mietansatz tatsächlich im Cashflow ankommt.
Leerstand als Prozesskennzahl
Leerstand sollte nicht nur als Quote erfasst werden. Entscheidend sind Ursache, Dauer, Flächentyp, Vermarktungsstatus und erforderliche Maßnahme. Ein leer stehendes Apartment nach einer geplanten Renovierung ist anders zu bewerten als eine seit Monaten angebotene große Wohnung mit unklarem Produktprofil.
Ein gutes Reporting trennt technischen, strategischen und marktbedingten Leerstand. Es misst Tage bis zur Vermarktungsfreigabe, Anzahl qualifizierter Anfragen, Besichtigungsquote, Absagegründe und Zeit bis zum Vertragsabschluss. Damit wird Leerstand vom Schicksal zur steuerbaren Prozessgröße.
Kosten nicht nur vergleichen, sondern erklären
Ein Kostenbenchmark ist nur dann nützlich, wenn die Objekte vergleichbar sind. Aufzug, Heizanlage, Grünfläche, Gewerbeanteil und Versicherungsumfang verändern die Kostenstruktur. Pauschale Euro-je-Quadratmeter-Vergleiche können daher Fehlurteile erzeugen.
Sinnvoller ist eine Abweichungsanalyse: Welche Kostenstelle weicht vom Vorjahr oder Budget ab, warum ist das so, ist der Aufwand umlagefähig und welche Maßnahme kann ihn beeinflussen? So werden aus Zahlen konkrete Handlungen – Ausschreibung, Wartungsoptimierung, Verbrauchskontrolle oder technische Erneuerung.
Capex nach Risiko und Wirkung priorisieren
Technische Maßnahmen konkurrieren um begrenztes Kapital. Pflicht und Gefahr stehen an erster Stelle, danach Substanzerhalt, Vermietbarkeit und wirtschaftliche Verbesserung. Eine Fassadengestaltung kann sichtbar sein, während eine verdeckte Leitungs- oder Dachproblematik das größere Risiko trägt.
Ein mehrjähriger Capex-Plan dokumentiert Bauteil, Zustand, Dringlichkeit, Kostenband, Ausfallrisiko, Mietwirkung und Abhängigkeiten. Er verhindert, dass Budgets ausschließlich nach Lautstärke einzelner Beschwerden verteilt werden.
Objekte segmentieren
Nicht jedes Objekt braucht dieselbe Strategie. Ein stabiler Bestand mit guter Wiedervermietbarkeit kann auf laufende Optimierung ausgerichtet werden. Ein technisch belastetes Objekt braucht einen Sanierungs- und Finanzierungsplan. Ein strategisch unpassendes Objekt kann ein Verkaufskandidat sein, selbst wenn es kurzfristig noch positiven Cashflow liefert.
Die Segmentierung sollte regelmäßig überprüft werden. Marktumfeld, Finanzierung, technischer Zustand und Eigentümerziele verändern sich. Eine einmal vergebene Kategorie ist keine ewige Wahrheit.
Fazit
Die sieben Stellhebel sind unspektakulär, aber wirksam: Datenqualität, NOI, Leerstandssteuerung, Kostenanalyse, Capex-Priorisierung, Mietstrategie und Portfoliocluster. Bestandshalter, die diese Grundlagen beherrschen, können Marktchancen nüchterner nutzen und Risiken früher erkennen.
Handlungsliste für Bestandshalter
- Miet- und Flächenstammdaten konsolidieren.
- Forderungen und Leerstand monatlich analysieren.
- Nicht umlagefähige Kosten nach Ursache und Objekt vergleichen.
- Technische Risiken in einen mehrjährigen Capex-Plan überführen.
- Mietpotenziale rechtlich und marktlich getrennt prüfen.
- Objekte nach Halten, Entwickeln, Verkaufen und Zukaufen segmentieren.
- Maßnahmen mit Verantwortlichkeit, Termin und Ergebniskennzahl steuern.
Quellen, Datenstand und Bezugsraum
- Amtliche PreisstatistikIT.NRW – Baupreise August 2026
August 2026; veröffentlicht 09.10.2026 · NRW · Quellenprüfung 15.10.2026 - Amtliches GrundstücksmarktportalBORIS-NRW / örtliche Gutachterausschüsse
je Datensatz und Teilmarkt · NRW / örtlicher Teilmarkt · Quellenprüfung 15.10.2026 - Kommunaler qualifizierter MietspiegelDortmund – Mietspiegel 2025/2026
Datenstand Mai 2024; gültig bis 31.12.2026 · Dortmund; nicht preisgebundene Wohnungen gemäß Geltungsbereich · Quellenprüfung 15.10.2026
FachbeitragBüroimmobilien im Ruhrgebiet 2026: Qualität, Teilbarkeit und Lage entscheiden
Dortmund und Essen zeigen unterschiedliche Marktdynamiken – gemeinsam ist beiden die Knappheit moderner, gut vermietbarer Flächen.
Büromarkt: vollständiges drittes Quartal 2026
Zum 30.09.2026 wurden in Dortmund 64.000 m² und in Essen 31.000 m² Bürofläche umgesetzt; das entspricht −27 % beziehungsweise −33 % zum Vorjahreszeitraum. Spitzenmieten: 23,00 und 20,00 Euro je m². Durchschnittsmieten: 13,30 und 13,40 Euro je m².
Leerstand: Dortmund 151.000 m² / 4,7 %, Essen 272.000 m² / 8,4 %. Im Bau: 21.000 beziehungsweise 25.000 m². BNP Paribas Real Estate – Dortmund Q3 2026; BNP Paribas Real Estate – Essen Q3 2026. Die Zahlen sind institutionelles Research, keine amtliche Statistik.
Aktuelle Datenpunkte
Zwei Märkte, zwei Geschwindigkeiten
Dortmund erzielte bis Ende September 2026 64.000 m² Büroflächenumsatz, Essen 31.000 m². Beide Werte liegen unter dem jeweiligen Vorjahreszeitraum: Dortmund −27 %, Essen −33 %. Ein einzelner Großabschluss kann kleine Büromärkte stark verändern.
Ein Vergleich muss deshalb denselben Zeitraum verwenden und Vertragsgrößen, Marktgrenzen und langjährigen Durchschnitt berücksichtigen.
Mieten und Qualität
Die Spitzenmieten liegen Ende September 2026 bei 23,00 Euro je m² in Dortmund und 20,00 Euro in Essen. Die Durchschnittsmieten betragen 13,30 beziehungsweise 13,40 Euro je m².
Spitzenmieten sind auf das Spitzensegment bezogen. Für ältere Bestandsflächen bleiben Ausstattung, Teilbarkeit und tatsächliche Nutzernachfrage entscheidend.
Leerstand richtig lesen
Der Leerstand beträgt 151.000 m² / 4,7 % in Dortmund und 272.000 m² / 8,4 % in Essen. 17 % beziehungsweise 13 % des Leerstands entfallen laut Research auf moderne Flächen.
Hoher Gesamtleerstand kann deshalb gleichzeitig mit Knappheit im modernen Flächensegment auftreten. Aus der Gesamtquote folgt keine pauschale Vermietungsprognose für ein einzelnes Gebäude.
Teilbarkeit als strategische Eigenschaft
In beiden Märkten spielt das kleinere Flächensegment eine wichtige Rolle. Große zusammenhängende Einheiten können ohne passende Nachfrage lange am Markt bleiben. Teilbare Grundrisse, separate Zugänge und flexible Haustechnik erhöhen die Zahl potenzieller Nutzer.
Vor Umbauten sollte geprüft werden, welche Teilungsvarianten technisch, baurechtlich und wirtschaftlich sinnvoll sind. Eine theoretische Teilbarkeit ohne getrennte Versorgung, Brandschutz oder Sanitärkonzept schafft keine echte Vermietungsoption.
Bestandsstrategie statt pauschaler Modernisierung
Nicht jedes Bürogebäude muss zum Premiumprodukt werden. Manche Lagen tragen die erforderliche Miete für eine Vollmodernisierung nicht. In anderen Fällen reicht ein fokussiertes Paket aus Eingangsbereich, Beleuchtung, Sanitär, Konnektivität und flexibler Flächenübergabe.
Die Strategie sollte von realen Zielgruppen ausgehen: öffentliche Nutzer, Beratung, Industrie, Bildung, Gesundheit oder kleinteilige Dienstleister haben unterschiedliche Anforderungen. Der Marktbericht liefert den Rahmen; die Objektentscheidung entsteht aus Lage, Gebäude und konkreten Gesuchen.
Fazit
Der Büromarkt im Ruhrgebiet ist selektiv. Qualität wird honoriert, aber nur dort, wo Produkt, Lage und Zielgruppe zusammenpassen. Daten zu Umsatz, Miete und Leerstand sind der Anfang der Analyse – nicht ihr Ende.
Handlungsliste für Bestandshalter
- Marktdefinition und Stichtag jeder Kennzahl dokumentieren.
- Leerstand nach Qualität, Größe und Lage segmentieren.
- Teilbarkeit und technische Nachrüstbarkeit prüfen.
- Mietvertragslaufzeiten und Anschlussvermietung früh steuern.
- Capex auf reale Nutzeranforderungen ausrichten.
Quellen, Datenstand und Bezugsraum
- Institutionelles MarktresearchBNP Paribas Real Estate – Dortmund Q3 2026
30.09.2026 · Büromarkt Dortmund nach Anbieterdefinition · Quellenprüfung 15.10.2026 - Institutionelles MarktresearchBNP Paribas Real Estate – Essen Q3 2026
30.09.2026 · Büromarkt Essen nach Anbieterdefinition · Quellenprüfung 15.10.2026
FachbeitragDemografie und Wohnen im Ruhrgebiet: Warum der Bezugsraum wichtiger ist als der Schlagwort-Trend
Das Ruhrgebiet umfasst elf kreisfreie Städte und vier Kreise. Nachfrage muss deshalb lokal und haushaltsbezogen analysiert werden.
Neue amtliche Bevölkerungs- und Arbeitsmarktdaten
Im RVR-Gebiet lebten zum 30.06.2026 amtlich 5.093.523 Menschen, 16.709 weniger als am 31.12.2025 (5.110.232). Das entspricht rund −0,33 %. RVR / IT.NRW – Bevölkerung 30.06.2026.
Für die BA-Arbeitsmarktregion Ruhrgebiet werden im September 2026 269.338 Arbeitslose und 10,7 % Arbeitslosenquote ausgewiesen. Bundesagentur für Arbeit – September 2026. Die Gebietskulisse wird nicht ungeprüft mit dem RVR-Raum gleichgesetzt; aus Bevölkerung und Arbeitslosenzahl wird keine eigene Quote abgeleitet.
Die NRW.BANK – Wohnungsmarktprofile 2026 wurden 2026 veröffentlicht, beruhen aber auf Daten von 2024. Haushaltsstruktur und Altersstruktur müssen zusätzlich und lokal geprüft werden.
Aktuelle Datenpunkte
Ein Markt aus fünfzehn Gebietskörperschaften
Der Regionalverband Ruhr besteht aus elf kreisfreien Städten und vier Kreisen. Dieser institutionelle Bezugsraum reicht vom Niederrhein bis an die Ausläufer des Sauerlands. Für Immobilienanalysen bedeutet das: Eine regionale Gesamtaussage überdeckt erhebliche Unterschiede in Dichte, Haushaltsstruktur, Beschäftigung und Erreichbarkeit.
Ein Bestand in der Dortmunder Innenstadt reagiert anders als ein Objekt in einer kreisangehörigen Stadt am Rand der Region. Demografie muss daher auf der kleinstmöglichen sinnvollen Ebene analysiert werden.
Einwohnerzahl ist nicht gleich Wohnungsnachfrage
Wohnungsnachfrage entsteht durch Haushalte, nicht allein durch Personen. Sinkende Haushaltsgrößen können den Wohnungsbedarf stabilisieren, obwohl die Bevölkerung kaum wächst oder sogar zurückgeht. Umgekehrt kann eine wachsende Bevölkerung bei sehr angespanntem Angebot vor allem zu Überbelegung führen.
Bestandshalter sollten deshalb Haushaltszahl, Haushaltsgröße, Altersstruktur, Einkommen und Wanderung gemeinsam betrachten. Ein einzelner Bevölkerungswert ist nur ein Baustein.
Warum Datenstände auseinanderfallen
Kommunale Melderegister und amtliche Bevölkerungsfortschreibungen folgen unterschiedlichen Verfahren. Nach einem Zensus können amtliche Zahlen deutlich revidiert werden. Werden verschiedene Datenstände in einem Dashboard vermischt, entstehen falsche Rangfolgen.
Das MarktRadar nennt daher Quelle und Stichtag und verwendet für die Detailanalyse das Statistikportal Ruhr beziehungsweise die zugrunde liegenden amtlichen Daten. Wo keine einheitliche Aktualität vorliegt, wird kein künstlicher Gesamtindex berechnet.
Altersstruktur in Produktentscheidungen übersetzen
Eine alternde Bevölkerung erhöht nicht automatisch die Nachfrage nach jedem barrierearmen Produkt. Entscheidend sind Einkommen, soziale Bindung, Lage und die tatsächliche Umzugsbereitschaft. Maßnahmen wie stufenarme Zugänge, Aufzug, gut nutzbare Bäder und erreichbare Dienstleistungen können die Zielgruppe verbreitern.
Auch jüngere Haushalte profitieren von flexiblen Grundrissen, guter Anbindung und niedrigen Nebenkosten. Gute Bestandsentwicklung vermeidet daher eindimensionale Zielgruppenbilder.
Zuwanderung und Fluktuation
Zuwanderung kann Nachfrage stützen, verändert aber nicht automatisch die Zahlungsfähigkeit oder gewünschte Wohnungsgröße. Relevant sind Herkunft, Haushaltsform, Beschäftigung und Dauerhaftigkeit. In Hochschul- und Ausbildungsstandorten kann die Fluktuation höher sein; in familiengeprägten Quartieren zählt langfristige Bindung.
Die eigene Mieter- und Vermietungsstatistik ist hier besonders wertvoll. Sie zeigt, welche Haushalte tatsächlich nachfragen, wie lange sie bleiben und welche Ausstattungsmerkmale den Abschluss beeinflussen.
Fazit
Demografie ist keine Schlagwortsammlung, sondern eine Übersetzungsaufgabe. Regionale Strukturindikatoren geben Orientierung; die wirtschaftliche Entscheidung entsteht erst auf Quartiers- und Objektebene.
Handlungsliste für Bestandshalter
- Amtliche Fortschreibung und Melderegisterdaten nicht vermischen.
- Haushalte zusätzlich zur Einwohnerzahl betrachten.
- Altersstruktur, Zuwanderung und Wanderungssaldo getrennt analysieren.
- Stadtteil- und Mikrolage vor regionalen Durchschnitt stellen.
- Wohnungsgröße, Barrierearmut und Erreichbarkeit in die Produktstrategie übersetzen.
Quellen, Datenstand und Bezugsraum
- Amtliche BevölkerungsfortschreibungRVR / IT.NRW – Bevölkerung 30.06.2026
30.06.2026; veröffentlicht 23.09.2026 · RVR-Gebiet · Quellenprüfung 15.10.2026 - Amtliche ArbeitsmarktstatistikBundesagentur für Arbeit – September 2026
September 2026; veröffentlicht 30.09.2026 · BA-Arbeitsmarktregion Ruhrgebiet; nicht ungeprüft mit RVR-Gebiet gleichsetzen · Quellenprüfung 15.10.2026 - Öffentliche GebietsdefinitionRVR – Städte und Kreise
Struktur; geprüft 15.10.2026 · 11 kreisfreie Städte und 4 Kreise · Quellenprüfung 15.10.2026 - Öffentliche WohnungsmarktbeobachtungNRW.BANK – Wohnungsmarktprofile 2026
Datenjahr 2024; veröffentlicht 26.02.2026 · 396 Kommunen NRW · Quellenprüfung 15.10.2026 - Institutionelle ExpertenbefragungNRW.BANK – Wohnungsmarktbarometer 2026
Befragung 2026; rund 320 Fachleute · NRW · Quellenprüfung 15.10.2026
FachbeitragLeerstand vermeiden: Vom verspäteten Inserat zum steuerbaren Vermietungsprozess
Leerstand entsteht häufig nicht allein durch den Markt, sondern durch fehlende Vorbereitung, unklare Produktpositionierung und langsame Entscheidungen.
Marktleerstand und eigener Mietausfall
Zum 30.09.2026 betragen die Büro-Leerstandsquoten laut BNP 4,7 % in Dortmund und 8,4 % in Essen. Die Anteile moderner Flächen am jeweiligen Leerstand liegen bei 17 % beziehungsweise 13 %. BNP Paribas Real Estate – Dortmund Q3 2026; BNP Paribas Real Estate – Essen Q3 2026.
Diese Flächenmarktquoten sind keine Wohnungsleerstandsquoten. Die eigene Mietausfallquote ist eine Geldgröße und wird im Rechner auf die Jahres-Sollnettokaltmiete bezogen.
Aktuelle Datenpunkte
Leerstand ist eine Kette von Entscheidungen
Zwischen Kündigung und Neuvermietung liegen viele kleine Entscheidungen: Wann wird besichtigt, welche Arbeiten sind notwendig, wer gibt das Budget frei, wann entstehen Fotos und wer beantwortet Interessenten? Verzögert sich jeder Schritt nur um wenige Tage, wächst daraus schnell ein ganzer Monat Mietausfall.
Die wirksamste Leerstandsstrategie beginnt deshalb vor dem Auszug. Kündigungen lösen automatisch einen Ablauf mit Verantwortlichkeiten und Fristen aus. Technische Prüfung, Marktansatz, Fototermin, Besichtigung und Vertragsfreigabe werden nicht nacheinander improvisiert, sondern parallel vorbereitet.
Marktleerstand und Qualitätsleerstand unterscheiden
Die Büromarktdaten für Dortmund und Essen zeigen, wie wichtig die Qualitätsdimension ist. Dortmund weist zum 30. Juni 2026 eine Leerstandsrate von 4,8 Prozent aus, Essen 8,5 Prozent. Zugleich entfallen nur 17 beziehungsweise 13 Prozent des Leerstands auf moderne Flächen. Die Gesamtquote sagt also wenig darüber, wie viel kurzfristig nutzbarer Qualitätsbestand tatsächlich verfügbar ist.
Dieses Prinzip gilt auch für Wohnimmobilien. Eine Wohnung kann formal verfügbar sein, aber wegen Zustand, Grundriss, Energieverbrauch, Lärm oder fehlender Vermarktungsreife nicht mit einem marktgerechten Produkt konkurrieren. Leerstand muss daher nach Qualität und Ursache klassifiziert werden.
Preis ist selten die einzige Ursache
Eine geringe Nachfrage kann auf einen zu hohen Preis hindeuten. Sie kann aber ebenso aus schlechten Bildern, unklaren Grundrissen, unpassenden Besichtigungszeiten oder einer zu langen Reaktionszeit entstehen. Wer sofort die Miete senkt, ohne den Prozess zu prüfen, verschenkt Ertrag und lernt nichts.
Hilfreich ist ein Stufenmodell: Zuerst Produkt und Anzeige kontrollieren, dann Zielgruppe und Kanal, anschließend Besichtigungs- und Abschlussquote. Erst danach wird der Preis systematisch angepasst. Jede Änderung braucht einen Beobachtungszeitraum und eine dokumentierte Wirkung.
Vermarktungsreife als eigener Meilenstein
Eine Einheit ist nicht vermarktungsreif, nur weil der Vormieter gekündigt hat. Es braucht belastbare Angaben zu Fläche, Grundriss, Ausstattung, Energieausweis, Kosten, Verfügbarkeit und notwendigen Arbeiten. Widersprüchliche oder fehlende Informationen erzeugen Rückfragen und Misstrauen.
Der Meilenstein Vermarktungsreife sollte in der Verwaltung messbar sein. Dazu gehören freigegebene Texte und Bilder, vollständige Unterlagen, festgelegter Mietansatz, definierte Auswahlkriterien und ein Terminplan für Arbeiten. Erst dann beginnt die eigentliche Marktbearbeitung.
Die richtigen Kennzahlen
Eine reine Leerstandsquote ist rückwärtsgerichtet. Operativ nützlich sind Vorlaufzeit ab Kündigung, Tage bis zur Anzeige, qualifizierte Anfragen je Woche, Besichtigungsquote, Bewerbungsquote, Absagegründe und Tage bis zur Unterschrift. Diese Kennzahlen zeigen, an welcher Stelle der Prozess stockt.
Zusätzlich sollte die Verwaltung den entgangenen Deckungsbeitrag beziffern. Dadurch werden schnelle Entscheidungen wirtschaftlich greifbar. Eine Kleinreparatur, die eine Woche früher beauftragt wird, kann günstiger sein als der zusätzliche Mietausfall durch eine spätere Vermarktung.
Fazit
Leerstand lässt sich nicht vollständig vermeiden. Er lässt sich aber weit besser steuern, als es eine bloße Marktquote vermuten lässt. Entscheidend sind Vorbereitung, Produktqualität, Reaktionsgeschwindigkeit und ein lernender Vermietungsprozess.
Handlungsliste für Bestandshalter
- Kündigungen sofort in den Vermietungsworkflow übernehmen.
- Übergabe, Reparatur und Vermarktung terminlich rückwärts planen.
- Zielgruppe und Produktversprechen vor der Anzeige festlegen.
- Anfragen, Besichtigungen und Absagegründe messen.
- Preis, Ausstattung und Prozess getrennt testen.
Quellen, Datenstand und Bezugsraum
- Institutionelles MarktresearchBNP Paribas Real Estate – Dortmund Q3 2026
30.09.2026 · Büromarkt Dortmund nach Anbieterdefinition · Quellenprüfung 15.10.2026 - Institutionelles MarktresearchBNP Paribas Real Estate – Essen Q3 2026
30.09.2026 · Büromarkt Essen nach Anbieterdefinition · Quellenprüfung 15.10.2026 - Amtliche ArbeitsmarktstatistikBundesagentur für Arbeit – September 2026
September 2026; veröffentlicht 30.09.2026 · BA-Arbeitsmarktregion Ruhrgebiet; nicht ungeprüft mit RVR-Gebiet gleichsetzen · Quellenprüfung 15.10.2026
FachbeitragLogistik- und Gewerbeimmobilien im Ruhrgebiet: Starker Auftakt, knappe Flächen, hohe Anforderungen
Der Logistikmarkt startete 2026 dynamisch. Die großen Abschlüsse konzentrierten sich jedoch stark auf Duisburg.
Logistik Q1–3: aktueller Umsatz, getrennte Detailstände
BNP Paribas Real Estate veröffentlichte am 12.10.2026 für das Ruhrgebiet 484.000 m² Flächenumsatz in den ersten neun Monaten 2026, +36 % zum Vorjahreszeitraum. Die Spitzenmiete liegt Ende September bei 8,10 Euro je m². BNP Paribas Real Estate – Logistik Q1–3 2026.
Der separate regionale Detailbericht steht bei dieser Prüfung auf H1 2026: 280.000 m² Umsatz, 6,70 Euro je m² Durchschnittsmiete. Diese Durchschnittsmiete und die damaligen Abschlüsse sind historische H1-Angaben; sie werden nicht auf Q3 hochgerechnet. BNP Paribas Real Estate – Logistik Ruhrgebiet H1 2026.
Aktuelle Datenpunkte
Ein starker Jahresauftakt
Bis Ende September 2026 wurden im Ruhrgebiet 484.000 m² Logistikfläche umgesetzt, 36 % mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die am 12. Oktober veröffentlichte Kernbilanz ist ein kumulierter Neunmonatswert, kein Einzelquartalswert.
Der regionale Halbjahresbericht enthält weiterhin die detaillierte Vertragsauswahl: unter anderem Cencora in Dortmund, Goodcang in Duisburg und FlexiSpot in Werne. Diese Beispiele bleiben ausdrücklich auf H1 2026 datiert; aus ihnen wird keine vollständige Q3-Rangliste abgeleitet.
Mietniveau und effektive Konditionen
Die Spitzenmiete ist zum 30.09.2026 mit 8,10 Euro je m² bestätigt. Die zuletzt bestätigte Durchschnittsmiete von 6,70 Euro je m² stammt dagegen aus dem Halbjahresbericht zum 30.06.2026. Ein Q3-Durchschnitt wird mangels bestätigtem Regionalwert nicht ergänzt.
Für die Wirtschaftlichkeit zählt die effektive Miete nach mietfreier Zeit, Ausbauzuschüssen und sonstigen Vergünstigungen. Eine veröffentlichte Spitzenmiete ist kein unmittelbar auf jede Bestandshalle übertragbarer Mietansatz.
Die Halle ist ein technisches Produkt
Logistikflächen werden nicht allein nach Lage und Quadratmetern beurteilt. Hallenhöhe, Bodenlast, Raster, Sprinklerung, Andienung, Hofgröße, Stromkapazität und Genehmigung bestimmen die Nutzbarkeit. Ein Standort kann verkehrlich hervorragend sein und technisch dennoch aus dem Suchprofil fallen.
Bestandshalter sollten technische Datenblätter standardisieren. So können Gesuche schneller beantwortet und Investitionen gezielt geplant werden. Fehlende oder unklare Angaben verlängern Vermarktungsprozesse und erschweren Vergleichbarkeit.
Spezialisierung und Drittverwendung
Produktions- oder Fulfillmentnutzungen können hohe Investitionen in Technik und Ausbau auslösen. Entscheidend ist, welche Einbauten mieter- und welche gebäudespezifisch sind. Bei Vertragsende muss klar sein, ob Rückbau, Übernahme oder Weiterverwendung vorgesehen ist.
Je spezieller eine Immobilie, desto wichtiger sind Bonität, Vertragslaufzeit und Restwertbetrachtung. Ein hoher Mietansatz kann durch geringe Drittverwendungsfähigkeit relativiert werden.
Flächenknappheit ist nicht automatisch Vermietungssicherheit
Knappes Bauland und langwierige Genehmigungen stützen den Bestand. Trotzdem kann eine ungeeignete Halle leer stehen. Nachfrage konzentriert sich auf passende Größen, kurzfristige Verfügbarkeit und belastbare technische Standards.
Die beste Strategie ist daher eine klare Produktpositionierung. Eigentümer sollten wissen, welche Nutzergruppen das Objekt bedienen kann, welche Anpassungen kurzfristig möglich sind und wo die wirtschaftliche Grenze liegt.
Fazit
Der Logistikmarkt Ruhrgebiet zeigt Substanz und aktuelle Dynamik. Für Bestandshalter entscheidet jedoch nicht der Regionalwert, sondern die Verbindung aus Mikrolage, Gebäudetechnik, effektiver Miete und Drittverwendungsfähigkeit.
Handlungsliste für Bestandshalter
- Regionale Teilmärkte und Autobahn-/Hafenbezug getrennt bewerten.
- Nutzeranforderungen an Höhe, Andienung, Boden und Energie erfassen.
- Drittverwendungsfähigkeit vor Spezialumbauten prüfen.
- Incentives und effektive Miete neben Nominalmiete rechnen.
- Genehmigung, Altlasten und technische Reserven früh prüfen.
Quellen, Datenstand und Bezugsraum
- Institutionelles MarktresearchBNP Paribas Real Estate – Logistik Q1–3 2026
30.09.2026; veröffentlicht 12.10.2026 · Logistikmarkt Ruhrgebiet nach Anbieterdefinition · Quellenprüfung 15.10.2026 - Institutionelles MarktresearchBNP Paribas Real Estate – Logistik Ruhrgebiet H1 2026
30.06.2026; historischer Detailstand · Logistikmarkt Ruhrgebiet nach Anbieterdefinition · Quellenprüfung 15.10.2026
FachbeitragMieten im Ruhrgebiet 2026: Was belastbare Zahlen wirklich aussagen
Vergleichsmiete, Angebotsmiete und Vertragsmiete sind drei verschiedene Größen. Wer sie verwechselt, produziert scheinpräzise, aber unbrauchbare Markturteile.
Neu: Mietspiegel-Kompass für alle 19 Standorte
Die folgenden Dortmunder Beispiele erklären ein lokales System. Die entsprechenden Quellen und Rechenwege für alle übrigen Schwerpunktstandorte finden Sie gleichwertig im Standortbereich.
Zu allen 19 StandortprofilenWohnmarkt zum 1. Oktober 2026
Der erweiterte Wohnmarkt-Kompass umfasst alle 19 Schwerpunktstandorte mit separat ausgewiesenen Modellmieten und Modellkaufpreisen. Die Modellstände liegen im September beziehungsweise Oktober 2026 und stehen jeweils am Wert. Es wird kein gemeinsamer Regionalmedian über unterschiedliche Stichtage und überlappende Teilräume gebildet. Die kommunalen Mietspiegel haben daneben ihren eigenen Geltungsbereich und Rechenweg.
Die Quote lautet Monatsnettokaltmiete × 12 ÷ Kaufpreis; für Prozent × 100. Erwerbsnebenkosten, Leerstand, Verwaltung, Instandhaltung, nicht umlagefähige Kosten, Finanzierung und Steuern bleiben unberücksichtigt. Die Anzeige „1 Jahr“ des Anbieters und dessen kalenderjährliche Vergleichstabelle sind verschiedene Bezugsgrößen.
Der Essen – Mietspiegel 2026 gilt seit 01.08.2026 bis 31.07.2028. Der Dortmund – Mietspiegel 2025/2026 bleibt bis 31.12.2026 gültig. Beide haben eigene Geltungsbereiche und Berechnungsmodelle.
Aktuelle Datenpunkte
Alle 19 Schwerpunktstandorte im Wohnmarkt-Kompass
Der erweiterte Wohnmarkt-Kompass umfasst alle 19 Schwerpunktstandorte mit separat ausgewiesenen Modellmieten und Modellkaufpreisen. Die Modellstände liegen im September beziehungsweise Oktober 2026 und stehen jeweils am Wert. Es wird kein gemeinsamer Regionalmedian über unterschiedliche Stichtage und überlappende Teilräume gebildet. Die kommunalen Mietspiegel haben daneben ihren eigenen Geltungsbereich und Rechenweg.
Diese Zahlen schaffen Vergleichbarkeit, weil sie aus derselben Modellwelt stammen. Sie dürfen dennoch nicht als amtliche Transaktionspreise oder ortsübliche Vergleichsmieten ausgegeben werden. Für die mietrechtliche Einordnung eines Dortmunder Bestandsobjekts ist beispielsweise der qualifizierte Mietspiegel 2025/2026 einschlägig; für Kaufpreisprüfungen sind die Veröffentlichungen der zuständigen Gutachterausschüsse und BORIS-NRW heranzuziehen.
Der Städtevergleich im Wohnmarkt-Dashboard verwendet als ergänzendes Screening externe Modellwerte mit Stichtag 01.10.2026. Die aktuellen Einzelwerte und die vollständige Bruttorenditeformel stehen dort. Rechtliche Mietprüfung, Objektbewertung und Wirtschaftlichkeitsrechnung bleiben eigenständige Prüfungen.
Der Durchschnitt ist keine Wohnung
Das Ruhrgebiet ist ein polyzentrischer Markt. Selbst innerhalb einer Stadt unterscheiden sich Nachfrage, Erreichbarkeit, Gebäudestruktur und Zahlungsbereitschaft erheblich. Eine stadtweite Zahl kann Orientierung bieten, aber sie beschreibt weder die konkrete Wohnung noch den rechtlich zulässigen Mietansatz. Für Bestandshalter ist deshalb entscheidend, welche Datenart vorliegt und wie sie zustande gekommen ist.
Der qualifizierte Dortmunder Mietspiegel zeigt diese Logik beispielhaft. Seine Tabellenwerte beziehen sich zunächst auf eine definierte Standardwohnung von 60,01 bis 80,00 Quadratmetern. Baujahr, Größe, Ausstattung, Modernisierung und Gebiet verändern diesen Ausgangswert. Wer lediglich einen Mittelwert herausgreift, lässt den eigentlichen Rechenweg weg.
Drei Mietbegriffe, drei Funktionen
Die ortsübliche Vergleichsmiete ist eine rechtlich definierte Bezugsgröße. Sie wird aus bestehenden und geänderten Mieten eines gesetzlich bestimmten Zeitraums abgeleitet und anhand typisierter Wohnungsmerkmale eingeordnet. Die Angebotsmiete beschreibt dagegen die Preisforderung aktuell inserierter Wohnungen. Sie ist schnell verfügbar, kann aber durch Dubletten, möblierte Angebote, Neubauanteile oder lange Vermarktungsdauern verzerrt sein.
Die Vertragsmiete ist schließlich die im einzelnen Mietverhältnis tatsächlich geschuldete Miete. Sie kann unter oder über einem Angebotsindikator liegen und unterliegt eigenen rechtlichen Bedingungen. Für die Bewirtschaftung ist diese dritte Größe besonders wichtig, weil sie den tatsächlichen Cashflow bestimmt. Eine professionelle Analyse hält die drei Ebenen nebeneinander, statt sie zu einem vermeintlichen Stadtwert zu verschmelzen.
Was der Dortmunder Mietspiegel konkret zeigt
Die Mittelwerte reichen in der Tabelle von 5,73 Euro je Quadratmeter für Wohnungen der Baujahre 1910 bis 1934 bis zu 10,19 Euro für die Baujahre 2015 bis 2019. Diese Spanne ist keine pauschale Zeitreihe und kein Beleg dafür, dass allein das Baujahr die Miete bestimmt. Sie ist der Ausgangspunkt innerhalb eines Merkmalsystems.
Besonders sichtbar wird dies bei der Wohnungsgröße. Für kleine Wohnungen bis 25 Quadratmeter sieht der Mietspiegel einen Zuschlag von 1,74 Euro je Quadratmeter vor, während Wohnungen von 110,01 bis 145 Quadratmetern einen Abschlag von 0,13 Euro erhalten. Das illustriert einen wichtigen Marktmechanismus: Der Quadratmeterpreis und die absolute Monatsmiete reagieren unterschiedlich auf die Wohnungsgröße.
Warum ein Ruhrgebiets-Ranking methodisch scheitern kann
Kommunale Mietspiegel werden mit unterschiedlichen Methoden, Tabellenfeldern, Datenerhebungen und Gültigkeitszeiträumen erstellt. Ein Mittelwert aus Dortmund ist daher nicht automatisch mit einem Wert aus Essen, Duisburg oder Bochum vergleichbar. Schon die Standardgröße, Baujahresklassen oder Lageeinteilung können abweichen.
Einheitlich beschaffte externe Modellwerte können als separat gekennzeichnetes Screening gezeigt werden. Kommunale Vergleichsmieten und amtliche Kaufpreisdaten behalten ihre jeweils eigene Funktion. Unterschiedliche lokale Mietspiegel werden nicht zu einem scheinbar einheitlichen Ranking verdichtet.
Konsequenzen für Vermietung und Bestandsentwicklung
Für eine Neuvermietung braucht der Eigentümer zwei Blickrichtungen: den rechtlichen Rahmen und die aktuelle Marktaufnahme. Der Mietspiegel hilft bei der Einordnung der Vergleichsmiete. Eine bereinigte Angebotsanalyse zeigt, welche Produkte gerade mit welchen Vermarktungszeiten angeboten werden. Die eigene Vermietungshistorie zeigt, welche Preise im konkreten Bestand tatsächlich abgeschlossen wurden.
Erst in der Verbindung entsteht eine belastbare Entscheidung. Eine teure Modernisierung kann die Vermietbarkeit verbessern, ohne sich vollständig in einer höheren Vergleichsmiete niederzuschlagen. Umgekehrt kann eine moderate Maßnahme wie ein besserer Grundriss, ein gepflegter Eingangsbereich oder ein verlässlicher Vermietungsprozess die Leerstandszeit spürbar reduzieren. Der wirtschaftliche Effekt liegt dann nicht allein im Quadratmeterpreis.
Ein brauchbarer Datenprozess
Jede Mietentscheidung sollte mit einem Datenblatt beginnen: Adresse, Baujahr, Wohnfläche, Ausstattungsmerkmale, Modernisierungen, Lagegebiet, bestehende Miete, letzte Anpassung, Vergleichsmietspanne, aktuelle Angebotsbeobachtung und erwartete Vermarktungsdauer. Dazu gehören Quelle, Stichtag und Verantwortlicher.
Dieses Verfahren klingt nüchtern – und genau darin liegt seine Stärke. Es verhindert, dass Einzelinserate oder vermeintliche Durchschnittswerte zur Strategie erhoben werden. Gute Verwaltung übersetzt Daten in einen dokumentierten Vorschlag und kontrolliert nach Abschluss, ob die Annahmen eingetreten sind.
Fazit
Der Mietmarkt im Ruhrgebiet lässt sich nicht auf eine einzige Zahl reduzieren. Belastbarkeit entsteht durch klare Begriffe, passende Quellen und einen vollständigen Objektbezug. Wer diese Disziplin einhält, erkennt Mietpotenziale früher, vermeidet rechtliche Fehlansätze und trifft bessere Modernisierungs- und Vermietungsentscheidungen.
Handlungsliste für Bestandshalter
- Vor jeder Mietaussage den verwendeten Mietbegriff nennen.
- Den Bezugsfall des kommunalen Mietspiegels vollständig dokumentieren.
- Mikrolage, Wohnungsgröße, Baujahr und Ausstattung getrennt bewerten.
- Angebotsdaten nur nach Zeitraum, Stichprobe und Bereinigung verwenden.
- Die tatsächliche Vertragsmiete und den rechtlichen Anpassungsspielraum objektspezifisch prüfen.
Quellen, Datenstand und Bezugsraum
- Kommunaler qualifizierter MietspiegelDortmund – Mietspiegel 2025/2026
Datenstand Mai 2024; gültig bis 31.12.2026 · Dortmund; nicht preisgebundene Wohnungen gemäß Geltungsbereich · Quellenprüfung 15.10.2026 - Kommunaler qualifizierter MietspiegelEssen – Mietspiegel 2026
gültig 01.08.2026–31.07.2028 · Essen; eigener Geltungsbereich · Quellenprüfung 15.10.2026 - Amtliche TransaktionsstatistikGrundstücksmarktbericht NRW 2026
2025; veröffentlicht 16.09.2026 · NRW · Quellenprüfung 15.10.2026 - Amtliches GrundstücksmarktportalBORIS-NRW / örtliche Gutachterausschüsse
je Datensatz und Teilmarkt · NRW / örtlicher Teilmarkt · Quellenprüfung 15.10.2026
FachbeitragBetriebskosten im Ruhrgebiet: Warum ein Benchmark ohne Objektmerkmale in die Irre führt
Kosten werden erst steuerbar, wenn Umlagefähigkeit, Leistungsumfang, Verbrauch und Gebäudestruktur sauber getrennt sind.
Preis, Verbrauch und Verantwortung trennen
IT.NRW meldet für NRW im September 2026 bei Nettokaltmieten +2,4 % zum Vorjahr. Das ist ein Preisindex und keine neu angebotene Quadratmetermiete. Bei Kostenvergleichen sind Menge, Leistungsumfang, Verteilungsschlüssel und Objektmerkmale gesondert zu prüfen. Statistik.NRW – aktuelle Kennzahlen.
Die im Beitrag verwendeten Dortmunder Referenzsätze gehören zum Umrechnungsverfahren für Teilinklusivmieten. Sie bleiben ausdrücklich lokale methodische Referenzen des Mietspiegels 2025/2026.
Aktuelle Datenpunkte
Der falsche Vergleich
Zwei Gebäude können dieselben Kosten je Quadratmeter aufweisen und dennoch völlig unterschiedlich wirtschaften. Ein Objekt hat Aufzug, große Außenanlage und zentrale Warmwasserbereitung, das andere nicht. Ein pauschaler Vergleich ohne Leistungs- und Gebäudemerkmale belohnt möglicherweise Unterleistung oder bestraft notwendige Qualität.
Ein brauchbarer Benchmark gruppiert vergleichbare Objekte und zerlegt Kosten nach Menge, Preis und Leistung. Erst dann wird sichtbar, ob eine Abweichung aus höherem Verbrauch, einem teureren Vertrag oder einem zusätzlichen Leistungsumfang entsteht.
Was die Dortmunder Referenzsätze leisten – und was nicht
Der Dortmunder Mietspiegel nennt für die Umrechnung bestimmter Teilinklusivmieten Referenzsätze, etwa 0,41 Euro je Quadratmeter und Monat für Entwässerung, 0,31 Euro für Müllabfuhr und 0,42 Euro für Sach- und Haftpflichtversicherungen. Diese Werte sind Bestandteil eines mietspiegelspezifischen Umrechnungsverfahrens.
Sie sind ausdrücklich keine allgemeine Betriebskostenstatistik für jedes Gebäude im Ruhrgebiet. Genau diese Abgrenzung ist für seriöse Marktkommunikation entscheidend. Ein Wert kann amtlich veröffentlicht sein und dennoch für eine andere Fragestellung ungeeignet bleiben.
Umlagefähig ist nicht gleich wirtschaftlich
Die Umlagefähigkeit entscheidet, wer eine Kostenart rechtlich trägt. Sie sagt nichts darüber, ob der Vertrag gut verhandelt oder die Leistung effizient organisiert ist. Auch umlagefähige Kosten beeinflussen die Gesamtmiete und damit die Attraktivität einer Wohnung.
Bestandshalter sollten daher Warmmiete und Nebenkostenbelastung als Wettbewerbsfaktor verstehen. Hohe Kosten können Vermietbarkeit und Zahlungsfähigkeit beeinträchtigen, selbst wenn sie formal weitergegeben werden dürfen.
Mengen- und Preiseffekt trennen
Steigende Heizkosten können aus höherem Energiepreis, höherem Verbrauch oder veränderter Witterung entstehen. Bei Wasser, Abfall und Reinigung gelten ähnliche Zusammenhänge. Ohne Mengengerüst bleibt jede Abweichungsanalyse oberflächlich.
Das Controlling sollte deshalb Verbrauchseinheiten, Flächen, Nutzerzahl und Leistungszyklen erfassen. Preisänderungen werden separat ausgewiesen. So wird erkennbar, ob eine technische Maßnahme, ein Nutzerhinweis oder eine neue Ausschreibung sinnvoll ist.
Vertragsmanagement als Kostentreiber
Viele Kostensteigerungen entstehen nicht plötzlich, sondern durch automatisch verlängerte Verträge, unklare Leistungsbeschreibungen und fehlende Rechnungsprüfung. Ein zentraler Vertragskalender mit Kündigungsfristen und Preisgleitklauseln schafft Handlungsspielraum.
Bei Ausschreibungen ist der günstigste Preis nicht automatisch das beste Angebot. Reaktionszeit, Dokumentation, Versicherung, Vertretungsregelung und Schnittstellen zur Verwaltung gehören in die Bewertung. Schlechte Leistung kann später Leerstand, Beschwerden und Zusatzaufträge erzeugen.
Fazit
Betriebskosten werden nicht durch einen einzigen Marktwert steuerbar. Entscheidend sind Vergleichsgruppen, Mengen- und Preiseffekte, Vertragsqualität und technische Ursachen. Ein sauberer Datenprozess schützt Marge und Mieterakzeptanz zugleich.
Handlungsliste für Bestandshalter
- Kostenarten und Umlagefähigkeit je Vertrag prüfen.
- Leistungsumfang vor Preisvergleich vereinheitlichen.
- Verbrauch und Preisänderung getrennt analysieren.
- Abweichungen zum Vorjahr mit Ursache dokumentieren.
- Ausschreibungen nicht allein nach Preis entscheiden.
Quellen, Datenstand und Bezugsraum
- Kommunaler qualifizierter MietspiegelDortmund – Mietspiegel 2025/2026
Datenstand Mai 2024; gültig bis 31.12.2026 · Dortmund; nicht preisgebundene Wohnungen gemäß Geltungsbereich · Quellenprüfung 15.10.2026 - Amtliche PreisstatistikIT.NRW – Baupreise August 2026
August 2026; veröffentlicht 09.10.2026 · NRW · Quellenprüfung 15.10.2026
FachbeitragSanierung im Bestand priorisieren: Pflicht, Substanzerhalt und Rendite sauber trennen
Nicht jede sichtbare Maßnahme ist dringend und nicht jeder Mietzuschlag ist bereits ein wirtschaftlicher Business Case.
Baukostenstand August 2026
IT.NRW – Baupreise August 2026 meldet für Wohngebäude im August 2026 einen Indexstand von 137,5 (2021 = 100), +4,5 % zum Vorjahr. Instandhaltung ohne Schönheitsreparaturen liegt bei 139,6 und +4,9 %. Alte Budgets sind deshalb auf ihren Preisstand zu prüfen.
Eine pauschale Fortschreibung ist ein Planungsszenario, kein Handwerkerangebot. Zuschläge aus einem Mietspiegel sind weiterhin keine automatische Erlaubnis zu einer bestimmten Modernisierungsmieterhöhung.
Aktuelle Datenpunkte
Die laute Maßnahme ist nicht immer die wichtigste
In Portfolios konkurrieren Dach, Heizung, Leitungen, Fenster, Bäder und Gemeinschaftsflächen um Budget. Sichtbare Mängel erzeugen häufig den größten Entscheidungsdruck, während technisch riskante Bauteile unsichtbar bleiben. Eine professionelle Priorisierung beginnt daher mit Risiko, nicht mit Optik.
Die erste Kategorie umfasst Gefahr, Pflicht und akuten Substanzschutz. Danach folgen Maßnahmen, die Folgeschäden verhindern oder die Vermietbarkeit sichern. Erst in einer dritten Kategorie stehen reine Komfort- oder Renditeprojekte. Diese Reihenfolge schützt vor einer dekorativen, aber technisch kurzsichtigen Budgetverwendung.
Mietspiegelzuschlag ist kein Renditeversprechen
Der Dortmunder Mietspiegel weist für bestimmte, vom Vermieter veranlasste Modernisierungen Zuschläge aus. Eine vollständig erneuerte Heizungsanlage ab 2009 kann mit 0,34 Euro je Quadratmeter berücksichtigt werden; eine Baderneuerung ab 2015 mit 0,18 Euro und eine umfassende Dämmung ab 2015 mit 0,30 Euro.
Diese Werte sind keine Garantie, dass eine Investition in gleicher Höhe wirtschaftlich refinanziert wird. Sie wirken innerhalb eines mietrechtlichen Berechnungsmodells und sind von weiteren Merkmalen abhängig. Investitionskosten, Restnutzungsdauer, Instandhaltungsersparnis, Leerstandsrisiko und rechtliche Umsetzung müssen separat geprüft werden.
Vier Wirkungen getrennt rechnen
Eine Maßnahme kann vier wirtschaftliche Wirkungen haben: Sie verhindert Schäden, senkt laufende Kosten, erhöht die erzielbare Miete oder reduziert Leerstand. Diese Wirkungen dürfen nicht doppelt gezählt werden. Ein neues Bad kann die Neuvermietbarkeit verbessern, obwohl der formale Mietzuschlag begrenzt ist. Eine Dachreparatur erhöht vielleicht keine Miete, verhindert aber einen erheblichen Folgeschaden.
Für jede Maßnahme sollte deshalb ein kurzes Investitionsblatt entstehen: Ausgangslage, Pflichtgrad, Kostenband, technische Lebensdauer, erwartete Mietwirkung, Betriebskostenwirkung, Leerstandswirkung und Risiko bei Nichtdurchführung.
Paketbildung statt Einzelgewerk
Baumaßnahmen sind häufig voneinander abhängig. Fenster, Fassade, Heizung und Lüftung beeinflussen sich technisch. Werden sie isoliert geplant, entstehen doppelte Gerüstkosten, unpassende Dimensionierungen oder Feuchteprobleme. Ein mehrjähriger Plan ermöglicht sinnvolle Pakete.
Gleichzeitig ist Paketbildung kein Vorwand für Großprojekte ohne Priorität. Ein belastbarer Plan trennt Sofortmaßnahmen, vorbereitende Untersuchungen und spätere Umsetzung. Er hält Optionen offen, ohne akute Risiken zu vertagen.
Controlling nach der Sanierung
Viele Investitionsrechnungen enden mit der Beauftragung. Professionelle Bestandshalter prüfen nach Abschluss, ob Kosten, Termin, Energieverbrauch, Miete und Vermarktungsdauer den Annahmen entsprechen. Abweichungen werden dokumentiert und fließen in künftige Projekte ein.
Dieses Nachcontrolling schafft eine eigene Erfahrungsdatenbank. Sie ist häufig wertvoller als allgemeine Marktbenchmarks, weil sie die tatsächlichen Gebäude, Handwerkerpreise und Verwaltungsprozesse des Portfolios abbildet.
Fazit
Gute Sanierungsplanung ist eine Reihenfolgeentscheidung. Pflicht und Substanzerhalt gehen vor, wirtschaftliche Chancen werden transparent gerechnet und die tatsächliche Wirkung wird nachgehalten. So wird Capex vom Kostenblock zum steuerbaren Instrument.
Handlungsliste für Bestandshalter
- Gefahr und rechtliche Pflicht zuerst bewerten.
- Bauteilzustand und Restnutzungsdauer dokumentieren.
- Investition, Mietwirkung, Leerstandswirkung und Betriebskosten getrennt rechnen.
- Abhängigkeiten zwischen Gewerken beachten.
- Nach Abschluss die tatsächliche Wirkung kontrollieren.
Quellen, Datenstand und Bezugsraum
- Amtliche PreisstatistikIT.NRW – Baupreise August 2026
August 2026; veröffentlicht 09.10.2026 · NRW · Quellenprüfung 15.10.2026 - Kommunaler qualifizierter MietspiegelDortmund – Mietspiegel 2025/2026
Datenstand Mai 2024; gültig bis 31.12.2026 · Dortmund; nicht preisgebundene Wohnungen gemäß Geltungsbereich · Quellenprüfung 15.10.2026
FachbeitragProfessionelle Immobilienverwaltung als Werttreiber: Was messbar gute Verwaltung leistet
Verwaltung schafft Wert, wenn sie Datenqualität, Geschwindigkeit, Kosten, Forderungen und Technik systematisch steuert.
Messbare Verwaltung braucht belastbare Bezugsgrößen
Die aktualisierte Fassung vereinheitlicht den Portfolio-Rechner auf Sollmiete, kennzeichnet Datenjahre getrennt vom Redaktionsstand und ergänzt nachvollziehbare Quellen je Kennzahl. Diese Grundlagen ermöglichen erst einen prüfbaren Vorher-Nachher-Vergleich.
Für Eigentümer sind dokumentierte Mietausfälle, Rechnungsabgrenzung und Maßnahmenbudgets aussagekräftiger als ein behaupteter pauschaler Renditevorteil. Die aktuelle Kostenentwicklung nach IT.NRW – Baupreise August 2026 und die Marktstimmung im NRW.BANK – Wohnungsmarktbarometer 2026 geben Kontext, keine garantierte Wirkung einer Verwaltungsleistung.
Aktuelle Datenpunkte
Mehr als Posteingang und Abrechnung
Eine Verwaltung kann formal alle Pflichtaufgaben erledigen und dennoch wirtschaftlichen Wert verlieren. Langsame Neuvermietung, unklare Forderungen, verspätete Ausschreibungen und fehlende technische Planung wirken direkt auf Cashflow und Substanz.
Professionelle Verwaltung versteht sich als Steuerungsfunktion. Sie liefert nicht nur Vorgänge, sondern verdichtete Entscheidungsinformationen: Was ist passiert, warum ist es passiert, welche Option besteht und welche wirtschaftliche Wirkung ist zu erwarten?
Datenqualität als erste Leistung
Ohne verlässliche Stammdaten sind Abrechnung, Vermietung und Reporting fehleranfällig. Flächen, Mietbestandteile, Vertragsfristen, Kautionen und Ansprechpartner müssen eindeutig gepflegt sein. Änderungen brauchen einen kontrollierten Prozess.
Eine gute Verwaltung macht Datenqualität sichtbar: offene Klärfälle, fehlende Dokumente und Abweichungen werden nicht verborgen, sondern systematisch abgearbeitet. Damit entsteht Vertrauen und Entscheidungsfähigkeit.
Geschwindigkeit mit Kontrolle verbinden
Schnelligkeit ist wirtschaftlich wichtig, darf aber nicht mit Unordnung verwechselt werden. Standardisierte Freigaben, Budgets und Lieferantenlisten verkürzen Reaktionszeiten. Gleichzeitig sorgen Dokumentation und Vier-Augen-Prinzip für Kontrolle.
Besonders bei Leerstand, Schäden und Forderungen entscheidet der frühe Start. Jeder verlorene Tag kann Kosten erhöhen oder Einnahmen verschieben. Service-Level sollten deshalb nicht nur Reaktionszeit, sondern auch Abschlusszeit messen.
Kostensteuerung und Vertragsmanagement
Verwaltung beeinflusst Kosten durch Ausschreibung, Rechnungsprüfung, Vertragskalender und technische Ursachenanalyse. Sie sollte Preis, Menge und Leistung getrennt betrachten und Abweichungen erklären.
Ein Eigentümer braucht keine bloße Liste höherer Rechnungen, sondern eine Empfehlung: akzeptieren, nachverhandeln, ausschreiben, Leistung ändern oder technisch investieren. Das macht Verwaltung zum wirtschaftlichen Partner.
Technik und Capex
Mängelmeldungen sind keine technische Strategie. Professionelle Verwaltung führt Bauteilzustand, Wartungen, Prüfpflichten und Maßnahmenbudgets zusammen. Daraus entsteht ein mehrjähriger Plan mit Prioritäten.
Der Plan muss mit Vermietung und Liquidität abgestimmt sein. Eine Maßnahme kann technisch sinnvoll, aber zum falschen Zeitpunkt operativ schädlich sein. Umgekehrt kann eine koordinierte Sanierung Leerstand nutzen und spätere Störungen vermeiden.
Reporting, das Entscheidungen auslöst
Ein gutes Reporting ist kurz genug, um gelesen zu werden, und tief genug, um Entscheidungen zu tragen. Es zeigt Kennzahlen, Abweichungen, Ursachen, Maßnahmen, Fristen und Verantwortliche. Jede wesentliche Zahl trägt Quelle und Definition.
Quartalsweise sollte die Verwaltung zudem prüfen, ob Maßnahmen die erwartete Wirkung erreicht haben. So entsteht ein lernendes System statt einer Sammlung statischer Monatsberichte.
Fazit
Verwaltung wird zum Werttreiber, wenn sie Daten, Prozesse und Fachentscheidungen verbindet. Der Mehrwert zeigt sich in geringerem Mietausfall, kontrollierten Kosten, rechtzeitiger Technik und einem Bestand, dessen Risiken und Chancen transparent sind.
Handlungsliste für Bestandshalter
- Service-Level und Entscheidungsfristen definieren.
- Miet-, Forderungs- und Kostendaten monatlich berichten.
- Technische Maßnahmen nach Risiko priorisieren.
- Kündigungen und Leerstand als Workflow steuern.
- Eigentümerentscheidungen mit Quelle, Annahme und Wirkung dokumentieren.
Quellen, Datenstand und Bezugsraum
- Amtliche PreisstatistikIT.NRW – Baupreise August 2026
August 2026; veröffentlicht 09.10.2026 · NRW · Quellenprüfung 15.10.2026 - Institutionelle ExpertenbefragungNRW.BANK – Wohnungsmarktbarometer 2026
Befragung 2026; rund 320 Fachleute · NRW · Quellenprüfung 15.10.2026 - Amtliches GrundstücksmarktportalBORIS-NRW / örtliche Gutachterausschüsse
je Datensatz und Teilmarkt · NRW / örtlicher Teilmarkt · Quellenprüfung 15.10.2026
Quellen, Daten und Methodik
Daten & MethodikDaten- und Methodikstandard
Wie das MarktRadar Quellen auswählt, Datenarten trennt und Aktualisierungen dokumentiert.
Erweiterung 2.0 · 15.10.2026
19 statische Standortprofile, Mietspiegel-Register, Paarvergleich und lokale Monatsmiet-Arithmetik. Die 19 Profile umfassen 18 eigenständige Städte und den Stadtteil Kirchhellen. 18 Profile haben einen dokumentierten kommunalen Quellenbezug; dahinter stehen 17 lokale Fassungen. In Gladbeck ist eine Nachfolgeprüfung offen, in Borken eine eigene aktuelle kommunale Quelle. Modellstände werden nicht mit Publikations- oder Erhebungsdaten der Mietspiegel gleichgesetzt.
Ein Originalrechner wird nur verlinkt, nicht eingebettet. Externe Dienste werden erst beim Öffnen eines Links aufgerufen. Hier gibt es keine Registrierung, Cookies, lokale Speicherung oder Übertragung der Rechnereingaben.
Grundsatz
Keine Kennzahl wird veröffentlicht, nur weil eine Lücke optisch unschön wäre. Belastbarkeit geht vor Vollständigkeit. Jede Zahl erhält Quelle, Stichtag, Einheit, Bezugsraum und Definition.
Mietspiegel, BORIS-NRW, kommunale Statistik und Regionalstatistik bilden die erste Quellenebene.
Büro- und Logistikdaten institutioneller Anbieter werden mit deren Marktdefinition und Stichtag wiedergegeben.
Formeln und Eingabewerte werden sichtbar gemacht; Berechnung wird nicht als externe Markttatsache bezeichnet.
Unterschiedliche Mietspiegel oder Bevölkerungsstände werden nicht künstlich zu Rankings zusammengeführt.
Redaktionsstand, Datenstand und Quelle bleiben getrennt dokumentiert.
Begriffsstandard
Ortsübliche Vergleichsmiete
Rechtlich definierte Bezugsgröße für vergleichbare Wohnungen. Sie ist nicht mit der aktuellen Angebotsmiete gleichzusetzen.
Angebotsmiete
Preisforderung in aktuellen Inseraten. Aussage hängt von Zeitraum, Bereinigung, Stichprobe und Produktmix ab.
Flächenumsatz
Im jeweiligen Research definierte Summe abgeschlossener Vermietungen oder Eigennutzertransaktionen innerhalb des Marktraums.
Leerstand
Nach Definition der Quelle kurzfristig verfügbare Fläche. Qualitäts- und Lageanteile sind separat zu analysieren.
Externes Marktmodell / Schätzdaten
Ein externer Anbieter leitet einen geschätzten Marktwert aus eigenen Datenbeständen und Modellen ab. Solche Werte können für einen einheitlichen Städtevergleich nützlich sein, sind aber weder amtliche Kaufpreissammlung noch kommunaler Mietspiegel. Verwaltung.ruhr weist Anbieter, Stichtag, Bezugsobjekt und Modellcharakter sichtbar aus.
Eigene Berechnung
Aus Nutzereingaben oder dokumentierten Objektdaten abgeleitete Kennzahl, deren Formel offengelegt wird.
Nicht verfügbar
Eine Datenlücke wird offen benannt. Sie wird nicht durch eine redaktionelle Schätzung kaschiert.
Aktualisierungsrhythmus
Büro- und Logistikresearch wird quartalsweise geprüft. Kommunale Mietspiegel und Grundstücksmarktberichte werden bei Neuveröffentlichung aktualisiert. Strukturindikatoren werden mindestens jährlich kontrolliert.
Quellen, Datenstand und Bezugsraum
- Amtliche TransaktionsstatistikGrundstücksmarktbericht NRW 2026
2025; veröffentlicht 16.09.2026 · NRW · Quellenprüfung 15.10.2026 - Amtliche PreisstatistikIT.NRW – Baupreise August 2026
August 2026; veröffentlicht 09.10.2026 · NRW · Quellenprüfung 15.10.2026 - Amtliche PreisstatistikDestatis – Häuserpreisindex Q2 2026
Q2 2026, vorläufig; veröffentlicht 24.09.2026 · Deutschland · Quellenprüfung 15.10.2026 - Amtliche BevölkerungsfortschreibungRVR / IT.NRW – Bevölkerung 30.06.2026
30.06.2026; veröffentlicht 23.09.2026 · RVR-Gebiet · Quellenprüfung 15.10.2026 - Amtliche ArbeitsmarktstatistikBundesagentur für Arbeit – September 2026
September 2026; veröffentlicht 30.09.2026 · BA-Arbeitsmarktregion Ruhrgebiet; nicht ungeprüft mit RVR-Gebiet gleichsetzen · Quellenprüfung 15.10.2026 - Öffentliche WohnungsmarktbeobachtungNRW.BANK – Wohnungsmarktprofile 2026
Datenjahr 2024; veröffentlicht 26.02.2026 · 396 Kommunen NRW · Quellenprüfung 15.10.2026 - Institutionelle ExpertenbefragungNRW.BANK – Wohnungsmarktbarometer 2026
Befragung 2026; rund 320 Fachleute · NRW · Quellenprüfung 15.10.2026 - Amtliches GrundstücksmarktportalBORIS-NRW / örtliche Gutachterausschüsse
je Datensatz und Teilmarkt · NRW / örtlicher Teilmarkt · Quellenprüfung 15.10.2026 - Kommunaler qualifizierter MietspiegelDortmund – Mietspiegel 2025/2026
Datenstand Mai 2024; gültig bis 31.12.2026 · Dortmund; nicht preisgebundene Wohnungen gemäß Geltungsbereich · Quellenprüfung 15.10.2026 - Kommunaler qualifizierter MietspiegelEssen – Mietspiegel 2026
gültig 01.08.2026–31.07.2028 · Essen; eigener Geltungsbereich · Quellenprüfung 15.10.2026 - Institutionelles MarktresearchBNP Paribas Real Estate – Dortmund Q3 2026
30.09.2026 · Büromarkt Dortmund nach Anbieterdefinition · Quellenprüfung 15.10.2026 - Institutionelles MarktresearchBNP Paribas Real Estate – Essen Q3 2026
30.09.2026 · Büromarkt Essen nach Anbieterdefinition · Quellenprüfung 15.10.2026 - Institutionelles MarktresearchBNP Paribas Real Estate – Logistik Q1–3 2026
30.09.2026; veröffentlicht 12.10.2026 · Logistikmarkt Ruhrgebiet nach Anbieterdefinition · Quellenprüfung 15.10.2026 - Institutionelles MarktresearchBNP Paribas Real Estate – Logistik Ruhrgebiet H1 2026
30.06.2026; historischer Detailstand · Logistikmarkt Ruhrgebiet nach Anbieterdefinition · Quellenprüfung 15.10.2026 - Öffentliche GebietsdefinitionRVR – Städte und Kreise
Struktur; geprüft 15.10.2026 · 11 kreisfreie Städte und 4 Kreise · Quellenprüfung 15.10.2026 - Öffentliche regionale MarktbeobachtungRVR – Wohnungsmarktbericht Ruhr 2024
Bericht 2024; Datenjahre je Kapitel beachten · Ruhrgebiet · Quellenprüfung 15.10.2026
Prüfgrenzen und Rechte
Bei externen Modellen wird die Anzeige „1 Jahr“ im Trendmodul übernommen. Die Jahresübersicht desselben Anbieters kann wegen anderer Bezugslogik abweichende Prozentsätze zeigen. Der Anbieterwert wird nicht rückgerechnet oder mit einer anderen Anbieterreihe vermischt.
Die Logistik-Durchschnittsmiete ist nur für H1 2026 bestätigt. Nicht verfügbare Q3-Detailwerte werden nicht hochgerechnet. Der Median einer Quotientenreihe unterscheidet sich von einem Quotienten aus zwei Medianen.
Die Zusammenstellung ist nicht pauschal CC BY lizenziert. Für fremde Daten gelten die Rechte und Bedingungen des jeweiligen Anbieters. Eigene Visualisierungen verwenden eine eigenständige Gestaltung. Ein erfolgreicher Quellenabruf belegt Erreichbarkeit, keine dauerhafte Verfügbarkeit.
Mietkompass 3.0 · Berechnung und Grenzen
Die automatische Rechnung nutzt die hinterlegten örtlichen Basistabellen und dort bezifferten Größen- oder Baualterskorrekturen. Für Wohnungen in Essen und Bochum kann nach ausdrücklicher Bestätigung zusätzlich die Auswahl der hinterlegten Ausstattungsmerkmale einfließen. Ohne diese Bestätigung bleibt es bei der Ausgangswertrechnung. Andere Standorte bleiben ausdrücklich als noch unvollständige Objektprüfung gekennzeichnet.
Keine Tabellenextrapolation bei fehlenden Baujahren oder Wohnflächen. Borken hat keinen bestätigten eigenen Rechenweg. Gladbeck 2024 wird nur nach ausdrücklicher Bestätigung historisch berechnet. Die Originalquellen und kommunalen Rechner bleiben verlinkt. Rundung: €/m²-Rechenansatz vor Multiplikation auf Cent, Monatsbetrag auf Cent; Jahresbetrag = Monatsbetrag × 12. In Wesel erfolgt die Tabellenzuordnung wie im Quellenbeispiel mit mathematisch gerundeter Wohnfläche; multipliziert wird mit der tatsächlichen eingegebenen Fläche.
Verbesserte Bedienung nach Recherche kommunaler Rechner in Bochum, Essen und Gelsenkirchen sowie des ImmoScout24-Mietpreis-Checks. Keine übernommenen Oberflächen oder pauschalen rechtlichen Mietobergrenzen. Bilder stammen aus bereits öffentlich verwendeten Verwaltung.Ruhr-Motiven und werden von derselben Domain geladen.
Was bedeutet das für Ihre Immobilie?
Allgemeine Marktwerte geben Orientierung. Für Verwaltung, Vermietung und Verkauf zählt die konkrete Immobilie.

