VERWALTUNG.RUHR · IMMOBILIENWISSEN MIT DATENGRUNDLAGE

Markt.Radar Ruhrgebiet

Markt verstehen. Bestand steuern.
Entscheidungen fundiert vorbereiten.

19 Standortprofile mit Mietspiegel-Kompass · fünf Dashboards · zehn Fachanalysen

Redaktion 15.10.2026 · Markt.Radar mit 19 Standortprofilen und Mietspiegel-Kompass. Datenstand und örtlichen Geltungsbereich finden Sie bei der jeweiligen Quelle.

Regionale Standortprofile19Ruhrgebiet und angrenzende Schwerpunktmärkte
Kommunale Quellen für18 Profile17 lokale Fassungen; Bottrop gilt auch für Kirchhellen
Büroflächenumsatz Q1–395.000 m²Dortmund + Essen; 30.09.2026
Logistikflächenumsatz Q1–3484.000 m²Ruhrgebiet; 30.09.2026
Damit aus Zahlen keine falschen Schlüsse werden.

Amtliche Primärdaten, kommunale Mietspiegel, institutionelles Research und externe Modellwerte haben unterschiedliche Aufgaben. Wir zeigen Quelle, Stichtag und Bezugsraum. Fehlende aktuelle Werte werden nicht geschätzt.

01 · MARKT & BESTAND

Die fünf Dashboards

Wählen Sie Ihren Markt oder öffnen Sie den Rechner für die eigene Objektakte.

Dashboard

Wohnmarkt-Dashboard Ruhrgebiet

Alle 19 Schwerpunktstandorte: Mietspiegel, Anwendungslogik, Originalquellen und separat gekennzeichnete Modellmieten und Modellkaufpreise.

19 Profile · Mietspiegel je örtlicher Fassung · Modellstände September / Oktober 2026 · Redaktion 15.10.2026

Standortprofile1918 Städte und ein eigener Stadtteil-Schwerpunkt
Kommunaler Quellenbezug18 ProfileBorken: keine eigene aktuelle Fassung bestätigt
Gezielter Quellencheck2 StandorteGladbeck: Nachfolge prüfen · Borken: Quelle klären
Datenarten getrenntMietspiegel ≠ ModellKeine pauschale Vergleichsmiete aus Stadtmitteln
19 STANDORTE · MIETSPIEGEL-KOMPASS

Ihr Standort. Ihre Mietspiegel-Grundlage.

Vom kommunalen Mietspiegel zur konkreten Objektprüfung: Wählen Sie Ihren Standort und öffnen Sie das ausführliche Profil. Jede Karte zeigt die örtliche Fassung, ihren Anwendungsbereich, wichtige Besonderheiten und die nächsten Prüfschritte.

Die Auswahl entspricht unseren 19 Schwerpunktstandorten. Kirchhellen gehört zu Bottrop und nutzt dessen Mietspiegel; Borken (NRW) ist ein angrenzender Markt. „19 Standorte“ bedeutet deshalb nicht 19 eigenständige Gemeinden.

Quellenstatus statt Scheingenauigkeit: Für Borken konnte kein eigener aktueller kommunaler Mietspiegel bestätigt werden. In Gladbeck ist die Fortschreibung 2024 dokumentiert; vor einer aktuellen Anwendung muss eine Nachfolgeausgabe geprüft werden. Die Profile machen diese Grenzen sichtbar.

Ein Mietspiegel beschreibt keine pauschale Stadtmiete. Auch ein ausgewiesenes Basisbeispiel ist erst nach sämtlichen passenden Objektkorrekturen verwendbar. Die Originalbroschüre entscheidet über Geltungsbereich und Rechenregeln.

Gelsenkirchen
2026 · Einfacher Mietspiegel

KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
Stand / gültig ab 01.01.2026

Geltungsbereich

Freifinanzierte Mietwohnungen; Ein- und Zweifamilienhäuser sind nicht erfasst.

So ist das lokale Modell aufgebaut

Acht Baualtersklassen × vier Größenklassen; danach objektbezogene Zu- und Abschläge.

  • Das ursprüngliche Baujahr bleibt auch nach Modernisierungen Ausgangspunkt.
  • REGE-Bezirk und Ausstattung sind gemeinsam zu prüfen; die Tabellenmiete allein reicht nicht.
In drei Schritten zur Objektprüfung
  1. Adresse im städtischen Kartenrechner suchen und Immobilie markieren.
  2. Baualters- und Größenklasse sowie sämtliche Wohnwertmerkmale erfassen.
  3. Mittelwert, Mietspanne und begründete Abweichungen dokumentieren.
Eigentümerfokus

Für Altbauten, modernisierte Bestände und kleinere Wohnungen immer das konkrete Tabellenfeld und den REGE-Bezirk festhalten.

Beispielfeld · PDF S. 4

Baujahr 1957–1965, über 60 bis 100 m²: Mittelwert 6,05 €/m², Spanne 5,40–6,67 €/m²; Normobjekt, vor Merkmalskorrekturen.

Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte

Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.

Modellmiete · Wohnung6,96 €/m²Modellstand 01.10.2026Mietquelle
Modellkaufpreis · Wohnung1.924 €/m²Modellstand 01.10.2026Kaufquelle
Rechnerischer Bruttoindikator4,34 %Monatsmiete × 12 ÷ Kaufpreis × 100; ohne Kostenabzüge.

Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.

Essen
2026 · Qualifizierter Mietspiegel

KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
01.08.2026–31.07.2028

Geltungsbereich

Freifinanzierte Wohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser, 25–160 m².

So ist das lokale Modell aufgebaut

Flächenabhängige Basis-Nettomiete, anschließend prozentuale Zu- und Abschläge; Indexfortschreibung 2024.

  • Die Wohnlage wird adressbezogen in sieben Kategorien ermittelt.
  • Nur vom Vermieter gestellte Ausstattungen berücksichtigen.
In drei Schritten zur Objektprüfung
  1. Wohnfläche nach den Vorgaben der Broschüre einordnen.
  2. Baujahr, Wohnungstyp, Ausstattung und Adresse im offiziellen Rechner prüfen.
  3. Berechnung mit Wohnlage und Ausgabe 2026 zur Objektakte nehmen.
Eigentümerfokus

Bei bestehenden Berechnungen aus 2024 die aktuelle Fortschreibung verwenden und den Adressbezug der Wohnlage prüfen.

Basisbeispiel · PDF S. 6

79,00–80,99 m²: 6,94 €/m² Basis-Nettomiete. Baualter, Lage und weitere Merkmale sind darin noch nicht objektbezogen eingerechnet.

Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte

Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.

Modellmiete · Wohnung9,11 €/m²Modellstand 01.10.2026Mietquelle
Modellkaufpreis · Wohnung2.799 €/m²Modellstand 01.10.2026Kaufquelle
Rechnerischer Bruttoindikator3,91 %Monatsmiete × 12 ÷ Kaufpreis × 100; ohne Kostenabzüge.

Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.

Bochum
2025–2027 · Qualifizierter Mietspiegel

KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
01.04.2025–maximal 31.03.2027

Geltungsbereich

Nicht preisgebundene, abgeschlossene Wohnungen; auch vermietete Ein- und Zweifamilienhäuser.

So ist das lokale Modell aufgebaut

Baujahr und Wohnungsgröße bestimmen das Tabellenfeld; Ausstattungen werden in €/m² korrigiert.

  • Die aktuelle Ausgabe enthält keine pauschalen Wohnlagenzuschläge.
  • Die Ergänzung zur gehobenen Badausstattung vom 17.10.2025 beachten.
In drei Schritten zur Objektprüfung
  1. Größen- und Baujahresgruppe auswählen.
  2. Nur nachgewiesene Energie- und Ausstattungsmerkmale hinzurechnen.
  3. Modernisierung nicht automatisch als jüngeres Baujahr behandeln.
Eigentümerfokus

Energieausweis und modernisierte Ausstattung zur Mietakte nehmen; veraltete Lagezuschläge aus früheren Fassungen aussortieren.

Beispielfeld · PDF S. 8

Baujahr 1950–1964, 65–109 m²: Mittelwert 6,33 €/m², Spanne 6,28–6,38 €/m²; vor Ausstattungszuschlägen.

Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte

Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.

Modellmiete · Wohnung8,32 €/m²Modellstand 01.10.2026Mietquelle
Modellkaufpreis · Wohnung2.534 €/m²Modellstand 01.10.2026Kaufquelle
Rechnerischer Bruttoindikator3,94 %Monatsmiete × 12 ÷ Kaufpreis × 100; ohne Kostenabzüge.

Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.

Dortmund
2025/2026 · Qualifizierter Mietspiegel

KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
01.01.2025–31.12.2026

Geltungsbereich

Nicht preisgebundene Wohnungen innerhalb der Abgrenzungen der Broschüre; Baujahre bis 2019.

So ist das lokale Modell aufgebaut

Basismieten für 60,01–80,00 m²; Korrekturen für Größe, Lage, Ausstattung und Modernisierung.

  • Datengrundlage: Mai 2024; Ausgabedatum und Erhebungsdatum unterscheiden sich.
  • Für Baujahre ab 2020 keine Tabellenwerte aus der letzten Baualtersklasse unterstellen.
In drei Schritten zur Objektprüfung
  1. Baujahr und Referenzfeld bestimmen.
  2. Größenkorrektur und weitere belegte Merkmale berücksichtigen.
  3. Mietspanne und Quellenfassung zum Stichtag dokumentieren.
Eigentümerfokus

Zum Jahreswechsel 2026/2027 eine Nachfolgeausgabe prüfen; unveränderte Basiswerte nicht als automatische Aktualisierung fortschreiben.

Beispielfeld · Ausgabe 2025/2026

Baujahr 1960–1969, 60,01–80,00 m²: Mittelwert 6,30 €/m², Spanne 5,43–7,18 €/m²; vor Zu- und Abschlägen.

Alle Dortmunder Basisfelder und Größenkorrekturen

Nur Referenzgröße 60,01–80,00 m², Ausgabe 2025/2026; vor weiteren Objektkorrekturen.

Baujahr bis 19095,90 €/m²Spanne 4,73–7,16 €/m²
Baujahr 1910–19345,73 €/m²Spanne 4,61–6,83 €/m²
Baujahr 1935–19596,29 €/m²Spanne 5,23–7,41 €/m²
Baujahr 1960–19696,30 €/m²Spanne 5,43–7,18 €/m²
Baujahr 1970–19816,00 €/m²Spanne 4,98–6,96 €/m²
Baujahr 1982–19946,50 €/m²Spanne 5,45–7,68 €/m²
Baujahr 1995–20096,83 €/m²Spanne 5,72–7,94 €/m²
Baujahr 2010–20147,37 €/m²Spanne 5,80–8,99 €/m²
Baujahr 2015–201910,19 €/m²Spanne 8,10–12,67 €/m²
Größenkorrekturen des Dortmunder Mietspiegels

Zu- und Abschläge je m² gegenüber der Referenzgröße 60,01 bis 80,00 m².

20,00 bis 25 m²+1,74 €/m²
25,01 bis 30 m²+1,29 €/m²
30,01 bis 35 m²+1,28 €/m²
35,01 bis 40 m²+0,92 €/m²
40,01 bis 45 m²+0,57 €/m²
45,01 bis 50 m²+0,44 €/m²
50,01 bis 60 m²+0,20 €/m²
60,01 bis 80 m²0,00 €/m²
80,01 bis 110 m²-0,05 €/m²
110,01 bis 145 m²-0,13 €/m²
Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte

Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.

Modellmiete · Wohnung8,34 €/m²Modellstand 01.10.2026Mietquelle
Modellkaufpreis · Wohnung2.603 €/m²Modellstand 01.10.2026Kaufquelle
Rechnerischer Bruttoindikator3,84 %Monatsmiete × 12 ÷ Kaufpreis × 100; ohne Kostenabzüge.

Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.

Duisburg
2026 · Qualifizierter Mietspiegel

KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
Gültig ab 01.02.2026

Geltungsbereich

Nicht preisgebundener Wohnraum; die Ausschlüsse und Flächengrenzen der Broschüre sind vorab zu prüfen.

So ist das lokale Modell aufgebaut

Wohnflächenabhängige Basismiete plus prozentuale Merkmalskorrekturen; VPI-Fortschreibung der Ausgabe 2024.

  • Die Fortschreibung vergleicht den Verbraucherpreisindex Mai 2023 und Mai 2025.
  • Eine Basismiete nach Fläche ist noch keine fertige Vergleichsmiete.
In drei Schritten zur Objektprüfung
  1. Geltungsbereich und Fläche in der Originalbroschüre prüfen.
  2. Baualter, Gebäude- und Wohnungsmerkmale vollständig einordnen.
  3. Prozentkorrekturen nach Originalschema anwenden und Rechenweg sichern.
Eigentümerfokus

Bei heterogenen Beständen getrennte Objektblätter führen; Lage und Ausstattungsstand nicht von einer Nachbarwohnung übernehmen.

Basisbeispiel · PDF Tabelle 1

80,00–81,99 m²: 6,40 €/m² flächenabhängige Basismiete; weitere Wohnwertmerkmale fehlen noch.

Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte

Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.

Modellmiete · Wohnung7,60 €/m²Modellstand 01.10.2026Mietquelle
Modellkaufpreis · Wohnung2.069 €/m²Modellstand 01.10.2026Kaufquelle
Rechnerischer Bruttoindikator4,41 %Monatsmiete × 12 ÷ Kaufpreis × 100; ohne Kostenabzüge.

Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.

Oberhausen
2025 · Qualifizierter Mietspiegel

KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
Stand 01.03.2025

Geltungsbereich

Abgeschlossene, nicht preisgebundene Wohnungen; Tabellenmodell für die definierte Standardwohnung in mittlerer Wohnlage.

So ist das lokale Modell aufgebaut

Sechs Baujahresgruppen × drei Größenklassen; Mittelwerte und Zweidrittelspannen.

  • Die Referenzausstattung unterscheidet sich teilweise nach Baualtersklasse.
  • Einfachere oder bessere Lage muss anhand der tatsächlichen Wohnumgebung begründet werden.
In drei Schritten zur Objektprüfung
  1. Baualtersgruppe und Größenklasse wählen.
  2. Standardausstattung mit dem Objekt abgleichen.
  3. Quantifizierte Merkmale und zulässige Spanneneinordnung getrennt dokumentieren.
Eigentümerfokus

Balkon, Heizungsart, Modernisierungen und Wohnumfeld zusammen prüfen; die mittlere Wohnlage ist keine Aussage über jede Straße.

Beispielfeld · PDF S. 4

Baujahr 1965–1979, 60 bis unter 90 m²: Mittelwert 6,19 €/m², Spanne 5,12–7,34 €/m²; Standardwohnung.

Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte

Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.

Modellmiete · Wohnung8,34 €/m²Modellstand 01.10.2026Mietquelle
Modellkaufpreis · Wohnung2.083 €/m²Modellstand 01.10.2026Kaufquelle
Rechnerischer Bruttoindikator4,80 %Monatsmiete × 12 ÷ Kaufpreis × 100; ohne Kostenabzüge.

Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.

Mülheim an der Ruhr
2026 · Qualifizierter Mietspiegel

KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
01.01.2026–31.12.2027

Geltungsbereich

Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, 20–150 m²; auch Angaben zu Ein- und Zweifamilienhäusern.

So ist das lokale Modell aufgebaut

Baualters- und Größenfelder, Merkmalskorrekturen und adressbezogene Wohnlage; Fortschreibung 2024.

  • Tabellenwerte beziehen sich auf die Referenz-Wohnlage 5.
  • Erhebung Mai 2023; Indexanpassung auf Mai 2025.
In drei Schritten zur Objektprüfung
  1. Adresse in der kommunalen Wohnlagenkarte nachschlagen.
  2. Baujahr, Fläche und Referenzausstattung zuordnen.
  3. Lage- und Ausstattungsabweichungen nach Ausgabe 2026 berücksichtigen.
Eigentümerfokus

Wohnlagenzuordnung zur Adresse sichern; die frühere Referenz-Wohnlage 4 nicht mit der aktuellen Tabellenbasis verwechseln.

Beispielfeld · PDF S. 4

Baujahr 1949–1974, 60,00–79,99 m²: Mittelwert 6,06 €/m², Spanne 5,30–6,88 €/m²; Referenz-Wohnlage 5.

Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte

Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.

Modellmiete · Wohnung8,83 €/m²Modellstand 01.10.2026Mietquelle
Modellkaufpreis · Wohnung2.668 €/m²Modellstand 01.10.2026Kaufquelle
Rechnerischer Bruttoindikator3,97 %Monatsmiete × 12 ÷ Kaufpreis × 100; ohne Kostenabzüge.

Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.

Herne
2025 · Qualifizierter Mietspiegel

KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
01.01.2025–31.12.2026

Geltungsbereich

19–152 m²; Mehrfamilienhäuser sowie bestimmte Reihenhäuser und Doppelhaushälften. Freistehende Ein-/Zweifamilienhäuser sind nicht erfasst.

So ist das lokale Modell aufgebaut

Neun Baualters- und acht Größenklassen; zusätzliche Wohnwertmerkmale in €/m².

  • Erhebungsstand: 01.01.2024.
  • Baujahre ab 2022 liegen außerhalb der Tabellen-Baualtersklassen.
In drei Schritten zur Objektprüfung
  1. Gebäudetyp und Größenbereich vorab prüfen.
  2. Baualtersfeld und Referenz-Wohnlage 1 bestimmen.
  3. Ausstattung, Modernisierung und Wohnlage nach dem vollständigen Schema korrigieren.
Eigentümerfokus

Reihenhaus, Doppelhaushälfte und freistehendes Haus sauber unterscheiden; vor Nutzung im Jahr 2027 die neue Fassung prüfen.

Beispielfeld · PDF S. 6

Baujahr 1960–1969, 60 bis unter 115 m²: Basismiete 5,54 €/m²; noch ohne Merkmalskorrekturen.

Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte

Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.

Modellmiete · Wohnung7,24 €/m²Modellstand 01.10.2026Mietquelle
Modellkaufpreis · Wohnung2.011 €/m²Modellstand 01.10.2026Kaufquelle
Rechnerischer Bruttoindikator4,32 %Monatsmiete × 12 ÷ Kaufpreis × 100; ohne Kostenabzüge.

Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.

Bottrop
2025 · Einfacher Mietspiegel

KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
Stand 01.01.2025; kein festes Enddatum ausgewiesen

Geltungsbereich

Nicht preisgebundene Wohnungen; Referenzgröße 60–90 m² in mittlerer Wohnlage, einschließlich Kirchhellen.

So ist das lokale Modell aufgebaut

Baujahresgenauer Mietrichtwert, danach Modernisierungspunkte und Qualitätskorrekturen.

  • Der mittlere Wert einer Altersklasse ersetzt nicht die Anpassung an das tatsächliche Baujahr.
  • Die Modernisierungsbewertung folgt einem gesonderten Punktesystem.
In drei Schritten zur Objektprüfung
  1. Bezugsbaujahr und tatsächliches Baujahr in Tabelle 1 abgleichen.
  2. Modernisierungen mit Alter und Punkten in Tabelle 2 bewerten.
  3. Größe, Lage und Qualität mit Tabelle 3 ergänzen.
Eigentümerfokus

Für Wohnungen in Alt-Bottrop und Kirchhellen gilt dieselbe Broschüre; die konkrete Lage bleibt objektspezifisch.

Basisbeispiel · PDF S. 3

Baujahr 1949: 6,17 €/m²; innerhalb 1949–1977 zusätzlich 0,02 €/m² je Baujahr. Erst danach weitere Korrekturen.

Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte

Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.

Modellmiete · Wohnung7,56 €/m²Modellstand 01.10.2026Mietquelle
Modellkaufpreis · Wohnung2.385 €/m²Modellstand 01.10.2026Kaufquelle
Rechnerischer Bruttoindikator3,80 %Monatsmiete × 12 ÷ Kaufpreis × 100; ohne Kostenabzüge.

Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.

Recklinghausen
2026 · Einfacher Mietspiegel

KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
01.01.2026–31.12.2027

Geltungsbereich

Freifinanzierte Wohnungen in typischen Mietgebäuden; Bezug ist die mittlere Wohnlage.

So ist das lokale Modell aufgebaut

Baualtersgruppen mit gesonderten Modernisierungsgruppen; Indexfortschreibung 2024.

  • Für 2026 wurden keine neuen Mietdatensätze erhoben.
  • Im Regelfall keine Größenklassen; besondere Größen können gesondert zu würdigen sein.
In drei Schritten zur Objektprüfung
  1. Bezugsfertigkeit und gegebenenfalls Modernisierungsgruppe feststellen.
  2. Ausstattung, Gebäudetyp und Wohnlage abgleichen.
  3. Spanne und objektspezifische Abweichungen nachvollziehbar begründen.
Eigentümerfokus

Bei Modernisierungen das geforderte Maßnahmenbündel nachweisen und Doppelansätze vermeiden.

Beispielfeld · PDF S. 6

Baujahr 1961–1969, Heizung, Bad/WC und Isolierverglasung: Mittelwert 6,15 €/m², Spanne 5,85–6,45 €/m²; mittlere Wohnlage.

Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte

Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.

Modellmiete · Wohnung7,00 €/m²Modellstand 01.10.2026Mietquelle
Modellkaufpreis · Wohnung2.498 €/m²Modellstand 01.10.2026Kaufquelle
Rechnerischer Bruttoindikator3,36 %Monatsmiete × 12 ÷ Kaufpreis × 100; ohne Kostenabzüge.

Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.

Gladbeck
2024 · Nachfolgeprüfung erforderlich · Qualifizierter Mietspiegel
Nachfolgeprüfung offen: Die verifizierte Fortschreibung 2024 wird nicht als sicher aktuelle Fassung 2026 zugesichert.
Miete und Kaufpreis haben unterschiedliche Datenstände. Hier wird deshalb kein Bruttoindikator gebildet.

KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
Fortschreibung 2024; Datenbezug 01.12.2023

Geltungsbereich

Nicht preisgebundener Wohnungsbestand; Basistabelle für Wohnflächen von 30 bis 130 m².

So ist das lokale Modell aufgebaut

Flächenabhängige Basis plus prozentuale Wohnwertkorrekturen; Fortschreibung des qualifizierten Mietspiegels 2022.

  • Der verifizierte Fortschreibungsbericht datiert vom 13.08.2024.
  • Eine neuere Ausgabe 2026 ließ sich bei dieser Prüfung nicht belastbar bestätigen.
In drei Schritten zur Objektprüfung
  1. Vor jeder aktuellen Mietprüfung bei der Stadt nach einer Nachfolgeausgabe fragen.
  2. Nur mit bestätigter Fassung die Flächenklasse und Wohnwertmerkmale bestimmen.
  3. Quellenstand und verbleibenden Aktualisierungsbedarf zur Akte nehmen.
Eigentümerfokus

Die zugängliche Ausgabe 2024 ist eine dokumentierte Quelle, aber keine ungeprüfte Zusicherung der Aktualität im Oktober 2026.

Historisches Basisbeispiel · Bericht S. 4

79–82 m²: 5,95 €/m² Basis-Nettokaltmiete in der Fortschreibung 2024; keine aktuelle Mietfreigabe, keine fertige Vergleichsmiete.

Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte

Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.

Modellmiete · Wohnung7,14 €/m²Modellstand 01.10.2026Mietquelle
Modellkaufpreis · Wohnung2.178 €/m²Modellstand 01.09.2026Kaufquelle
Rechnerischer Bruttoindikator—Abweichende Modellstände; nicht berechnet.

Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.

Herten
2025/2027 · Kommunaler Mietspiegel

KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
Gültig ab 01.08.2025 · Ausgabe 2025/2027

Geltungsbereich

Typische freifinanzierte Wohnungen in Mietgebäuden ab zwei Wohneinheiten; zusätzliche Regeln für vermietete Häuser.

So ist das lokale Modell aufgebaut

Elf Baugruppen, teilweise mit gesonderter Modernisierungseinordnung; mittlere Wohnlage.

  • Eine Modernisierungseinordnung verlangt ein Bündel von mindestens drei der genannten Maßnahmen.
  • Kleine und große Wohnungen erfordern gegebenenfalls eine zusätzliche Größenwürdigung.
In drei Schritten zur Objektprüfung
  1. Baujahr und passende Modernisierungsgruppe bestimmen.
  2. Ausstattung und Wohnlage nach den Erläuterungen prüfen.
  3. Haus-, Größen- und sonstige Korrekturen nur mit belegter Grundlage ansetzen.
Eigentümerfokus

Ab Baujahr 2014 nennt die Tabelle keinen Zahlenwert. Keinen Tabellenwert aus einer älteren Baugruppe übertragen.

Beispielfeld · PDF S. 1

Baujahr 1961–1970, nicht modernisiert: Mittelwert 5,60 €/m², Spanne 5,33–5,86 €/m²; normale Wohnlage.

Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte

Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.

Modellmiete · Wohnung6,95 €/m²Modellstand 01.10.2026Mietquelle
Modellkaufpreis · Wohnung2.183 €/m²Modellstand 01.10.2026Kaufquelle
Rechnerischer Bruttoindikator3,82 %Monatsmiete × 12 ÷ Kaufpreis × 100; ohne Kostenabzüge.

Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.

Marl
2026 · Kommunaler Mietspiegel

KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
01.04.2026–31.03.2028

Geltungsbereich

Standard: Wohnungen über 40 bis 100 m² in Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen und normaler Wohnlage.

So ist das lokale Modell aufgebaut

Baualtersgruppen mit Spannen und Mittelwerten; abweichende Größe, Lage und Gebäudetyp gesondert berücksichtigen.

  • Garagen, Stellplätze und Betriebskosten sind nicht Teil der Mietrichtwerte.
  • Abweichende Wohnlagen werden anhand von Kriterien begründet, nicht pauschal nach Stadtteilnamen.
In drei Schritten zur Objektprüfung
  1. Baualtersklasse und Standardmerkmale prüfen.
  2. Bei anderer Größe oder Hauscharakter die Sonderregeln anwenden.
  3. Modernisierungszustand und begründete Position innerhalb der Spanne sichern.
Eigentümerfokus

Wohnungen und vermietete Häuser getrennt einordnen; eine besondere Lage muss anhand des konkreten Umfelds begründet werden.

Beispielfeld · PDF Mietwerttabelle

Baujahr 1961–1971: Mittelwert 6,70 €/m², Spanne 6,20–7,15 €/m²; Standardgröße und normale Lage.

Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte

Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.

Modellmiete · Wohnung7,33 €/m²Modellstand 01.09.2026Mietquelle
Modellkaufpreis · Wohnung2.297 €/m²Modellstand 01.09.2026Kaufquelle
Rechnerischer Bruttoindikator3,83 %Monatsmiete × 12 ÷ Kaufpreis × 100; ohne Kostenabzüge.

Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.

Dorsten
2025 · Einfacher Mietspiegel

KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
Stand 01.07.2025; bis zum Erscheinen einer neuen Ausgabe

Geltungsbereich

Freifinanzierter Wohnraum; Grundmodell mit besonderen Zuschlägen unter anderem für vermietete Einfamilienhäuser.

So ist das lokale Modell aufgebaut

Baujahres-Ausgangswert mit Stadtteilkategorie, Größe, Modernisierung und Ausstattung; zweite Fortschreibung.

  • Die Stadtteilkategorie und die Mikrolage sind unterschiedliche Prüfschritte.
  • Mieterseitig eingebrachte Ausstattung rechtfertigt keinen Vermieterzuschlag.
In drei Schritten zur Objektprüfung
  1. Baualtersgruppe und örtliche Stadtteilkategorie bestimmen.
  2. Größe, Modernisierungen und vermieterseitige Ausstattung prüfen.
  3. Die Obergrenzen für die Summe einzelner Zuschläge beachten.
Eigentümerfokus

Für die Baujahresgruppe ab 2021 wird kein belastbarer Zahlenwert ausgewiesen. Die jüngste Bestandsgruppe nicht als Neubauwert ausgeben.

Rechenstruktur · PDF S. 4–6

Lage im Stadtgebiet, Lage im Stadtteil und Wohnungsgröße werden getrennt berücksichtigt. Ausgangsmiete plus Merkmale ergibt erst die objektbezogene Einordnung.

Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte

Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.

Modellmiete · Wohnung7,74 €/m²Modellstand 01.10.2026Mietquelle
Modellkaufpreis · Wohnung2.180 €/m²Modellstand 01.10.2026Kaufquelle
Rechnerischer Bruttoindikator4,26 %Monatsmiete × 12 ÷ Kaufpreis × 100; ohne Kostenabzüge.

Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.

Dinslaken
2026/2027 · Einfacher Mietspiegel

KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
01.01.2026–31.12.2027

Geltungsbereich

Nicht preisgebundene Mietwohnungen; unter anderem Sozialwohnungen, Ferienwohnungen und bestimmte Dienstwohnungen sind ausgeschlossen.

So ist das lokale Modell aufgebaut

Tabelle nach Bau-/Modernisierungsgruppen, Größe und Wohnlage; ergänzende Zu- und Abschläge.

  • Die Ausgabe wurde von Eigentümer- und Mietervertretung mit der Stadt erarbeitet.
  • Für eine Normalwohnung ist vom Mittelwert des passenden Felds auszugehen.
In drei Schritten zur Objektprüfung
  1. Größen-, Bau-/Modernisierungsgruppe und Wohnlage im Original auswählen.
  2. Abweichungen bei Ausstattung und Gebäudetyp prüfen.
  3. Mittelwert und begründete Spanneneinordnung dokumentieren.
Eigentümerfokus

Die Modernisierungszuordnung ist Teil des lokalen Schemas. Baujahr, Modernisierungsjahr und Ausstattungszustand deshalb getrennt erfassen.

Lokale Korrektur · PDF S. 3

Gute Wohnlage: +10 %, mittlere Lage: 0 %, einfache Lage: −10 % auf den Mittelwert; die Einstufung muss zum konkreten Objekt passen.

Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte

Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.

Modellmiete · Wohnung8,85 €/m²Modellstand 01.10.2026Mietquelle
Modellkaufpreis · Wohnung2.590 €/m²Modellstand 01.10.2026Kaufquelle
Rechnerischer Bruttoindikator4,10 %Monatsmiete × 12 ÷ Kaufpreis × 100; ohne Kostenabzüge.

Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.

Wesel
2025 · Fassung 02/2025 · Kommunaler Mietspiegel

KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
Gültig ab Januar 2025 · Erhebungsstichtag 01.09.2023

Geltungsbereich

Freifinanzierte Wohnungen mit 20–140 m²; die Broschüre enthält weitere sachliche Ausnahmen.

So ist das lokale Modell aufgebaut

Flächengenaue Basismieten mit Baualters-/Modernisierungsregeln; adressbezogenes Straßenverzeichnis.

  • Die Februar-Korrektur 2025 ändert eine Voraussetzung für Modernisierungszuschläge.
  • Wissenschaftliche Erstellung ist dokumentiert; eine ausdrückliche aktuelle Qualifizierungsbestätigung wird hier nicht unterstellt.
In drei Schritten zur Objektprüfung
  1. Aktualisierte Februar-Fassung verwenden und sachlichen Geltungsbereich prüfen.
  2. Baujahresabhängigen Rechenweg und Modernisierungen vollständig anwenden.
  3. Wohnlage anhand der Adresse und des Straßenverzeichnisses ermitteln.
Eigentümerfokus

Gerade bei Gebäuden bis 2002 alte Berechnungen auf die korrigierten Modernisierungsregeln prüfen.

Basisbeispiel · PDF S. 8

80 m², Baujahr bis 2002, ohne Modernisierung: 5,67 €/m² Basis aus Tabelle 1a; Baualter und weitere Korrekturen folgen noch.

Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte

Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.

Modellmiete · Wohnung7,35 €/m²Modellstand 01.10.2026Mietquelle
Modellkaufpreis · Wohnung2.067 €/m²Modellstand 01.10.2026Kaufquelle
Rechnerischer Bruttoindikator4,27 %Monatsmiete × 12 ÷ Kaufpreis × 100; ohne Kostenabzüge.

Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.

Borken
Kein eigener aktueller kommunaler Mietspiegel bestätigt · Quelle offen
Keine eigene aktuelle kommunale Mietspiegel-Fassung bestätigt. Die folgenden Modellwerte ersetzen diese Quelle nicht.

KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
Quellenprüfung 15.10.2026 · Borken (NRW), PLZ 46325

Geltungsbereich

Borken im Kreis Borken ist ein angrenzender Schwerpunktmarkt; nicht mit Borken in Hessen verwechseln.

So ist das lokale Modell aufgebaut

Keine verifizierte eigene kommunale Rechenfassung hinterlegt. Externe Modellwerte stehen separat zur Marktbeobachtung bereit.

  • Eine Nachbarstadt-Tabelle ist nicht automatisch ein Borkener Mietspiegel.
  • Ein pauschaler Abschlag vom Bocholter Mietspiegel wird hier nicht als bestätigte aktuelle Berechnungsregel eingesetzt.
In drei Schritten zur Objektprüfung
  1. Aktuellen örtlichen Quellenstatus bei Stadt oder Interessenvertretung klären.
  2. Für eine konkrete Mietprüfung eine geeignete, belegte Vergleichsgrundlage bestimmen lassen.
  3. Modellmiete nur für Marktbeobachtung und nicht als rechtlich freigegebenen Mietansatz verwenden.
Eigentümerfokus

Bei Mietentscheidungen die konkrete Begründungsgrundlage mitprüfen lassen. Für den Ankauf getrennt Kaufpreisdaten des zuständigen Gutachterausschusses nutzen.

Transparenter Quellenstatus

Kein kommunaler Tabellenwert eingesetzt. Fehlende Originalquellen werden weder durch Angebotsdurchschnitte noch durch Werte einer Nachbarstadt ersetzt.

Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte

Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.

Modellmiete · Wohnung8,86 €/m²Modellstand 01.10.2026Mietquelle
Modellkaufpreis · Wohnung2.566 €/m²Modellstand 01.10.2026Kaufquelle
Rechnerischer Bruttoindikator4,14 %Monatsmiete × 12 ÷ Kaufpreis × 100; ohne Kostenabzüge.

Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.

Kirchhellen
Bottrop 2025 · Einfacher Mietspiegel
Modellunsicherheit laut Anbieter: Kaufpreis geringe, Mietpreis mittelmäßige Genauigkeit. Die Trendanzeige bezieht sich auf Bottrop; deshalb keine eigene Kirchhellen-Jahresänderung ausgewiesen.

KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
Stand 01.01.2025 · Stadtteil von Bottrop, PLZ 46244

Geltungsbereich

Kirchhellen ist Teil der Stadt Bottrop. Der Bottroper Mietspiegel gilt; es gibt keine zweite eigenständige kommunale Tabelle.

So ist das lokale Modell aufgebaut

Bottroper Baujahresmodell mit Modernisierungs- und Qualitätskorrekturen; konkrete Kirchhellener Wohnlage berücksichtigen.

  • Die Broschüre nennt Bottroper Straße als Beispiel mittlerer und Eichenkamp als Beispiel guter Wohnlage.
  • Straßenbeispiele ersetzen keine Prüfung des einzelnen Hauses.
In drei Schritten zur Objektprüfung
  1. Bottroper Ausgabe und dortigen Geltungsbereich verwenden.
  2. Baujahr, 60–90-m²-Referenz und Modernisierungen einordnen.
  3. Mikrolage in Kirchhellen anhand der örtlichen Kriterien prüfen.
Eigentümerfokus

Häuser, Erstbezug und große Wohnungen besonders auf die Grenzen des Tabellenmodells prüfen. Stadtteil-Modellwerte nicht mit Bottrop doppelt aggregieren.

Lokale Einordnung · Bottroper PDF S. 6

Die Lagebeispiele beziehen Kirchhellen ausdrücklich ein. Ein eigener pauschaler „Kirchhellen-Zuschlag“ wird hier nicht erfunden.

Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte

Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.

Modellmiete · Wohnung7,85 €/m²Modellstand 01.10.2026Mietquelle
Modellkaufpreis · Wohnung2.656 €/m²Modellstand 01.10.2026Kaufquelle
Rechnerischer Bruttoindikator3,55 %Monatsmiete × 12 ÷ Kaufpreis × 100; ohne Kostenabzüge.

Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.

Hagen
2025 · Qualifizierter Mietspiegel

KOMMUNALE MIETSPIEGEL-EBENE
01.10.2025–30.09.2027 · Erhebungsbezug Januar 2025

Geltungsbereich

Freifinanzierte Wohnungen in Mehrfamilienhäusern ab drei Einheiten und vermietete Eigentumswohnungen; keine Ein-/Zweifamilienhäuser.

So ist das lokale Modell aufgebaut

Regressionsmietspiegel mit getrennten Tabellen für Baujahre bis 1994 und ab 1995; Ausstattung und prozentuale Merkmalskorrekturen.

  • Die örtliche Wohnlage lässt sich über die beschreibenden Merkmale der Bodenrichtwertzone in BORIS-NRW prüfen.
  • Die Quartilsgrenzen der Datengrundlage sind informativ und keine frei wählbaren Mietausgangswerte.
In drei Schritten zur Objektprüfung
  1. Passenden Rechenweg nach Baujahr und Ausstattung bestimmen.
  2. Adresse, Wohnfläche und die Merkmale der zugehörigen Korrekturtabelle einordnen.
  3. Objektwert mit Rechenweg und lokaler Lagebeurteilung dokumentieren.
Eigentümerfokus

Alte Vorlagen auf Ausgabe 2025 umstellen; die Baujahresgrenze 1994/1995 und den tatsächlichen Ausstattungszustand beachten.

Ausgangsbeispiel · Broschüre S. 8

Baujahr 1949–1977, mittlerer Ausstattungszustand: Mietausgangsgröße 6,10 €/m². Lage, Fläche und weitere Merkmale werden erst danach korrigiert.

Ergänzende Marktbeobachtung · externe Modellwerte

Geschätzte Werte für Wohnungen von immowelt, getrennt vom kommunalen Mietspiegel. Unterschiedliche Wohnungsbestände und Modellunsicherheiten bleiben bestehen.

Modellmiete · Wohnung7,93 €/m²Modellstand 01.10.2026Mietquelle
Modellkaufpreis · Wohnung2.030 €/m²Modellstand 01.10.2026Kaufquelle
Rechnerischer Bruttoindikator4,69 %Monatsmiete × 12 ÷ Kaufpreis × 100; ohne Kostenabzüge.

Quellenprüfung 15.10.2026 · Basisbeispiele sind keine Stadtmittel und keine vollständige Mietberechnung. Marktmodell ist keine individuelle Immobilienbewertung. Die vollständigen Ausschlüsse des Bruttoindikators stehen beim Marktvergleich.

Zwei Standorte im direkten Vergleich

Marktbeobachtung und kommunale Rechenlogik nebeneinander betrachten. Mietspiegel-Beispielfelder verschiedener Städte werden bewusst nicht gegeneinander gerankt.

Vergleich im Browser auswählen.

Gelsenkirchen
Modellmiete
6,96 €/m² · 01.10.2026
Modellkaufpreis
1.924 €/m² · 01.10.2026
Bruttoindikator
4,34 %
Mietspiegel-Fassung
2026
Zeitraum / Stand
Stand / gültig ab 01.01.2026
Örtlicher Rechenweg
Acht Baualtersklassen × vier Größenklassen; danach objektbezogene Zu- und Abschläge.
Einordnung / Quellenstatus
Einfacher Mietspiegel

Vollständiges Profil

Essen
Modellmiete
9,11 €/m² · 01.10.2026
Modellkaufpreis
2.799 €/m² · 01.10.2026
Bruttoindikator
3,91 %
Mietspiegel-Fassung
2026
Zeitraum / Stand
01.08.2026–31.07.2028
Örtlicher Rechenweg
Flächenabhängige Basis-Nettomiete, anschließend prozentuale Zu- und Abschläge; Indexfortschreibung 2024.
Einordnung / Quellenstatus
Qualifizierter Mietspiegel

Vollständiges Profil

Formel und Ausschlüsse des Bruttoindikators wie im Marktvergleich. Bei Kirchhellen sind Modellunsicherheit und Teilraum Bottrop besonders zu beachten. Datenstände bleiben am Wert sichtbar.

Amtlicher Marktrahmen – Bezugsraum NRW

Der Grundstücksmarktbericht NRW 2026 wertet Kaufverträge des Jahres 2025 aus: 124.201 Kauffälle, 46,01 Mrd. Euro Umsatz, rund +10 % Kauffälle und +13 % Geldumsatz. Die Preise für Eigentumswohnungen stiegen landesweit um 7 %, für Ein- und Zweifamilienhäuser um 3 %.

Grundstücksmarktbericht NRW 2026 · Veröffentlichung 16.09.2026. Diese Landeswerte sind weder ein Ruhrgebiets-Stadtmittel noch eine Wertänderung Ihres Objekts. Für Teilmärkte: BORIS-NRW / örtliche Gutachterausschüsse.

Destatis – Häuserpreisindex Q2 2026: bundesweiter Häuserpreisindex Q2 2026 vorläufig +0,6 % zum Vorjahr. Unterschiedliche Räume und Zeiträume dürfen nicht gleichgesetzt werden.

Getrennte Datenarten: Die 19 Standortprofile enthalten kommunale Mietspiegel und separat gekennzeichnete geschätzte Wohnungspreise von immowelt. Einzelne Modellstände unterscheiden sich; September und Oktober 2026 sind ausdrücklich ausgewiesen. Kirchhellen ist Teil von Bottrop und wird nicht zusätzlich in einen Regionalmedian eingerechnet. Keine aggregierte „Ruhrgebietsmiete“. Bruttoindikator = Monatsnettokaltmiete je m² × 12 ÷ Kaufpreis je m² × 100. Erwerbsnebenkosten, Leerstand, Verwaltung, Instandhaltung, sonstige nicht umlagefähige Kosten, Finanzierung und Steuern bleiben unberücksichtigt.
Geschätzte Wohnungsmieten · alle 19 Standorte

immowelt-Modellwerte; Modellstand je Zeile. Keine kommunale Vergleichsmiete, kein Ranking örtlicher Mietspiegel.

Gelsenkirchen · 01.10.2026
6,96 €/m²
Essen · 01.10.2026
9,11 €/m²
Bochum · 01.10.2026
8,32 €/m²
Dortmund · 01.10.2026
8,34 €/m²
Duisburg · 01.10.2026
7,60 €/m²
Oberhausen · 01.10.2026
8,34 €/m²
Mülheim an der Ruhr · 01.10.2026
8,83 €/m²
Herne · 01.10.2026
7,24 €/m²
Bottrop · 01.10.2026
7,56 €/m²
Recklinghausen · 01.10.2026
7,00 €/m²
Gladbeck · 01.10.2026
7,14 €/m²
Herten · 01.10.2026
6,95 €/m²
Marl · 01.09.2026
7,33 €/m²
Dorsten · 01.10.2026
7,74 €/m²
Dinslaken · 01.10.2026
8,85 €/m²
Wesel · 01.10.2026
7,35 €/m²
Borken · 01.10.2026
8,86 €/m²
Kirchhellen · 01.10.2026
7,85 €/m²
Hagen · 01.10.2026
7,93 €/m²
Wohnungsmarktvergleich
Standort / ProfilModellmiete WohnungMiete: Anzeige „1 Jahr“Modellkaufpreis WohnungKauf: Anzeige „1 Jahr“BruttoindikatorModellstände Miete / Kauf
Gelsenkirchen6,96 €/m²+2,9 %1.924 €/m²+4,8 %4,34 %Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026
Essen9,11 €/m²+2,7 %2.799 €/m²+6,5 %3,91 %Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026
Bochum8,32 €/m²+2,3 %2.534 €/m²+6,4 %3,94 %Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026
Dortmund8,34 €/m²+2,3 %2.603 €/m²+1,8 %3,84 %Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026
Duisburg7,60 €/m²+3,7 %2.069 €/m²+5,3 %4,41 %Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026
Oberhausen8,34 €/m²+1,8 %2.083 €/m²+5,9 %4,80 %Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026
Mülheim an der Ruhr8,83 €/m²+4,3 %2.668 €/m²+5,9 %3,97 %Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026
Herne7,24 €/m²+1,0 %2.011 €/m²+6,4 %4,32 %Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026
Bottrop7,56 €/m²+2,3 %2.385 €/m²+6,4 %3,80 %Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026
Recklinghausen7,00 €/m²—2.498 €/m²+4,8 %3,36 %Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026
Gladbeck7,14 €/m²+2,3 %2.178 €/m²+6,2 %—Miete 01.10.2026 · Kauf 01.09.2026
Herten6,95 €/m²+1,0 %2.183 €/m²+4,8 %3,82 %Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026
Marl7,33 €/m²+2,4 %2.297 €/m²+6,2 %3,83 %Miete 01.09.2026 · Kauf 01.09.2026
Dorsten7,74 €/m²+2,3 %2.180 €/m²+2,1 %4,26 %Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026
Dinslaken8,85 €/m²+1,8 %2.590 €/m²+5,9 %4,10 %Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026
Wesel7,35 €/m²+0,7 %2.067 €/m²+6,4 %4,27 %Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026
Borken8,86 €/m²+1,3 %2.566 €/m²+2,1 %4,14 %Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026
Kirchhellen7,85 €/m²—2.656 €/m²—3,55 %Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026
Hagen7,93 €/m²+2,7 %2.030 €/m²+5,4 %4,69 %Miete 01.10.2026 · Kauf 01.10.2026

Externe Modellwerte: Wohnungen. Anbieteranzeige „1 Jahr“; kein kalenderjährlicher Vergleich. Kirchhellen ohne eigene bestätigte Jahresreihe. Ein Strich ist kein Nullwert. Bei unterschiedlichen Modellständen wird kein Bruttoindikator berechnet.

Mietspiegel-Register · alle 19 Standorte
StandortFassungEinordnungZeitraum / StandLokale RechenlogikProfil
Gelsenkirchen2026Einfacher MietspiegelStand / gültig ab 01.01.2026Acht Baualtersklassen × vier Größenklassen; danach objektbezogene Zu- und Abschläge.Standort öffnen
Essen2026Qualifizierter Mietspiegel01.08.2026–31.07.2028Flächenabhängige Basis-Nettomiete, anschließend prozentuale Zu- und Abschläge; Indexfortschreibung 2024.Standort öffnen
Bochum2025–2027Qualifizierter Mietspiegel01.04.2025–maximal 31.03.2027Baujahr und Wohnungsgröße bestimmen das Tabellenfeld; Ausstattungen werden in €/m² korrigiert.Standort öffnen
Dortmund2025/2026Qualifizierter Mietspiegel01.01.2025–31.12.2026Basismieten für 60,01–80,00 m²; Korrekturen für Größe, Lage, Ausstattung und Modernisierung.Standort öffnen
Duisburg2026Qualifizierter MietspiegelGültig ab 01.02.2026Wohnflächenabhängige Basismiete plus prozentuale Merkmalskorrekturen; VPI-Fortschreibung der Ausgabe 2024.Standort öffnen
Oberhausen2025Qualifizierter MietspiegelStand 01.03.2025Sechs Baujahresgruppen × drei Größenklassen; Mittelwerte und Zweidrittelspannen.Standort öffnen
Mülheim an der Ruhr2026Qualifizierter Mietspiegel01.01.2026–31.12.2027Baualters- und Größenfelder, Merkmalskorrekturen und adressbezogene Wohnlage; Fortschreibung 2024.Standort öffnen
Herne2025Qualifizierter Mietspiegel01.01.2025–31.12.2026Neun Baualters- und acht Größenklassen; zusätzliche Wohnwertmerkmale in €/m².Standort öffnen
Bottrop2025Einfacher MietspiegelStand 01.01.2025; kein festes Enddatum ausgewiesenBaujahresgenauer Mietrichtwert, danach Modernisierungspunkte und Qualitätskorrekturen.Standort öffnen
Recklinghausen2026Einfacher Mietspiegel01.01.2026–31.12.2027Baualtersgruppen mit gesonderten Modernisierungsgruppen; Indexfortschreibung 2024.Standort öffnen
Gladbeck2024 · Nachfolgeprüfung erforderlichQualifizierter MietspiegelFortschreibung 2024; Datenbezug 01.12.2023Flächenabhängige Basis plus prozentuale Wohnwertkorrekturen; Fortschreibung des qualifizierten Mietspiegels 2022.Standort öffnen
Herten2025/2027Kommunaler MietspiegelGültig ab 01.08.2025 · Ausgabe 2025/2027Elf Baugruppen, teilweise mit gesonderter Modernisierungseinordnung; mittlere Wohnlage.Standort öffnen
Marl2026Kommunaler Mietspiegel01.04.2026–31.03.2028Baualtersgruppen mit Spannen und Mittelwerten; abweichende Größe, Lage und Gebäudetyp gesondert berücksichtigen.Standort öffnen
Dorsten2025Einfacher MietspiegelStand 01.07.2025; bis zum Erscheinen einer neuen AusgabeBaujahres-Ausgangswert mit Stadtteilkategorie, Größe, Modernisierung und Ausstattung; zweite Fortschreibung.Standort öffnen
Dinslaken2026/2027Einfacher Mietspiegel01.01.2026–31.12.2027Tabelle nach Bau-/Modernisierungsgruppen, Größe und Wohnlage; ergänzende Zu- und Abschläge.Standort öffnen
Wesel2025 · Fassung 02/2025Kommunaler MietspiegelGültig ab Januar 2025 · Erhebungsstichtag 01.09.2023Flächengenaue Basismieten mit Baualters-/Modernisierungsregeln; adressbezogenes Straßenverzeichnis.Standort öffnen
BorkenKein eigener aktueller kommunaler Mietspiegel bestätigtQuelle offenQuellenprüfung 15.10.2026 · Borken (NRW), PLZ 46325Keine verifizierte eigene kommunale Rechenfassung hinterlegt. Externe Modellwerte stehen separat zur Marktbeobachtung bereit.Standort öffnen
KirchhellenBottrop 2025Einfacher MietspiegelStand 01.01.2025 · Stadtteil von Bottrop, PLZ 46244Bottroper Baujahresmodell mit Modernisierungs- und Qualitätskorrekturen; konkrete Kirchhellener Wohnlage berücksichtigen.Standort öffnen
Hagen2025Qualifizierter Mietspiegel01.10.2025–30.09.2027 · Erhebungsbezug Januar 2025Regressionsmietspiegel mit getrennten Tabellen für Baujahre bis 1994 und ab 1995; Ausstattung und prozentuale Merkmalskorrekturen.Standort öffnen

Kommunale Fassungen haben unterschiedliche Methoden und Bezugsfälle. Deshalb keine Rangliste aus ihren Basisbeispielen. Quellen und Prüfstatus stehen im jeweiligen Standortprofil.

Mietspiegel-Quellen für 19 Schwerpunktstandorte18 Profile mit kommunalem Quellenbezug. In Gladbeck ist eine Nachfolgeprüfung nötig; für Borken ist keine eigene aktuelle Fassung bestätigt. Kirchhellen nutzt den Bottroper Mietspiegel.19 Standorte · örtliche Mietspiegel-QuellenSTANDORTDOKUMENTIERTE FASSUNGQUELLENSTATUSGelsenkirchen2026Quelle dokumentiertEssen2026Quelle dokumentiertBochum2025–2027Quelle dokumentiertDortmund2025/2026Quelle dokumentiertDuisburg2026Quelle dokumentiertOberhausen2025Quelle dokumentiertMülheim an der Ruhr2026Quelle dokumentiertHerne2025Quelle dokumentiertBottrop2025Quelle dokumentiertRecklinghausen2026Quelle dokumentiertGladbeck2024 · Nachfolgeprüfung erforderlichPrüfenHerten2025/2027Quelle dokumentiertMarl2026Quelle dokumentiertDorsten2025Quelle dokumentiertDinslaken2026/2027Quelle dokumentiertWesel2025 · Fassung 02/2025Quelle dokumentiertBorkenKein eigener aktueller kommunaler Mietspiegel bestätigtPrüfenKirchhellenBottrop 2025Quelle dokumentiertHagen2025Quelle dokumentiertVerwaltung.Ruhr · Recherche 15.10.2026 · Kirchhellen gehört zu Bottrop. Keine Mietpreis-Rangliste.
Kommunaler Quellenkompass für alle 19 Standorte. Edition und Aktualitätsgrenzen stehen im jeweiligen Profil.
Mietbegriffe haben unterschiedliche AufgabenKeine Gleichsetzung von gesetzlicher Bezugsgröße und Preisforderung Methodik: Verwaltung.Ruhr · keine MarktwertschätzungMietbegriffe haben unterschiedliche AufgabenKeine Gleichsetzung von gesetzlicher Bezugsgröße und PreisforderungVergleichsmieteörtlicher Mietspiegel / gesetzliche BegründungGeltungsbereich und Wohnungsmerkmale beachtenModellmieteexterne Schätzung, Quelle und Stichtagkeine rechtlich feststehende VergleichsmieteAngebotsmietePreisforderung im Inseratnicht automatisch tatsächlich vereinbarte MieteVertragsmietetatsächlich vereinbarte Nettokaltmieterechtliche Anpassungsmöglichkeiten getrennt prüfenMethodik: Verwaltung.Ruhr · keine MarktwertschätzungVerwaltung.Ruhr · Redaktion 15.10.2026 · Quelle und Definition im Dashboard
Methodikgrafik: Vergleichsmiete, Angebotsmiete und Vertragsmiete beantworten unterschiedliche Fragen.
Für Bestandshalter: Der Städtevergleich eignet sich als Markt-Screening; die Mietpreisprüfung eines konkreten Bestandsobjekts muss mit dem örtlich einschlägigen Mietspiegel oder einer anderen gesetzlich geeigneten Begründung erfolgen. Kaufentscheidungen benötigen zusätzlich objektspezifische BORIS-/Gutachterausschussdaten, Ertrags- und Substanzprüfung.
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Quellen, Datenstand und Bezugsraum

Modellquellen je Stadt: Dortmund Miete / Kauf · Essen Miete / Kauf · Duisburg Miete / Kauf · Bochum Miete / Kauf · Gelsenkirchen Miete / Kauf · Oberhausen Miete / Kauf · Hagen Miete / Kauf · Hamm Miete / Kauf · Herne Miete / Kauf · Mülheim an der Ruhr Miete / Kauf.

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Symbolmotiv eines gepflegten Wohngebäudes aus dem Verwaltung.Ruhr-Auftritt
MIETSPIEGEL & VERMIETUNG

Die passende Miete beginnt bei der konkreten Wohnung.

Stadt, Baujahr und Fläche liefern den Einstieg. Ausstattung, Lage und örtliche Regeln entscheiden über die weitere Einordnung.

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Ein interaktives Portfolio-Cockpit aus Ihren tatsächlichen Objekt- und Buchhaltungsdaten – nicht aus pauschalen Marktannahmen.

Eigene Berechnung · Jahres-Sollmiete als einheitliche Basis · Redaktion 15.10.2026

DatenquelleObjektaktekeine Markt-Schätzwerte
Berechnungliveim Browser
Kernkennzahlen5transparent definiert
DatenübertragungkeineEingaben bleiben lokal
Datenschutz und Methodik: Die Eingaben werden ausschließlich im Browser verarbeitet und nicht übertragen. Alle Ergebnisse sind eigene Berechnungen aus Ihren Werten; sie sind keine Bewertung und keine Prognose.

Portfolio-Rechner

Tragen Sie die Werte eines Objekts oder konsolidierten Teilportfolios ein.

Die Sollnettokaltmiete enthält auch die vereinbarte Miete der ausgefallenen Einheiten. Mietausfall und alle Kosten jährlich angeben. Ausgaben für Verwaltung und laufende Instandhaltung nicht nochmals unter „nicht umlagefähige Kosten“ erfassen. Geplantes Capex fließt separat in die Investitionskennzahl ein.

Bitte geben Sie eine positive Jahres-Sollnettokaltmiete ein.
Operativer Überschuss—
Ausfallquote—
Kostenquote—
Rendite—
Capex/Einheit—
KPI-Definitionen
KennzahlOffengelegte FormelEinheitDatenklasse
Operativer Überschuss (hier: NOI)Sollnettokaltmiete − Mietausfall − nicht umlagefähige Kosten − laufende Instandhaltung − Verwaltung€/JahrEigene Berechnung
MietausfallquoteMietausfall ÷ Jahres-Sollnettokaltmiete × 100%Eigene Berechnung
Eigentümerkostenquote(nicht umlagefähige Kosten + Instandhaltung + Verwaltung) ÷ Sollnettokaltmiete × 100%Eigene Berechnung
Rendite vor Finanzierungoperativer Überschuss ÷ Marktwert × 100%Eigene Berechnung
Capex je Einheitgeplantes Capex ÷ Einheiten€/EinheitEigene Berechnung

Die Formeln sind bewusst einfach und prüfbar gehalten. Finanzierung, Steuern und Bewertungsanpassungen werden nicht automatisch eingerechnet.

Live-Ergebnisse
KennzahlErgebnisInterpretation
NOI—Net Operating Income
Ausfallquote—Mietausfall im Verhältnis zum Soll
Eigentümerkostenquote—nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten
Rendite vor Finanzierung—NOI im Verhältnis zum Marktwert
Capex je Einheit—geplantes Maßnahmenbudget je Einheit

Ergebnisse aktualisieren sich unmittelbar nach jeder Eingabe.

Datenqualitäts-Matrix für den Bestand

Mindestinhalt, Pflegezyklus und Primärquelle je Datenbereich.

Mieterliste · monatlichSoll-/Ist-Miete, Fläche, Beginn, Indexierung, KautionPrimärquelle: Objektbuchhaltung
Forderungen · monatlichoffene Posten, Altersstruktur, MahnstatusPrimärquelle: Debitorenbuchhaltung
Betriebskosten · jährlich + Forecastumlagefähig/nicht umlagefähig, Kostenstelle, VorjahrPrimärquelle: Abrechnung/Buchhaltung
Technik · laufendBauteil, Zustand, Restnutzungsdauer, PflichtprüfungPrimärquelle: Technische Objektakte
Capex · quartalsweiseMaßnahme, Priorität, Budget, Termin, WirkungPrimärquelle: Maßnahmenplan
Marktbezug · bei EntscheidungMietspiegel, BORIS, Research, MikrolagePrimärquelle: Quellenregister
Vom Objekt zur PortfolioentscheidungErst vollständige Daten, dann nachvollziehbare Kennzahlen Methodik: Verwaltung.Ruhr · Nutzereingaben werden nur im Browser verarbeitetVom Objekt zur PortfolioentscheidungErst vollständige Daten, dann nachvollziehbare Kennzahlen1 · Sollmietevereinbarte Jahresnettokaltmiete vor AusfallFlächen und Verträge abgleichen2 · Mietausfallausgefallene Miete separat erfassenkeine doppelte Kürzung bereits bereinigter Ist-Mieten3 · EigentümerkostenKostenarten ohne Überschneidung erfassenVerwaltung und Instandhaltung separat4 · MaßnahmenplanBudget, Frist und Verantwortung dokumentierenCapex getrennt vom laufenden ÜberschussMethodik: Verwaltung.Ruhr · Nutzereingaben werden nur im Browser verarbeitetVerwaltung.Ruhr · Redaktion 15.10.2026 · Quelle und Definition im Dashboard
Methodikgrafik von verwaltung.ruhr: Miet-, Kosten-, Technik- und Marktdaten werden in nachvollziehbare Kennzahlen überführt.
Fünf prüfbare Portfolio-KennzahlenEinheitliche Bezugsgröße: Jahres-Sollnettokaltmiete Eigene Rechenmethodik · Formeln und Grenzen stehen im Bestandsportfolio-DashboardFünf prüfbare Portfolio-KennzahlenEinheitliche Bezugsgröße: Jahres-SollnettokaltmieteOperativer ÜberschussSollmiete − Ausfall − Eigentümerkostenvor Finanzierung, Steuern und geplantem CapexMietausfallquoteAusfall ÷ Sollmiete × 100Geldquote; keine FlächenleerstandsquoteEigentümerkostenquoteEigentümerkosten ÷ Sollmiete × 100keine doppelte Erfassung einzelner KostenartenRendite / Capex je EinheitÜberschuss ÷ Wert / Capex ÷ Einheitenfehlende Nenner erzeugen keinen scheinbaren NullwertEigene Rechenmethodik · Formeln und Grenzen stehen im Bestandsportfolio-DashboardVerwaltung.Ruhr · Redaktion 15.10.2026 · Quelle und Definition im Dashboard
NOI, Leerstand, Kostenquote, Rendite und Capex je Einheit bilden ein prüfbares Grundgerüst.

Quellen, Datenstand und Bezugsraum

Ausgaben für laufende Instandhaltung werden hier im operativen Überschuss berücksichtigt. Finanzierung, Tilgung, Steuern, Kaufnebenkosten und geplantes Capex sind darin nicht enthalten. Die Kennzahl ersetzt keine vollständige Investitions- oder Liquiditätsrechnung.

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Symbolmotiv digital unterstützter Immobilienverwaltung aus dem Verwaltung.Ruhr-Auftritt
WIRTSCHAFTLICHKEIT & BESTAND

Aus der Monatsmiete wird eine Bestandsentscheidung.

Erträge allein reichen nicht. Beziehen Sie Leerstand, nicht umlagefähige Kosten, Instandhaltung und Investitionen in Ihre Rechnung ein.

Bestand und Wirtschaftlichkeit prüfen →
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Büromarkt-Dashboard Ruhrgebiet

Aktuelle, quellenbezeichnete Kennzahlen für Dortmund und Essen – mit klarer Definition von Umsatz, Miete, Leerstand und Bauvolumen.

Datenstand 30.09.2026 · Quellenprüfung 15.10.2026

Dortmund Q1–364.000 m²−27 % zum Vorjahreszeitraum
Essen Q1–331.000 m²−33 % zum Vorjahreszeitraum
Spitzenmiete Dortmund23,00 €/m²Stand 30.09.2026
Spitzenmiete Essen20,00 €/m²Stand 30.09.2026
Abgrenzung: Die Kennzahlen stammen aus institutionellem Marktresearch und sind nicht amtlich. Sie gelten für die jeweils vom Researchhaus definierte Büromarktregion. Ein direkter Vergleich ist nur innerhalb derselben Definition und desselben Stichtags sinnvoll.
Büroflächenumsatz Q1–3 2026

BNP Paribas Real Estate; Stand 30.09.2026.

Dortmund
64.000 m²
Essen
31.000 m²
Büromarktkennzahlen
MarktUmsatz Q1–3Änderung zum VorjahrSpitzenmieteDurchschnittsmieteLeerstandsquoteLeerstandsflächeim BauStichtag
Dortmund64.000 m²-27 %23,00 €/m²13,30 €/m²4,7 %151.000 m²21.000 m²30.09.2026
Essen31.000 m²-33 %20,00 €/m²13,40 €/m²8,4 %272.000 m²25.000 m²30.09.2026

Spitzen- und Durchschnittsmieten sind Nettokaltmieten für Büroflächen gemäß Definition des Quellenanbieters.

Ausgewählte veröffentlichte Abschlüsse bis Q3 2026
MarktNutzerFlächeAbschlusszeitraumTeilmarkt laut Quelle
DortmundJobcenter6.300 m²Q1 2026City
DortmundAmazon5.500 m²Q1 2026übriges Stadtgebiet
DortmundDSW213.100 m²Q3 2026BMZ 2.2
EssenVGBE energy2.900 m²Q2 2026BMZ 3.1
EssenÖffentliche Verwaltung2.300 m²Q2 2026BMZ 2.1
EssenJohann Bunte Bauunternehmung1.700 m²Q1 2026BMZ 3.1

Auswahl der in den zitierten Marktberichten genannten größeren Abschlüsse.

Büroflächenumsatz Q1–3 2026Gleicher Zeitraum, getrennte Marktregionen Quelle: BNP Paribas Real Estate · Stand 30.09.2026 · institutionelles ResearchBüroflächenumsatz Q1–3 2026Gleicher Zeitraum, getrennte MarktregionenDortmund64.000 m²Essen31.000 m²Quelle: BNP Paribas Real Estate · Stand 30.09.2026 · institutionelles ResearchVerwaltung.Ruhr · Redaktion 15.10.2026 · Quelle und Definition im Dashboard
Eigene Visualisierung auf Basis der angegebenen Researchkennzahlen; keine Übernahme fremder Gestaltung.
Büroleerstand: Menge und Qualität getrennt lesenBNP Paribas Real Estate · Stichtag 30.09.2026 Institutionelles Research · keine WohnungsleerstandsquoteBüroleerstand: Menge und Qualität getrennt lesenBNP Paribas Real Estate · Stichtag 30.09.2026Dortmund · Leerstandsquote4,7 % / 151.000 m²Büromarkt nach AnbieterdefinitionEssen · Leerstandsquote8,4 % / 272.000 m²Büromarkt nach AnbieterdefinitionDortmund · moderner Anteil17 % des Leerstandsnicht 17 % des gesamten BürobestandsEssen · moderner Anteil13 % des Leerstandsnicht 13 % des gesamten BürobestandsInstitutionelles Research · keine WohnungsleerstandsquoteVerwaltung.Ruhr · Redaktion 15.10.2026 · Quelle und Definition im Dashboard
Dortmund: 17 %; Essen: 13 % des jeweiligen Leerstandsvolumens gelten laut Quelle als modern.

Quellen, Datenstand und Bezugsraum

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Logistikmarkt-Dashboard Ruhrgebiet

Aktuelle Marktdaten zum Flächenumsatz, Mietniveau und zu den größten veröffentlichten Abschlüssen.

Kernzahlen 30.09.2026 · Detailmiete und Abschlüsse H1 2026 gesondert datiert · Prüfung 15.10.2026

Umsatz Q1–3 2026484.000 m²Stand 30.09.2026
Zum Vorjahreszeitraum+36 %Q1–3 2026 / Q1–3 2025
Spitzenmiete Q38,10 €/m²Stand 30.09.2026
Letzter bestätigter Durchschnitt6,70 €/m²H1 2026; kein bestätigter Q3-Wert
Datenstände bewusst getrennt: Der Q3-Umsatz und die Q3-Spitzenmiete stammen aus der BNP-Pressemitteilung vom 12.10.2026. Der separate Ruhrgebiets-Detailbericht steht weiterhin auf H1 2026. Seine Durchschnittsmiete und die dort genannten Vertragsabschlüsse werden deshalb ausdrücklich mit dem älteren Stichtag gezeigt. Es werden keine fehlenden Q3-Detailwerte geschätzt.
Logistikumsatz – kumulierte Zwischenstände

BNP Paribas Real Estate. Verschieden lange Zeiträume; kein Vergleich einzelner Quartalsumsätze.

Q1 2026
120.000 m²
H1 2026
280.000 m²
Q1–3 2026
484.000 m²
Logistik: bestätigte Kennzahlen mit Einzelstichtag
KennzahlWertZeitraum und Definition
Flächenumsatz Q1–3 2026484.000 m²30.09.2026; Ruhrgebiet
Veränderung zu Q1–3 2025+36 %gleicher Neunmonatszeitraum
Spitzenmiete Q3 20268,10 €/m²30.09.2026; +3 % laut Anbieter, gerundet
Durchschnittsmiete H1 20266,70 €/m²30.06.2026; kein bestätigter Q3-Wert
Flächenumsatz H1 2026280.000 m²30.06.2026; historischer Zwischenstand
Flächenumsatz Q1 2026120.000 m²31.03.2026; historischer Zwischenstand

Vermietungsmarkt Ruhrgebiet gemäß Definition des Quellenanbieters.

Ausgewählte veröffentlichte Abschlüsse H1 2026
NutzerFlächeStandortNutzungsprofilAbschlusszeitraum
Cencora33.700 m²DortmundPharmalogistikQ2 2026
Goodcang29.000 m²DuisburgE-Commerce / FulfillmentQ1 2026
FlexiSpot20.500 m²WerneHandel / BürolösungenQ2 2026
Siemens Mobility20.000 m²DuisburgProduktionQ1 2026
Blitz Distribution17.400 m²WerneLogistikQ2 2026

Historische Vertragsauswahl aus dem Bericht H1 2026; keine vollständige Rangliste für das dritte Quartal.

Logistik Ruhrgebiet: kumulierte ZwischenständeUnterschiedlich lange Beobachtungszeiträume, keine Einzelquartalsreihe BNP Paribas Real Estate · Stände 31.03., 30.06. und 30.09.2026Logistik Ruhrgebiet: kumulierte ZwischenständeUnterschiedlich lange Beobachtungszeiträume, keine EinzelquartalsreiheQ1 2026120.000 m²H1 2026280.000 m²Q1–3 2026484.000 m²BNP Paribas Real Estate · Stände 31.03., 30.06. und 30.09.2026Verwaltung.Ruhr · Redaktion 15.10.2026 · Quelle und Definition im Dashboard
Eigene Visualisierung der angegebenen Researchdaten. Q3-Kernzahlen und H1-Details tragen getrennte Stichtage.
Ausgewählte Logistikabschlüsse H1 2026Historische Vertragsauswahl; keine vollständige Q3-Rangliste BNP Paribas Real Estate · regionaler Detailbericht H1 2026Ausgewählte Logistikabschlüsse H1 2026Historische Vertragsauswahl; keine vollständige Q3-RanglisteCencora · Dortmund33.700 m²Goodcang · Duisburg29.000 m²FlexiSpot · Werne20.500 m²Siemens · Duisburg20.000 m²Blitz Distribution · Werne17.400 m²BNP Paribas Real Estate · regionaler Detailbericht H1 2026Verwaltung.Ruhr · Redaktion 15.10.2026 · Quelle und Definition im Dashboard
Eigene Visualisierung der angegebenen Researchdaten. Q3-Kernzahlen und H1-Details tragen getrennte Stichtage.

Quellen, Datenstand und Bezugsraum

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Standort-Dashboard Ruhrgebiet

Die richtige Marktanalyse beginnt mit einem eindeutigen Bezugsraum und einer belastbaren Quellenhierarchie.

Bevölkerung 30.06.2026 · Arbeitsmarkt September 2026 · Quellenprüfung 15.10.2026

Einwohner RVR-Gebiet5.093.523amtliche Fortschreibung, 30.06.2026
Bevölkerung im Halbjahr−16.709gegenüber 31.12.2025
Arbeitslosenquote10,7 %BA-Arbeitsmarktregion; September 2026
RVR-Struktur11 + 4kreisfreie Städte + Kreise
Bevölkerungs- und Arbeitsmarkträume unterscheiden: Die Einwohnerzahl stammt aus der amtlichen Fortschreibung für das RVR-Gebiet. Die BA benennt eine eigene Arbeitsmarktregion Ruhrgebiet. Die Zahlen werden nicht zu Quoten miteinander verrechnet. Melderegister- und Zensusfortschreibungsstände bleiben ebenfalls getrennt.
Bevölkerung im RVR-Gebiet

RVR / IT.NRW: amtliche Fortschreibung, keine Haushalts- oder Wohnungsbedarfsprognose.

31.12.2025
5.110.232 Personen
30.06.2026
5.093.523 Personen
Amtliche Standort- und Kostenindikatoren
IndikatorWertBezugsraumDatenstandPrimärquelle
Einwohner5.093.523RVR-Gebiet30.06.2026RVR / IT.NRW – Bevölkerung 30.06.2026
Einwohner Vergleichsstichtag5.110.232RVR-Gebiet31.12.2025RVR / IT.NRW – Bevölkerung 30.06.2026
Veränderung im Halbjahr−16.709 PersonenRVR-GebietH1 2026RVR / IT.NRW – Bevölkerung 30.06.2026
Arbeitslosenquote10,7 %BA-Arbeitsmarktregion RuhrgebietSeptember 2026Bundesagentur für Arbeit – September 2026
Arbeitslose269.338BA-Arbeitsmarktregion RuhrgebietSeptember 2026Bundesagentur für Arbeit – September 2026
Wohngebäude-Baupreise+4,5 % zum VorjahrNRWAugust 2026IT.NRW – Baupreise August 2026
Instandhaltung ohne Schönheitsreparaturen+4,9 % zum VorjahrNRWAugust 2026IT.NRW – Baupreise August 2026

Datenräume und Zeiträume bleiben getrennt. Ein regionaler Bevölkerungsrückgang ist keine objektspezifische Leerstandsprognose.

Quellenmatrix für Standortentscheidungen
IndikatorQuelleEbeneDatenstand / AktualisierungZweck
BevölkerungRVR / IT.NRWRVR / Stadt / Kreisamtliche Fortschreibung; EinzelstichtagStruktur, nicht allein Wohnungsnachfrage
ArbeitsmarktBundesagentur für ArbeitBA-Region; Stadt / AgenturbezirkmonatlichBeschäftigungs- und Zahlungsfähigkeitskontext
Mietspiegeljeweilige Kommunekonkreter Wohnungstyplokale Gültigkeitsfristrechtlich relevante Vergleichsmiete
Kaufpreise und BodenwerteBORIS / Gutachterausschusslokaler TeilmarktBericht 2026 meist Kauffälle 2025Transaktionen, Objektprüfung
BaupreiseIT.NRWNRWAugust 2026Preisstand von Maßnahmenbudgets
WohnungsmarktprofileNRW.BANKKommunenAusgabe 2026; Datenjahr 2024Bestands- und Angebotsstruktur
MarktstimmungNRW.BANK-BarometerNRWExpertenbefragung 2026subjektives Stimmungsbild
Büro / Logistikinstitutionelles ResearchAnbieter-MarktregionQ3 2026 / H1-Details separatGewerbliche Teilmärkte

Die Datenquelle wird nach der Fragestellung gewählt; ein einzelner Gesamtindex ersetzt keine Standortprüfung.

RVR-Mitglieder
Bochumkreisfreie Stadt
Bottropkreisfreie Stadt
Dortmundkreisfreie Stadt
Duisburgkreisfreie Stadt
Essenkreisfreie Stadt
Gelsenkirchenkreisfreie Stadt
Hagenkreisfreie Stadt
Hammkreisfreie Stadt
Hernekreisfreie Stadt
Mülheim an der Ruhrkreisfreie Stadt
Oberhausenkreisfreie Stadt
Ennepe-Ruhr-KreisKreis
Kreis RecklinghausenKreis
Kreis UnnaKreis
Kreis WeselKreis
Bevölkerung im RVR-GebietAmtliche Fortschreibung · Veränderung: −16.709 Personen / rund −0,33 % RVR / IT.NRW · Veröffentlichung 23.09.2026 · kein WohnungsbedarfsmodellBevölkerung im RVR-GebietAmtliche Fortschreibung · Veränderung: −16.709 Personen / rund −0,33 %31.12.20255.110.23230.06.20265.093.523RVR / IT.NRW · Veröffentlichung 23.09.2026 · kein WohnungsbedarfsmodellVerwaltung.Ruhr · Redaktion 15.10.2026 · Quelle und Definition im Dashboard
RVR / IT.NRW: amtliche Bevölkerung 31.12.2025 und 30.06.2026; Rückgang um 16.709 Personen.
Quellenhierarchie für ImmobilienentscheidungenDatenart, Bezugsraum und Stichtag müssen zur Frage passen Methodik: Verwaltung.Ruhr · keine pauschale Übertragung regionaler Werte auf EinzelobjekteQuellenhierarchie für ImmobilienentscheidungenDatenart, Bezugsraum und Stichtag müssen zur Frage passen1 · Amtliche StatistikBORIS, IT.NRW, Destatis, BATeilmarkt und Gebietskulisse ausdrücklich nennen2 · Kommunale Mietspiegelrechtlich relevante Vergleichsmietelokales Berechnungsmodell und Gültigkeit3 · Research und ModelleBüro / Logistik / externe ModellpreiseAnbieterdefinition und Einzelstichtag4 · Eigene ObjektdatenVertrag, Zahlung, Kosten und TechnikFormeln und Annahmen offenlegenMethodik: Verwaltung.Ruhr · keine pauschale Übertragung regionaler Werte auf EinzelobjekteVerwaltung.Ruhr · Redaktion 15.10.2026 · Quelle und Definition im Dashboard
Objektdaten, amtliche Primärdaten und institutionelles Marktresearch erfüllen unterschiedliche Funktionen.

Quellen, Datenstand und Bezugsraum

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ERGÄNZUNG ZUM MARKT.RADARMietkompass · Monatsmiete für Ihre Wohnung berechnen19 Standortprofile mit Quellen · Wohnfläche und örtlichen Mietansatz verknüpfen
MIETKOMPASS · 19 STANDORTE · DIREKTES ERGEBNIS

Welche Monatsmiete ergibt sich für Ihre Wohnung?

Standort, Wohnfläche und Baujahr eingeben. Der Mietkompass findet den hinterlegten Mietspiegel-Ausgangswert und rechnet ihn in eine monatliche Nettokaltmiete um. Für Essen und Bochum können Sie zusätzlich die bezifferten Ausstattungsmerkmale einbeziehen.

1Wohnung einordnenStandort · Fläche · Baujahr
2Örtlichen Wert anwendenQuellentabelle · gegebenenfalls Merkmale
3Monatsmiete ablesen€/m² × Wohnfläche · Rechenweg sichtbar

Wohnfläche der einzelnen Wohnung, nicht die Gesamtfläche des Hauses. Nachkommastellen sind möglich.

Modernisierungsjahr nicht ungeprüft als Baujahr einsetzen.

Ohne Betriebs- und Heizkosten, Garage oder Stellplatz.

Standort auswählen.

Datenarten und Grenzen dieser Berechnung

Die drei Grundlagen werden nicht vermischt. Ein Zwischenstand aus der Basistabelle ist noch keine vollständige Vergleichsmiete. In Borken fehlt eine bestätigte eigene kommunale Fassung; Gladbeck 2024 wird nur ausdrücklich historisch berechnet. Lokale Tabellenlücken und Geltungsgrenzen werden angezeigt.

Örtlichen Mietspiegel öffnen ·

Alle Eingaben bleiben in Ihrem Browser. Kein Konto, keine Registrierung und keine automatische Übertragung oder Speicherung.

02 · EINORDNUNG & PRAXIS

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Zehn vollständige Fachbeiträge. Jeweils einen Beitrag öffnen und direkt im Markt.Radar lesen.

Fachbeitrag

Immobilienankauf im Ruhrgebiet: Die belastbare Prüfung vor dem Kaufpreis

Ein günstiger Multiplikator ersetzt keine Prüfung von Cashflow, Capex, Mietrecht, Technik, Mikrolage und Datenqualität.

Quellengeprüfte Fassung · Redaktionsstand 10.07.2026

Für Entscheider: Die Analyse trennt amtliche Vergleichsdaten, institutionelles Marktresearch und objektspezifische Berechnungen. Wo keine vergleichbare Primärzahl vorliegt, wird keine Schätzung als Tatsache ausgegeben.

Neue Transaktionsdaten, klare Bewertungsgrenzen

Der Grundstücksmarktbericht NRW 2026 berichtet für 2025 landesweit +7 % bei Eigentumswohnungspreisen und +3 % bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Diese Landesdurchschnitte dürfen nicht als Wertanpassung einer konkreten Ruhrgebietsimmobilie übernommen werden.

Der Destatis – Häuserpreisindex Q2 2026 weist für Q2 2026 vorläufig +0,6 % zum Vorjahr in Deutschland aus. Unterschiedliche Räume, Zeiträume und Marktsegmente erklären, weshalb die Werte nicht austauschbar sind. Für Ankaufentscheidungen sind lokale BORIS-NRW / örtliche Gutachterausschüsse-Produkte und die eigene Objektprüfung maßgeblich.

Aktuelle Datenpunkte

Markt · Objekt · VertragPrüfebenen
BORIS-NRWGrundstücksmarktdaten
DatenraumEntscheidungsbasis

Der Kaufpreis ist nur die Eintrittskarte

Viele Ankaufsentscheidungen beginnen mit dem Faktor auf die Jahresmiete. Diese Kennzahl ist schnell berechnet, blendet aber Mietausfall, nicht umlagefähige Kosten, Instandhaltung, Capex und Vertragsrisiken aus. Ein niedriger Faktor kann ein Risikopreis sein.

Die Prüfung sollte daher vom nachhaltigen Cashflow ausgehen. Welche Mieten sind tatsächlich bezahlt, welche sind rückständig, welche Anpassungen sind rechtlich möglich und welche Kosten bleiben beim Eigentümer? Erst danach wird der Kaufpreis sinnvoll eingeordnet.

Amtliche Marktinformationen richtig nutzen

BORIS-NRW ist das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse in Nordrhein-Westfalen. Es bündelt Bodenrichtwerte, Grundstücksmarktberichte und weitere amtliche Informationen. Diese Quellen sind für die Markt- und Bewertungsorientierung besonders wichtig, weil sie auf Kaufpreissammlungen und definierten Auswertungen beruhen.

Auch amtliche Daten ersetzen keine Objektprüfung. Teilmarkt, Baujahr, Zustand, Nutzung und Transaktionszeitpunkt müssen zum Kaufobjekt passen. Ein Durchschnittspreis ist kein Gutachten.

Mieterliste gegen Realität prüfen

Die übergebene Mieterliste muss mit Verträgen, Nachträgen, Kontobewegungen, Kautionen und Flächen abgeglichen werden. Differenzen bei Flächen oder Mietbestandteilen wirken unmittelbar auf Rendite und Abrechnung.

Besonderes Augenmerk verdienen Mietrückstände, Streitigkeiten, informelle Nutzungen, fehlende Kautionen und ungewöhnliche Nebenkostenvereinbarungen. Ein sauberer Datenraum reduziert nicht nur Risiko, sondern beschleunigt Finanzierung und Übergang.

Technik in Geld übersetzen

Eine technische Due Diligence ist nur dann entscheidungsrelevant, wenn Mängel in Budgets, Zeitpunkte und Folgerisiken übersetzt werden. Aussagen wie „Dach mittelfristig erneuern“ reichen nicht. Es braucht Kostenband, Dringlichkeit, Abhängigkeiten und Nutzungsbeeinträchtigung.

Der Capex-Plan sollte mindestens zehn Jahre betrachten und zwischen Pflicht, Substanzerhalt und Verbesserung trennen. Finanzierung und Liquiditätsplanung müssen zu diesem Verlauf passen.

Mikrolage und Vermietbarkeit

Im Ruhrgebiet können wenige Straßen einen erheblichen Unterschied machen. Erreichbarkeit, Lärm, Einzelhandel, Schulen, Grün, Nachbarbebauung und Sicherheitswahrnehmung beeinflussen Nachfrage und Fluktuation. Eine Desktopanalyse ist daher unzureichend.

Die Mikrolage sollte zu verschiedenen Tageszeiten besichtigt und mit der eigenen Vermietungserfahrung abgeglichen werden. Auch geplante Infrastruktur- oder Bauprojekte gehören in die Prüfung.

Stressszenario statt Wunschrechnung

Ein Ankauf sollte auch dann tragfähig sein, wenn Zinsen, Leerstand, Instandhaltung oder Vermietungsdauer ungünstiger ausfallen. Ein Stressszenario macht sichtbar, welche Annahme den Business Case kippt.

Entscheidend ist nicht, jede Unsicherheit zu beseitigen. Entscheidend ist, sie zu benennen, zu bepreisen und mit einer Handlungsoption zu versehen.

Fazit

Ein guter Ankauf ist kein schneller Kaufpreisvergleich, sondern ein kontrollierter Übergang von Markt-, Objekt-, Vertrags- und Technikdaten in eine Entscheidung. Genau diese Disziplin schützt vor teuren Überraschungen.

Handlungsliste für Bestandshalter

  1. Kaufpreis mit amtlichen Transaktions- und Bodenwertdaten einordnen.
  2. Mieterliste vollständig gegen Verträge und Zahlungseingänge prüfen.
  3. Mietpotenziale rechtlich, marktlich und technisch getrennt bewerten.
  4. Technische Due Diligence in einen mehrjährigen Capex-Plan übersetzen.
  5. Nicht umlagefähige Kosten und Forderungsausfälle normalisieren.
  6. Mikrolage zu Fuß und zu unterschiedlichen Tageszeiten prüfen.
  7. Exit- und Stressszenario vor dem Ankauf rechnen.

Quellen, Datenstand und Bezugsraum

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Fachbeitrag

Bestandshalter im Ruhrgebiet: Sieben Stellhebel für einen robusteren Cashflow

Wertsteigerung beginnt nicht mit einer Prognose, sondern mit vollständigen Miet-, Kosten-, Technik- und Vertragsdaten.

Quellengeprüfte Fassung · Redaktionsstand 10.07.2026

Für Entscheider: Die Analyse trennt amtliche Vergleichsdaten, institutionelles Marktresearch und objektspezifische Berechnungen. Wo keine vergleichbare Primärzahl vorliegt, wird keine Schätzung als Tatsache ausgegeben.

Sollmiete, Ausfall und Kosten sauber rechnen

Der Portfolio-Rechner verwendet nun durchgehend die Jahres-Sollnettokaltmiete vor Ausfall. Operativer Überschuss = Sollmiete − Mietausfall − Eigentümerkosten. Die Ausfallquote lautet Ausfall ÷ Sollmiete. Eine bereits um Ausfälle geminderte Ist-Miete darf nicht nochmals um dieselben Ausfälle reduziert werden.

Kosten und Maßnahmen müssen einen aktuellen Preisstand tragen: IT.NRW – Baupreise August 2026 meldet für Instandhaltung ohne Schönheitsreparaturen im August 2026 +4,9 % zum Vorjahr. Dieser Index ersetzt kein Angebot für das konkrete Gebäude.

Aktuelle Datenpunkte

5 KennzahlenKPI-Grundgerüst
ObjektakteDatenquelle
nicht erforderlichMarktschätzung

Strategie beginnt bei Datenhygiene

Viele Portfolios leiden nicht zuerst an einer schlechten Lage, sondern an lückenhaften Daten. Flächen stimmen nicht mit Verträgen überein, Indexierungen sind nicht erfasst, Kautionen lassen sich nicht eindeutig zuordnen und technische Maßnahmen stehen in E-Mails statt in einem zentralen Plan. In diesem Zustand ist jede Renditeberechnung nur so gut wie ihre unsichere Grundlage.

Der erste Stellhebel ist deshalb ein belastbarer Datenraum. Er verbindet Mieterliste, Forderungen, Betriebskosten, Wartungen, Versicherungen, technische Unterlagen und Maßnahmenbudgets. Aus dem Datenraum entsteht kein Selbstzweck, sondern eine laufende Entscheidungsgrundlage.

NOI statt Bruttorendite

Die Bruttorendite setzt Jahresmiete und Kaufpreis in Beziehung. Sie blendet jedoch Leerstand, nicht umlagefähige Kosten, Instandhaltung und Verwaltung aus. Für die operative Steuerung ist der Net Operating Income aussagekräftiger: Nettomiete abzüglich Mietausfall und laufender eigentümerseitiger Bewirtschaftungskosten.

Auch der NOI ist kein vollständiger Unternehmensgewinn. Finanzierung, Steuern und größere Investitionen liegen außerhalb der einfachen Kennzahl. Er schafft aber eine einheitliche Sprache für den Vergleich von Objekten und zeigt, ob ein vermeintlich hoher Mietansatz tatsächlich im Cashflow ankommt.

Leerstand als Prozesskennzahl

Leerstand sollte nicht nur als Quote erfasst werden. Entscheidend sind Ursache, Dauer, Flächentyp, Vermarktungsstatus und erforderliche Maßnahme. Ein leer stehendes Apartment nach einer geplanten Renovierung ist anders zu bewerten als eine seit Monaten angebotene große Wohnung mit unklarem Produktprofil.

Ein gutes Reporting trennt technischen, strategischen und marktbedingten Leerstand. Es misst Tage bis zur Vermarktungsfreigabe, Anzahl qualifizierter Anfragen, Besichtigungsquote, Absagegründe und Zeit bis zum Vertragsabschluss. Damit wird Leerstand vom Schicksal zur steuerbaren Prozessgröße.

Kosten nicht nur vergleichen, sondern erklären

Ein Kostenbenchmark ist nur dann nützlich, wenn die Objekte vergleichbar sind. Aufzug, Heizanlage, Grünfläche, Gewerbeanteil und Versicherungsumfang verändern die Kostenstruktur. Pauschale Euro-je-Quadratmeter-Vergleiche können daher Fehlurteile erzeugen.

Sinnvoller ist eine Abweichungsanalyse: Welche Kostenstelle weicht vom Vorjahr oder Budget ab, warum ist das so, ist der Aufwand umlagefähig und welche Maßnahme kann ihn beeinflussen? So werden aus Zahlen konkrete Handlungen – Ausschreibung, Wartungsoptimierung, Verbrauchskontrolle oder technische Erneuerung.

Capex nach Risiko und Wirkung priorisieren

Technische Maßnahmen konkurrieren um begrenztes Kapital. Pflicht und Gefahr stehen an erster Stelle, danach Substanzerhalt, Vermietbarkeit und wirtschaftliche Verbesserung. Eine Fassadengestaltung kann sichtbar sein, während eine verdeckte Leitungs- oder Dachproblematik das größere Risiko trägt.

Ein mehrjähriger Capex-Plan dokumentiert Bauteil, Zustand, Dringlichkeit, Kostenband, Ausfallrisiko, Mietwirkung und Abhängigkeiten. Er verhindert, dass Budgets ausschließlich nach Lautstärke einzelner Beschwerden verteilt werden.

Objekte segmentieren

Nicht jedes Objekt braucht dieselbe Strategie. Ein stabiler Bestand mit guter Wiedervermietbarkeit kann auf laufende Optimierung ausgerichtet werden. Ein technisch belastetes Objekt braucht einen Sanierungs- und Finanzierungsplan. Ein strategisch unpassendes Objekt kann ein Verkaufskandidat sein, selbst wenn es kurzfristig noch positiven Cashflow liefert.

Die Segmentierung sollte regelmäßig überprüft werden. Marktumfeld, Finanzierung, technischer Zustand und Eigentümerziele verändern sich. Eine einmal vergebene Kategorie ist keine ewige Wahrheit.

Fazit

Die sieben Stellhebel sind unspektakulär, aber wirksam: Datenqualität, NOI, Leerstandssteuerung, Kostenanalyse, Capex-Priorisierung, Mietstrategie und Portfoliocluster. Bestandshalter, die diese Grundlagen beherrschen, können Marktchancen nüchterner nutzen und Risiken früher erkennen.

Handlungsliste für Bestandshalter

  1. Miet- und Flächenstammdaten konsolidieren.
  2. Forderungen und Leerstand monatlich analysieren.
  3. Nicht umlagefähige Kosten nach Ursache und Objekt vergleichen.
  4. Technische Risiken in einen mehrjährigen Capex-Plan überführen.
  5. Mietpotenziale rechtlich und marktlich getrennt prüfen.
  6. Objekte nach Halten, Entwickeln, Verkaufen und Zukaufen segmentieren.
  7. Maßnahmen mit Verantwortlichkeit, Termin und Ergebniskennzahl steuern.

Quellen, Datenstand und Bezugsraum

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Fachbeitrag

Büroimmobilien im Ruhrgebiet 2026: Qualität, Teilbarkeit und Lage entscheiden

Dortmund und Essen zeigen unterschiedliche Marktdynamiken – gemeinsam ist beiden die Knappheit moderner, gut vermietbarer Flächen.

Quellengeprüfte Fassung · Redaktionsstand 10.07.2026

Für Entscheider: Die Analyse trennt amtliche Vergleichsdaten, institutionelles Marktresearch und objektspezifische Berechnungen. Wo keine vergleichbare Primärzahl vorliegt, wird keine Schätzung als Tatsache ausgegeben.

Büromarkt: vollständiges drittes Quartal 2026

Zum 30.09.2026 wurden in Dortmund 64.000 m² und in Essen 31.000 m² Bürofläche umgesetzt; das entspricht −27 % beziehungsweise −33 % zum Vorjahreszeitraum. Spitzenmieten: 23,00 und 20,00 Euro je m². Durchschnittsmieten: 13,30 und 13,40 Euro je m².

Leerstand: Dortmund 151.000 m² / 4,7 %, Essen 272.000 m² / 8,4 %. Im Bau: 21.000 beziehungsweise 25.000 m². BNP Paribas Real Estate – Dortmund Q3 2026; BNP Paribas Real Estate – Essen Q3 2026. Die Zahlen sind institutionelles Research, keine amtliche Statistik.

Aktuelle Datenpunkte

64.000 m²Dortmund Q1–3 2026
31.000 m²Essen Q1–3 2026
4,7 % / 8,4 %Büroleerstand, 30.09.2026

Zwei Märkte, zwei Geschwindigkeiten

Dortmund erzielte bis Ende September 2026 64.000 m² Büroflächenumsatz, Essen 31.000 m². Beide Werte liegen unter dem jeweiligen Vorjahreszeitraum: Dortmund −27 %, Essen −33 %. Ein einzelner Großabschluss kann kleine Büromärkte stark verändern.

Ein Vergleich muss deshalb denselben Zeitraum verwenden und Vertragsgrößen, Marktgrenzen und langjährigen Durchschnitt berücksichtigen.

Mieten und Qualität

Die Spitzenmieten liegen Ende September 2026 bei 23,00 Euro je m² in Dortmund und 20,00 Euro in Essen. Die Durchschnittsmieten betragen 13,30 beziehungsweise 13,40 Euro je m².

Spitzenmieten sind auf das Spitzensegment bezogen. Für ältere Bestandsflächen bleiben Ausstattung, Teilbarkeit und tatsächliche Nutzernachfrage entscheidend.

Leerstand richtig lesen

Der Leerstand beträgt 151.000 m² / 4,7 % in Dortmund und 272.000 m² / 8,4 % in Essen. 17 % beziehungsweise 13 % des Leerstands entfallen laut Research auf moderne Flächen.

Hoher Gesamtleerstand kann deshalb gleichzeitig mit Knappheit im modernen Flächensegment auftreten. Aus der Gesamtquote folgt keine pauschale Vermietungsprognose für ein einzelnes Gebäude.

Teilbarkeit als strategische Eigenschaft

In beiden Märkten spielt das kleinere Flächensegment eine wichtige Rolle. Große zusammenhängende Einheiten können ohne passende Nachfrage lange am Markt bleiben. Teilbare Grundrisse, separate Zugänge und flexible Haustechnik erhöhen die Zahl potenzieller Nutzer.

Vor Umbauten sollte geprüft werden, welche Teilungsvarianten technisch, baurechtlich und wirtschaftlich sinnvoll sind. Eine theoretische Teilbarkeit ohne getrennte Versorgung, Brandschutz oder Sanitärkonzept schafft keine echte Vermietungsoption.

Bestandsstrategie statt pauschaler Modernisierung

Nicht jedes Bürogebäude muss zum Premiumprodukt werden. Manche Lagen tragen die erforderliche Miete für eine Vollmodernisierung nicht. In anderen Fällen reicht ein fokussiertes Paket aus Eingangsbereich, Beleuchtung, Sanitär, Konnektivität und flexibler Flächenübergabe.

Die Strategie sollte von realen Zielgruppen ausgehen: öffentliche Nutzer, Beratung, Industrie, Bildung, Gesundheit oder kleinteilige Dienstleister haben unterschiedliche Anforderungen. Der Marktbericht liefert den Rahmen; die Objektentscheidung entsteht aus Lage, Gebäude und konkreten Gesuchen.

Fazit

Der Büromarkt im Ruhrgebiet ist selektiv. Qualität wird honoriert, aber nur dort, wo Produkt, Lage und Zielgruppe zusammenpassen. Daten zu Umsatz, Miete und Leerstand sind der Anfang der Analyse – nicht ihr Ende.

Handlungsliste für Bestandshalter

  1. Marktdefinition und Stichtag jeder Kennzahl dokumentieren.
  2. Leerstand nach Qualität, Größe und Lage segmentieren.
  3. Teilbarkeit und technische Nachrüstbarkeit prüfen.
  4. Mietvertragslaufzeiten und Anschlussvermietung früh steuern.
  5. Capex auf reale Nutzeranforderungen ausrichten.

Quellen, Datenstand und Bezugsraum

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Demografie und Wohnen im Ruhrgebiet: Warum der Bezugsraum wichtiger ist als der Schlagwort-Trend

Das Ruhrgebiet umfasst elf kreisfreie Städte und vier Kreise. Nachfrage muss deshalb lokal und haushaltsbezogen analysiert werden.

Quellengeprüfte Fassung · Redaktionsstand 10.07.2026

Für Entscheider: Die Analyse trennt amtliche Vergleichsdaten, institutionelles Marktresearch und objektspezifische Berechnungen. Wo keine vergleichbare Primärzahl vorliegt, wird keine Schätzung als Tatsache ausgegeben.

Neue amtliche Bevölkerungs- und Arbeitsmarktdaten

Im RVR-Gebiet lebten zum 30.06.2026 amtlich 5.093.523 Menschen, 16.709 weniger als am 31.12.2025 (5.110.232). Das entspricht rund −0,33 %. RVR / IT.NRW – Bevölkerung 30.06.2026.

Für die BA-Arbeitsmarktregion Ruhrgebiet werden im September 2026 269.338 Arbeitslose und 10,7 % Arbeitslosenquote ausgewiesen. Bundesagentur für Arbeit – September 2026. Die Gebietskulisse wird nicht ungeprüft mit dem RVR-Raum gleichgesetzt; aus Bevölkerung und Arbeitslosenzahl wird keine eigene Quote abgeleitet.

Die NRW.BANK – Wohnungsmarktprofile 2026 wurden 2026 veröffentlicht, beruhen aber auf Daten von 2024. Haushaltsstruktur und Altersstruktur müssen zusätzlich und lokal geprüft werden.

Aktuelle Datenpunkte

5.093.523Einwohner RVR, 30.06.2026
−0,33 %Bevölkerung im Halbjahr
10,7 %Arbeitslosigkeit BA-Region, September 2026

Ein Markt aus fünfzehn Gebietskörperschaften

Der Regionalverband Ruhr besteht aus elf kreisfreien Städten und vier Kreisen. Dieser institutionelle Bezugsraum reicht vom Niederrhein bis an die Ausläufer des Sauerlands. Für Immobilienanalysen bedeutet das: Eine regionale Gesamtaussage überdeckt erhebliche Unterschiede in Dichte, Haushaltsstruktur, Beschäftigung und Erreichbarkeit.

Ein Bestand in der Dortmunder Innenstadt reagiert anders als ein Objekt in einer kreisangehörigen Stadt am Rand der Region. Demografie muss daher auf der kleinstmöglichen sinnvollen Ebene analysiert werden.

Einwohnerzahl ist nicht gleich Wohnungsnachfrage

Wohnungsnachfrage entsteht durch Haushalte, nicht allein durch Personen. Sinkende Haushaltsgrößen können den Wohnungsbedarf stabilisieren, obwohl die Bevölkerung kaum wächst oder sogar zurückgeht. Umgekehrt kann eine wachsende Bevölkerung bei sehr angespanntem Angebot vor allem zu Überbelegung führen.

Bestandshalter sollten deshalb Haushaltszahl, Haushaltsgröße, Altersstruktur, Einkommen und Wanderung gemeinsam betrachten. Ein einzelner Bevölkerungswert ist nur ein Baustein.

Warum Datenstände auseinanderfallen

Kommunale Melderegister und amtliche Bevölkerungsfortschreibungen folgen unterschiedlichen Verfahren. Nach einem Zensus können amtliche Zahlen deutlich revidiert werden. Werden verschiedene Datenstände in einem Dashboard vermischt, entstehen falsche Rangfolgen.

Das MarktRadar nennt daher Quelle und Stichtag und verwendet für die Detailanalyse das Statistikportal Ruhr beziehungsweise die zugrunde liegenden amtlichen Daten. Wo keine einheitliche Aktualität vorliegt, wird kein künstlicher Gesamtindex berechnet.

Altersstruktur in Produktentscheidungen übersetzen

Eine alternde Bevölkerung erhöht nicht automatisch die Nachfrage nach jedem barrierearmen Produkt. Entscheidend sind Einkommen, soziale Bindung, Lage und die tatsächliche Umzugsbereitschaft. Maßnahmen wie stufenarme Zugänge, Aufzug, gut nutzbare Bäder und erreichbare Dienstleistungen können die Zielgruppe verbreitern.

Auch jüngere Haushalte profitieren von flexiblen Grundrissen, guter Anbindung und niedrigen Nebenkosten. Gute Bestandsentwicklung vermeidet daher eindimensionale Zielgruppenbilder.

Zuwanderung und Fluktuation

Zuwanderung kann Nachfrage stützen, verändert aber nicht automatisch die Zahlungsfähigkeit oder gewünschte Wohnungsgröße. Relevant sind Herkunft, Haushaltsform, Beschäftigung und Dauerhaftigkeit. In Hochschul- und Ausbildungsstandorten kann die Fluktuation höher sein; in familiengeprägten Quartieren zählt langfristige Bindung.

Die eigene Mieter- und Vermietungsstatistik ist hier besonders wertvoll. Sie zeigt, welche Haushalte tatsächlich nachfragen, wie lange sie bleiben und welche Ausstattungsmerkmale den Abschluss beeinflussen.

Fazit

Demografie ist keine Schlagwortsammlung, sondern eine Übersetzungsaufgabe. Regionale Strukturindikatoren geben Orientierung; die wirtschaftliche Entscheidung entsteht erst auf Quartiers- und Objektebene.

Handlungsliste für Bestandshalter

  1. Amtliche Fortschreibung und Melderegisterdaten nicht vermischen.
  2. Haushalte zusätzlich zur Einwohnerzahl betrachten.
  3. Altersstruktur, Zuwanderung und Wanderungssaldo getrennt analysieren.
  4. Stadtteil- und Mikrolage vor regionalen Durchschnitt stellen.
  5. Wohnungsgröße, Barrierearmut und Erreichbarkeit in die Produktstrategie übersetzen.

Quellen, Datenstand und Bezugsraum

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Leerstand vermeiden: Vom verspäteten Inserat zum steuerbaren Vermietungsprozess

Leerstand entsteht häufig nicht allein durch den Markt, sondern durch fehlende Vorbereitung, unklare Produktpositionierung und langsame Entscheidungen.

Quellengeprüfte Fassung · Redaktionsstand 10.07.2026

Für Entscheider: Die Analyse trennt amtliche Vergleichsdaten, institutionelles Marktresearch und objektspezifische Berechnungen. Wo keine vergleichbare Primärzahl vorliegt, wird keine Schätzung als Tatsache ausgegeben.

Marktleerstand und eigener Mietausfall

Zum 30.09.2026 betragen die Büro-Leerstandsquoten laut BNP 4,7 % in Dortmund und 8,4 % in Essen. Die Anteile moderner Flächen am jeweiligen Leerstand liegen bei 17 % beziehungsweise 13 %. BNP Paribas Real Estate – Dortmund Q3 2026; BNP Paribas Real Estate – Essen Q3 2026.

Diese Flächenmarktquoten sind keine Wohnungsleerstandsquoten. Die eigene Mietausfallquote ist eine Geldgröße und wird im Rechner auf die Jahres-Sollnettokaltmiete bezogen.

Aktuelle Datenpunkte

4,7 %Büroleerstand Dortmund, 30.09.2026
8,4 %Büroleerstand Essen, 30.09.2026
17 % / 13 %moderne Flächen am Leerstand

Leerstand ist eine Kette von Entscheidungen

Zwischen Kündigung und Neuvermietung liegen viele kleine Entscheidungen: Wann wird besichtigt, welche Arbeiten sind notwendig, wer gibt das Budget frei, wann entstehen Fotos und wer beantwortet Interessenten? Verzögert sich jeder Schritt nur um wenige Tage, wächst daraus schnell ein ganzer Monat Mietausfall.

Die wirksamste Leerstandsstrategie beginnt deshalb vor dem Auszug. Kündigungen lösen automatisch einen Ablauf mit Verantwortlichkeiten und Fristen aus. Technische Prüfung, Marktansatz, Fototermin, Besichtigung und Vertragsfreigabe werden nicht nacheinander improvisiert, sondern parallel vorbereitet.

Marktleerstand und Qualitätsleerstand unterscheiden

Die Büromarktdaten für Dortmund und Essen zeigen, wie wichtig die Qualitätsdimension ist. Dortmund weist zum 30. Juni 2026 eine Leerstandsrate von 4,8 Prozent aus, Essen 8,5 Prozent. Zugleich entfallen nur 17 beziehungsweise 13 Prozent des Leerstands auf moderne Flächen. Die Gesamtquote sagt also wenig darüber, wie viel kurzfristig nutzbarer Qualitätsbestand tatsächlich verfügbar ist.

Dieses Prinzip gilt auch für Wohnimmobilien. Eine Wohnung kann formal verfügbar sein, aber wegen Zustand, Grundriss, Energieverbrauch, Lärm oder fehlender Vermarktungsreife nicht mit einem marktgerechten Produkt konkurrieren. Leerstand muss daher nach Qualität und Ursache klassifiziert werden.

Preis ist selten die einzige Ursache

Eine geringe Nachfrage kann auf einen zu hohen Preis hindeuten. Sie kann aber ebenso aus schlechten Bildern, unklaren Grundrissen, unpassenden Besichtigungszeiten oder einer zu langen Reaktionszeit entstehen. Wer sofort die Miete senkt, ohne den Prozess zu prüfen, verschenkt Ertrag und lernt nichts.

Hilfreich ist ein Stufenmodell: Zuerst Produkt und Anzeige kontrollieren, dann Zielgruppe und Kanal, anschließend Besichtigungs- und Abschlussquote. Erst danach wird der Preis systematisch angepasst. Jede Änderung braucht einen Beobachtungszeitraum und eine dokumentierte Wirkung.

Vermarktungsreife als eigener Meilenstein

Eine Einheit ist nicht vermarktungsreif, nur weil der Vormieter gekündigt hat. Es braucht belastbare Angaben zu Fläche, Grundriss, Ausstattung, Energieausweis, Kosten, Verfügbarkeit und notwendigen Arbeiten. Widersprüchliche oder fehlende Informationen erzeugen Rückfragen und Misstrauen.

Der Meilenstein Vermarktungsreife sollte in der Verwaltung messbar sein. Dazu gehören freigegebene Texte und Bilder, vollständige Unterlagen, festgelegter Mietansatz, definierte Auswahlkriterien und ein Terminplan für Arbeiten. Erst dann beginnt die eigentliche Marktbearbeitung.

Die richtigen Kennzahlen

Eine reine Leerstandsquote ist rückwärtsgerichtet. Operativ nützlich sind Vorlaufzeit ab Kündigung, Tage bis zur Anzeige, qualifizierte Anfragen je Woche, Besichtigungsquote, Bewerbungsquote, Absagegründe und Tage bis zur Unterschrift. Diese Kennzahlen zeigen, an welcher Stelle der Prozess stockt.

Zusätzlich sollte die Verwaltung den entgangenen Deckungsbeitrag beziffern. Dadurch werden schnelle Entscheidungen wirtschaftlich greifbar. Eine Kleinreparatur, die eine Woche früher beauftragt wird, kann günstiger sein als der zusätzliche Mietausfall durch eine spätere Vermarktung.

Fazit

Leerstand lässt sich nicht vollständig vermeiden. Er lässt sich aber weit besser steuern, als es eine bloße Marktquote vermuten lässt. Entscheidend sind Vorbereitung, Produktqualität, Reaktionsgeschwindigkeit und ein lernender Vermietungsprozess.

Handlungsliste für Bestandshalter

  1. Kündigungen sofort in den Vermietungsworkflow übernehmen.
  2. Übergabe, Reparatur und Vermarktung terminlich rückwärts planen.
  3. Zielgruppe und Produktversprechen vor der Anzeige festlegen.
  4. Anfragen, Besichtigungen und Absagegründe messen.
  5. Preis, Ausstattung und Prozess getrennt testen.

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Logistik- und Gewerbeimmobilien im Ruhrgebiet: Starker Auftakt, knappe Flächen, hohe Anforderungen

Der Logistikmarkt startete 2026 dynamisch. Die großen Abschlüsse konzentrierten sich jedoch stark auf Duisburg.

Quellengeprüfte Fassung · Redaktionsstand 10.07.2026

Für Entscheider: Die Analyse trennt amtliche Vergleichsdaten, institutionelles Marktresearch und objektspezifische Berechnungen. Wo keine vergleichbare Primärzahl vorliegt, wird keine Schätzung als Tatsache ausgegeben.

Logistik Q1–3: aktueller Umsatz, getrennte Detailstände

BNP Paribas Real Estate veröffentlichte am 12.10.2026 für das Ruhrgebiet 484.000 m² Flächenumsatz in den ersten neun Monaten 2026, +36 % zum Vorjahreszeitraum. Die Spitzenmiete liegt Ende September bei 8,10 Euro je m². BNP Paribas Real Estate – Logistik Q1–3 2026.

Der separate regionale Detailbericht steht bei dieser Prüfung auf H1 2026: 280.000 m² Umsatz, 6,70 Euro je m² Durchschnittsmiete. Diese Durchschnittsmiete und die damaligen Abschlüsse sind historische H1-Angaben; sie werden nicht auf Q3 hochgerechnet. BNP Paribas Real Estate – Logistik Ruhrgebiet H1 2026.

Aktuelle Datenpunkte

484.000 m²Logistik Q1–3 2026
+36 %gegenüber Q1–3 2025
8,10 €/m²Spitzenmiete, 30.09.2026

Ein starker Jahresauftakt

Bis Ende September 2026 wurden im Ruhrgebiet 484.000 m² Logistikfläche umgesetzt, 36 % mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die am 12. Oktober veröffentlichte Kernbilanz ist ein kumulierter Neunmonatswert, kein Einzelquartalswert.

Der regionale Halbjahresbericht enthält weiterhin die detaillierte Vertragsauswahl: unter anderem Cencora in Dortmund, Goodcang in Duisburg und FlexiSpot in Werne. Diese Beispiele bleiben ausdrücklich auf H1 2026 datiert; aus ihnen wird keine vollständige Q3-Rangliste abgeleitet.

Mietniveau und effektive Konditionen

Die Spitzenmiete ist zum 30.09.2026 mit 8,10 Euro je m² bestätigt. Die zuletzt bestätigte Durchschnittsmiete von 6,70 Euro je m² stammt dagegen aus dem Halbjahresbericht zum 30.06.2026. Ein Q3-Durchschnitt wird mangels bestätigtem Regionalwert nicht ergänzt.

Für die Wirtschaftlichkeit zählt die effektive Miete nach mietfreier Zeit, Ausbauzuschüssen und sonstigen Vergünstigungen. Eine veröffentlichte Spitzenmiete ist kein unmittelbar auf jede Bestandshalle übertragbarer Mietansatz.

Die Halle ist ein technisches Produkt

Logistikflächen werden nicht allein nach Lage und Quadratmetern beurteilt. Hallenhöhe, Bodenlast, Raster, Sprinklerung, Andienung, Hofgröße, Stromkapazität und Genehmigung bestimmen die Nutzbarkeit. Ein Standort kann verkehrlich hervorragend sein und technisch dennoch aus dem Suchprofil fallen.

Bestandshalter sollten technische Datenblätter standardisieren. So können Gesuche schneller beantwortet und Investitionen gezielt geplant werden. Fehlende oder unklare Angaben verlängern Vermarktungsprozesse und erschweren Vergleichbarkeit.

Spezialisierung und Drittverwendung

Produktions- oder Fulfillmentnutzungen können hohe Investitionen in Technik und Ausbau auslösen. Entscheidend ist, welche Einbauten mieter- und welche gebäudespezifisch sind. Bei Vertragsende muss klar sein, ob Rückbau, Übernahme oder Weiterverwendung vorgesehen ist.

Je spezieller eine Immobilie, desto wichtiger sind Bonität, Vertragslaufzeit und Restwertbetrachtung. Ein hoher Mietansatz kann durch geringe Drittverwendungsfähigkeit relativiert werden.

Flächenknappheit ist nicht automatisch Vermietungssicherheit

Knappes Bauland und langwierige Genehmigungen stützen den Bestand. Trotzdem kann eine ungeeignete Halle leer stehen. Nachfrage konzentriert sich auf passende Größen, kurzfristige Verfügbarkeit und belastbare technische Standards.

Die beste Strategie ist daher eine klare Produktpositionierung. Eigentümer sollten wissen, welche Nutzergruppen das Objekt bedienen kann, welche Anpassungen kurzfristig möglich sind und wo die wirtschaftliche Grenze liegt.

Fazit

Der Logistikmarkt Ruhrgebiet zeigt Substanz und aktuelle Dynamik. Für Bestandshalter entscheidet jedoch nicht der Regionalwert, sondern die Verbindung aus Mikrolage, Gebäudetechnik, effektiver Miete und Drittverwendungsfähigkeit.

Handlungsliste für Bestandshalter

  1. Regionale Teilmärkte und Autobahn-/Hafenbezug getrennt bewerten.
  2. Nutzeranforderungen an Höhe, Andienung, Boden und Energie erfassen.
  3. Drittverwendungsfähigkeit vor Spezialumbauten prüfen.
  4. Incentives und effektive Miete neben Nominalmiete rechnen.
  5. Genehmigung, Altlasten und technische Reserven früh prüfen.

Quellen, Datenstand und Bezugsraum

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Mieten im Ruhrgebiet 2026: Was belastbare Zahlen wirklich aussagen

Vergleichsmiete, Angebotsmiete und Vertragsmiete sind drei verschiedene Größen. Wer sie verwechselt, produziert scheinpräzise, aber unbrauchbare Markturteile.

Erweitert am 15.10.2026 · 19 Standortprofile im Wohnmarkt-Kompass

Neu: Mietspiegel-Kompass für alle 19 Standorte

Die folgenden Dortmunder Beispiele erklären ein lokales System. Die entsprechenden Quellen und Rechenwege für alle übrigen Schwerpunktstandorte finden Sie gleichwertig im Standortbereich.

Zu allen 19 Standortprofilen
Für Entscheider: Die Analyse trennt amtliche Vergleichsdaten, institutionelles Marktresearch und objektspezifische Berechnungen. Wo keine vergleichbare Primärzahl vorliegt, wird keine Schätzung als Tatsache ausgegeben.

Wohnmarkt zum 1. Oktober 2026

Der erweiterte Wohnmarkt-Kompass umfasst alle 19 Schwerpunktstandorte mit separat ausgewiesenen Modellmieten und Modellkaufpreisen. Die Modellstände liegen im September beziehungsweise Oktober 2026 und stehen jeweils am Wert. Es wird kein gemeinsamer Regionalmedian über unterschiedliche Stichtage und überlappende Teilräume gebildet. Die kommunalen Mietspiegel haben daneben ihren eigenen Geltungsbereich und Rechenweg.

Die Quote lautet Monatsnettokaltmiete × 12 ÷ Kaufpreis; für Prozent × 100. Erwerbsnebenkosten, Leerstand, Verwaltung, Instandhaltung, nicht umlagefähige Kosten, Finanzierung und Steuern bleiben unberücksichtigt. Die Anzeige „1 Jahr“ des Anbieters und dessen kalenderjährliche Vergleichstabelle sind verschiedene Bezugsgrößen.

Der Essen – Mietspiegel 2026 gilt seit 01.08.2026 bis 31.07.2028. Der Dortmund – Mietspiegel 2025/2026 bleibt bis 31.12.2026 gültig. Beide haben eigene Geltungsbereiche und Berechnungsmodelle.

Aktuelle Datenpunkte

19Standortprofile
18Profile mit kommunaler Quelle
2Standorte mit gezieltem Quellenklärungsbedarf

Alle 19 Schwerpunktstandorte im Wohnmarkt-Kompass

Der erweiterte Wohnmarkt-Kompass umfasst alle 19 Schwerpunktstandorte mit separat ausgewiesenen Modellmieten und Modellkaufpreisen. Die Modellstände liegen im September beziehungsweise Oktober 2026 und stehen jeweils am Wert. Es wird kein gemeinsamer Regionalmedian über unterschiedliche Stichtage und überlappende Teilräume gebildet. Die kommunalen Mietspiegel haben daneben ihren eigenen Geltungsbereich und Rechenweg.

Diese Zahlen schaffen Vergleichbarkeit, weil sie aus derselben Modellwelt stammen. Sie dürfen dennoch nicht als amtliche Transaktionspreise oder ortsübliche Vergleichsmieten ausgegeben werden. Für die mietrechtliche Einordnung eines Dortmunder Bestandsobjekts ist beispielsweise der qualifizierte Mietspiegel 2025/2026 einschlägig; für Kaufpreisprüfungen sind die Veröffentlichungen der zuständigen Gutachterausschüsse und BORIS-NRW heranzuziehen.

Der Städtevergleich im Wohnmarkt-Dashboard verwendet als ergänzendes Screening externe Modellwerte mit Stichtag 01.10.2026. Die aktuellen Einzelwerte und die vollständige Bruttorenditeformel stehen dort. Rechtliche Mietprüfung, Objektbewertung und Wirtschaftlichkeitsrechnung bleiben eigenständige Prüfungen.

Der Durchschnitt ist keine Wohnung

Das Ruhrgebiet ist ein polyzentrischer Markt. Selbst innerhalb einer Stadt unterscheiden sich Nachfrage, Erreichbarkeit, Gebäudestruktur und Zahlungsbereitschaft erheblich. Eine stadtweite Zahl kann Orientierung bieten, aber sie beschreibt weder die konkrete Wohnung noch den rechtlich zulässigen Mietansatz. Für Bestandshalter ist deshalb entscheidend, welche Datenart vorliegt und wie sie zustande gekommen ist.

Der qualifizierte Dortmunder Mietspiegel zeigt diese Logik beispielhaft. Seine Tabellenwerte beziehen sich zunächst auf eine definierte Standardwohnung von 60,01 bis 80,00 Quadratmetern. Baujahr, Größe, Ausstattung, Modernisierung und Gebiet verändern diesen Ausgangswert. Wer lediglich einen Mittelwert herausgreift, lässt den eigentlichen Rechenweg weg.

Drei Mietbegriffe, drei Funktionen

Die ortsübliche Vergleichsmiete ist eine rechtlich definierte Bezugsgröße. Sie wird aus bestehenden und geänderten Mieten eines gesetzlich bestimmten Zeitraums abgeleitet und anhand typisierter Wohnungsmerkmale eingeordnet. Die Angebotsmiete beschreibt dagegen die Preisforderung aktuell inserierter Wohnungen. Sie ist schnell verfügbar, kann aber durch Dubletten, möblierte Angebote, Neubauanteile oder lange Vermarktungsdauern verzerrt sein.

Die Vertragsmiete ist schließlich die im einzelnen Mietverhältnis tatsächlich geschuldete Miete. Sie kann unter oder über einem Angebotsindikator liegen und unterliegt eigenen rechtlichen Bedingungen. Für die Bewirtschaftung ist diese dritte Größe besonders wichtig, weil sie den tatsächlichen Cashflow bestimmt. Eine professionelle Analyse hält die drei Ebenen nebeneinander, statt sie zu einem vermeintlichen Stadtwert zu verschmelzen.

Was der Dortmunder Mietspiegel konkret zeigt

Die Mittelwerte reichen in der Tabelle von 5,73 Euro je Quadratmeter für Wohnungen der Baujahre 1910 bis 1934 bis zu 10,19 Euro für die Baujahre 2015 bis 2019. Diese Spanne ist keine pauschale Zeitreihe und kein Beleg dafür, dass allein das Baujahr die Miete bestimmt. Sie ist der Ausgangspunkt innerhalb eines Merkmalsystems.

Besonders sichtbar wird dies bei der Wohnungsgröße. Für kleine Wohnungen bis 25 Quadratmeter sieht der Mietspiegel einen Zuschlag von 1,74 Euro je Quadratmeter vor, während Wohnungen von 110,01 bis 145 Quadratmetern einen Abschlag von 0,13 Euro erhalten. Das illustriert einen wichtigen Marktmechanismus: Der Quadratmeterpreis und die absolute Monatsmiete reagieren unterschiedlich auf die Wohnungsgröße.

Warum ein Ruhrgebiets-Ranking methodisch scheitern kann

Kommunale Mietspiegel werden mit unterschiedlichen Methoden, Tabellenfeldern, Datenerhebungen und Gültigkeitszeiträumen erstellt. Ein Mittelwert aus Dortmund ist daher nicht automatisch mit einem Wert aus Essen, Duisburg oder Bochum vergleichbar. Schon die Standardgröße, Baujahresklassen oder Lageeinteilung können abweichen.

Einheitlich beschaffte externe Modellwerte können als separat gekennzeichnetes Screening gezeigt werden. Kommunale Vergleichsmieten und amtliche Kaufpreisdaten behalten ihre jeweils eigene Funktion. Unterschiedliche lokale Mietspiegel werden nicht zu einem scheinbar einheitlichen Ranking verdichtet.

Konsequenzen für Vermietung und Bestandsentwicklung

Für eine Neuvermietung braucht der Eigentümer zwei Blickrichtungen: den rechtlichen Rahmen und die aktuelle Marktaufnahme. Der Mietspiegel hilft bei der Einordnung der Vergleichsmiete. Eine bereinigte Angebotsanalyse zeigt, welche Produkte gerade mit welchen Vermarktungszeiten angeboten werden. Die eigene Vermietungshistorie zeigt, welche Preise im konkreten Bestand tatsächlich abgeschlossen wurden.

Erst in der Verbindung entsteht eine belastbare Entscheidung. Eine teure Modernisierung kann die Vermietbarkeit verbessern, ohne sich vollständig in einer höheren Vergleichsmiete niederzuschlagen. Umgekehrt kann eine moderate Maßnahme wie ein besserer Grundriss, ein gepflegter Eingangsbereich oder ein verlässlicher Vermietungsprozess die Leerstandszeit spürbar reduzieren. Der wirtschaftliche Effekt liegt dann nicht allein im Quadratmeterpreis.

Ein brauchbarer Datenprozess

Jede Mietentscheidung sollte mit einem Datenblatt beginnen: Adresse, Baujahr, Wohnfläche, Ausstattungsmerkmale, Modernisierungen, Lagegebiet, bestehende Miete, letzte Anpassung, Vergleichsmietspanne, aktuelle Angebotsbeobachtung und erwartete Vermarktungsdauer. Dazu gehören Quelle, Stichtag und Verantwortlicher.

Dieses Verfahren klingt nüchtern – und genau darin liegt seine Stärke. Es verhindert, dass Einzelinserate oder vermeintliche Durchschnittswerte zur Strategie erhoben werden. Gute Verwaltung übersetzt Daten in einen dokumentierten Vorschlag und kontrolliert nach Abschluss, ob die Annahmen eingetreten sind.

Fazit

Der Mietmarkt im Ruhrgebiet lässt sich nicht auf eine einzige Zahl reduzieren. Belastbarkeit entsteht durch klare Begriffe, passende Quellen und einen vollständigen Objektbezug. Wer diese Disziplin einhält, erkennt Mietpotenziale früher, vermeidet rechtliche Fehlansätze und trifft bessere Modernisierungs- und Vermietungsentscheidungen.

Handlungsliste für Bestandshalter

  1. Vor jeder Mietaussage den verwendeten Mietbegriff nennen.
  2. Den Bezugsfall des kommunalen Mietspiegels vollständig dokumentieren.
  3. Mikrolage, Wohnungsgröße, Baujahr und Ausstattung getrennt bewerten.
  4. Angebotsdaten nur nach Zeitraum, Stichprobe und Bereinigung verwenden.
  5. Die tatsächliche Vertragsmiete und den rechtlichen Anpassungsspielraum objektspezifisch prüfen.

Quellen, Datenstand und Bezugsraum

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Betriebskosten im Ruhrgebiet: Warum ein Benchmark ohne Objektmerkmale in die Irre führt

Kosten werden erst steuerbar, wenn Umlagefähigkeit, Leistungsumfang, Verbrauch und Gebäudestruktur sauber getrennt sind.

Quellengeprüfte Fassung · Redaktionsstand 10.07.2026

Für Entscheider: Die Analyse trennt amtliche Vergleichsdaten, institutionelles Marktresearch und objektspezifische Berechnungen. Wo keine vergleichbare Primärzahl vorliegt, wird keine Schätzung als Tatsache ausgegeben.

Preis, Verbrauch und Verantwortung trennen

IT.NRW meldet für NRW im September 2026 bei Nettokaltmieten +2,4 % zum Vorjahr. Das ist ein Preisindex und keine neu angebotene Quadratmetermiete. Bei Kostenvergleichen sind Menge, Leistungsumfang, Verteilungsschlüssel und Objektmerkmale gesondert zu prüfen. Statistik.NRW – aktuelle Kennzahlen.

Die im Beitrag verwendeten Dortmunder Referenzsätze gehören zum Umrechnungsverfahren für Teilinklusivmieten. Sie bleiben ausdrücklich lokale methodische Referenzen des Mietspiegels 2025/2026.

Aktuelle Datenpunkte

0,41 €/m² mtl.Entwässerung Referenz
0,31 €/m² mtl.Müllabfuhr Referenz
0,42 €/m² mtl.Versicherung Referenz

Der falsche Vergleich

Zwei Gebäude können dieselben Kosten je Quadratmeter aufweisen und dennoch völlig unterschiedlich wirtschaften. Ein Objekt hat Aufzug, große Außenanlage und zentrale Warmwasserbereitung, das andere nicht. Ein pauschaler Vergleich ohne Leistungs- und Gebäudemerkmale belohnt möglicherweise Unterleistung oder bestraft notwendige Qualität.

Ein brauchbarer Benchmark gruppiert vergleichbare Objekte und zerlegt Kosten nach Menge, Preis und Leistung. Erst dann wird sichtbar, ob eine Abweichung aus höherem Verbrauch, einem teureren Vertrag oder einem zusätzlichen Leistungsumfang entsteht.

Was die Dortmunder Referenzsätze leisten – und was nicht

Der Dortmunder Mietspiegel nennt für die Umrechnung bestimmter Teilinklusivmieten Referenzsätze, etwa 0,41 Euro je Quadratmeter und Monat für Entwässerung, 0,31 Euro für Müllabfuhr und 0,42 Euro für Sach- und Haftpflichtversicherungen. Diese Werte sind Bestandteil eines mietspiegelspezifischen Umrechnungsverfahrens.

Sie sind ausdrücklich keine allgemeine Betriebskostenstatistik für jedes Gebäude im Ruhrgebiet. Genau diese Abgrenzung ist für seriöse Marktkommunikation entscheidend. Ein Wert kann amtlich veröffentlicht sein und dennoch für eine andere Fragestellung ungeeignet bleiben.

Umlagefähig ist nicht gleich wirtschaftlich

Die Umlagefähigkeit entscheidet, wer eine Kostenart rechtlich trägt. Sie sagt nichts darüber, ob der Vertrag gut verhandelt oder die Leistung effizient organisiert ist. Auch umlagefähige Kosten beeinflussen die Gesamtmiete und damit die Attraktivität einer Wohnung.

Bestandshalter sollten daher Warmmiete und Nebenkostenbelastung als Wettbewerbsfaktor verstehen. Hohe Kosten können Vermietbarkeit und Zahlungsfähigkeit beeinträchtigen, selbst wenn sie formal weitergegeben werden dürfen.

Mengen- und Preiseffekt trennen

Steigende Heizkosten können aus höherem Energiepreis, höherem Verbrauch oder veränderter Witterung entstehen. Bei Wasser, Abfall und Reinigung gelten ähnliche Zusammenhänge. Ohne Mengengerüst bleibt jede Abweichungsanalyse oberflächlich.

Das Controlling sollte deshalb Verbrauchseinheiten, Flächen, Nutzerzahl und Leistungszyklen erfassen. Preisänderungen werden separat ausgewiesen. So wird erkennbar, ob eine technische Maßnahme, ein Nutzerhinweis oder eine neue Ausschreibung sinnvoll ist.

Vertragsmanagement als Kostentreiber

Viele Kostensteigerungen entstehen nicht plötzlich, sondern durch automatisch verlängerte Verträge, unklare Leistungsbeschreibungen und fehlende Rechnungsprüfung. Ein zentraler Vertragskalender mit Kündigungsfristen und Preisgleitklauseln schafft Handlungsspielraum.

Bei Ausschreibungen ist der günstigste Preis nicht automatisch das beste Angebot. Reaktionszeit, Dokumentation, Versicherung, Vertretungsregelung und Schnittstellen zur Verwaltung gehören in die Bewertung. Schlechte Leistung kann später Leerstand, Beschwerden und Zusatzaufträge erzeugen.

Fazit

Betriebskosten werden nicht durch einen einzigen Marktwert steuerbar. Entscheidend sind Vergleichsgruppen, Mengen- und Preiseffekte, Vertragsqualität und technische Ursachen. Ein sauberer Datenprozess schützt Marge und Mieterakzeptanz zugleich.

Handlungsliste für Bestandshalter

  1. Kostenarten und Umlagefähigkeit je Vertrag prüfen.
  2. Leistungsumfang vor Preisvergleich vereinheitlichen.
  3. Verbrauch und Preisänderung getrennt analysieren.
  4. Abweichungen zum Vorjahr mit Ursache dokumentieren.
  5. Ausschreibungen nicht allein nach Preis entscheiden.

Quellen, Datenstand und Bezugsraum

  • Kommunaler qualifizierter MietspiegelDortmund – Mietspiegel 2025/2026
    Datenstand Mai 2024; gültig bis 31.12.2026 · Dortmund; nicht preisgebundene Wohnungen gemäß Geltungsbereich · Quellenprüfung 15.10.2026
  • Amtliche PreisstatistikIT.NRW – Baupreise August 2026
    August 2026; veröffentlicht 09.10.2026 · NRW · Quellenprüfung 15.10.2026
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Sanierung im Bestand priorisieren: Pflicht, Substanzerhalt und Rendite sauber trennen

Nicht jede sichtbare Maßnahme ist dringend und nicht jeder Mietzuschlag ist bereits ein wirtschaftlicher Business Case.

Quellengeprüfte Fassung · Redaktionsstand 10.07.2026

Für Entscheider: Die Analyse trennt amtliche Vergleichsdaten, institutionelles Marktresearch und objektspezifische Berechnungen. Wo keine vergleichbare Primärzahl vorliegt, wird keine Schätzung als Tatsache ausgegeben.

Baukostenstand August 2026

IT.NRW – Baupreise August 2026 meldet für Wohngebäude im August 2026 einen Indexstand von 137,5 (2021 = 100), +4,5 % zum Vorjahr. Instandhaltung ohne Schönheitsreparaturen liegt bei 139,6 und +4,9 %. Alte Budgets sind deshalb auf ihren Preisstand zu prüfen.

Eine pauschale Fortschreibung ist ein Planungsszenario, kein Handwerkerangebot. Zuschläge aus einem Mietspiegel sind weiterhin keine automatische Erlaubnis zu einer bestimmten Modernisierungsmieterhöhung.

Aktuelle Datenpunkte

+0,34 €/m²Heizung erneuert
+0,18 €/m²Bad ab 2015
+0,30 €/m²Dämmung ab 2015

Die laute Maßnahme ist nicht immer die wichtigste

In Portfolios konkurrieren Dach, Heizung, Leitungen, Fenster, Bäder und Gemeinschaftsflächen um Budget. Sichtbare Mängel erzeugen häufig den größten Entscheidungsdruck, während technisch riskante Bauteile unsichtbar bleiben. Eine professionelle Priorisierung beginnt daher mit Risiko, nicht mit Optik.

Die erste Kategorie umfasst Gefahr, Pflicht und akuten Substanzschutz. Danach folgen Maßnahmen, die Folgeschäden verhindern oder die Vermietbarkeit sichern. Erst in einer dritten Kategorie stehen reine Komfort- oder Renditeprojekte. Diese Reihenfolge schützt vor einer dekorativen, aber technisch kurzsichtigen Budgetverwendung.

Mietspiegelzuschlag ist kein Renditeversprechen

Der Dortmunder Mietspiegel weist für bestimmte, vom Vermieter veranlasste Modernisierungen Zuschläge aus. Eine vollständig erneuerte Heizungsanlage ab 2009 kann mit 0,34 Euro je Quadratmeter berücksichtigt werden; eine Baderneuerung ab 2015 mit 0,18 Euro und eine umfassende Dämmung ab 2015 mit 0,30 Euro.

Diese Werte sind keine Garantie, dass eine Investition in gleicher Höhe wirtschaftlich refinanziert wird. Sie wirken innerhalb eines mietrechtlichen Berechnungsmodells und sind von weiteren Merkmalen abhängig. Investitionskosten, Restnutzungsdauer, Instandhaltungsersparnis, Leerstandsrisiko und rechtliche Umsetzung müssen separat geprüft werden.

Vier Wirkungen getrennt rechnen

Eine Maßnahme kann vier wirtschaftliche Wirkungen haben: Sie verhindert Schäden, senkt laufende Kosten, erhöht die erzielbare Miete oder reduziert Leerstand. Diese Wirkungen dürfen nicht doppelt gezählt werden. Ein neues Bad kann die Neuvermietbarkeit verbessern, obwohl der formale Mietzuschlag begrenzt ist. Eine Dachreparatur erhöht vielleicht keine Miete, verhindert aber einen erheblichen Folgeschaden.

Für jede Maßnahme sollte deshalb ein kurzes Investitionsblatt entstehen: Ausgangslage, Pflichtgrad, Kostenband, technische Lebensdauer, erwartete Mietwirkung, Betriebskostenwirkung, Leerstandswirkung und Risiko bei Nichtdurchführung.

Paketbildung statt Einzelgewerk

Baumaßnahmen sind häufig voneinander abhängig. Fenster, Fassade, Heizung und Lüftung beeinflussen sich technisch. Werden sie isoliert geplant, entstehen doppelte Gerüstkosten, unpassende Dimensionierungen oder Feuchteprobleme. Ein mehrjähriger Plan ermöglicht sinnvolle Pakete.

Gleichzeitig ist Paketbildung kein Vorwand für Großprojekte ohne Priorität. Ein belastbarer Plan trennt Sofortmaßnahmen, vorbereitende Untersuchungen und spätere Umsetzung. Er hält Optionen offen, ohne akute Risiken zu vertagen.

Controlling nach der Sanierung

Viele Investitionsrechnungen enden mit der Beauftragung. Professionelle Bestandshalter prüfen nach Abschluss, ob Kosten, Termin, Energieverbrauch, Miete und Vermarktungsdauer den Annahmen entsprechen. Abweichungen werden dokumentiert und fließen in künftige Projekte ein.

Dieses Nachcontrolling schafft eine eigene Erfahrungsdatenbank. Sie ist häufig wertvoller als allgemeine Marktbenchmarks, weil sie die tatsächlichen Gebäude, Handwerkerpreise und Verwaltungsprozesse des Portfolios abbildet.

Fazit

Gute Sanierungsplanung ist eine Reihenfolgeentscheidung. Pflicht und Substanzerhalt gehen vor, wirtschaftliche Chancen werden transparent gerechnet und die tatsächliche Wirkung wird nachgehalten. So wird Capex vom Kostenblock zum steuerbaren Instrument.

Handlungsliste für Bestandshalter

  1. Gefahr und rechtliche Pflicht zuerst bewerten.
  2. Bauteilzustand und Restnutzungsdauer dokumentieren.
  3. Investition, Mietwirkung, Leerstandswirkung und Betriebskosten getrennt rechnen.
  4. Abhängigkeiten zwischen Gewerken beachten.
  5. Nach Abschluss die tatsächliche Wirkung kontrollieren.

Quellen, Datenstand und Bezugsraum

  • Amtliche PreisstatistikIT.NRW – Baupreise August 2026
    August 2026; veröffentlicht 09.10.2026 · NRW · Quellenprüfung 15.10.2026
  • Kommunaler qualifizierter MietspiegelDortmund – Mietspiegel 2025/2026
    Datenstand Mai 2024; gültig bis 31.12.2026 · Dortmund; nicht preisgebundene Wohnungen gemäß Geltungsbereich · Quellenprüfung 15.10.2026
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Fachbeitrag

Professionelle Immobilienverwaltung als Werttreiber: Was messbar gute Verwaltung leistet

Verwaltung schafft Wert, wenn sie Datenqualität, Geschwindigkeit, Kosten, Forderungen und Technik systematisch steuert.

Quellengeprüfte Fassung · Redaktionsstand 10.07.2026

Für Entscheider: Die Analyse trennt amtliche Vergleichsdaten, institutionelles Marktresearch und objektspezifische Berechnungen. Wo keine vergleichbare Primärzahl vorliegt, wird keine Schätzung als Tatsache ausgegeben.

Messbare Verwaltung braucht belastbare Bezugsgrößen

Die aktualisierte Fassung vereinheitlicht den Portfolio-Rechner auf Sollmiete, kennzeichnet Datenjahre getrennt vom Redaktionsstand und ergänzt nachvollziehbare Quellen je Kennzahl. Diese Grundlagen ermöglichen erst einen prüfbaren Vorher-Nachher-Vergleich.

Für Eigentümer sind dokumentierte Mietausfälle, Rechnungsabgrenzung und Maßnahmenbudgets aussagekräftiger als ein behaupteter pauschaler Renditevorteil. Die aktuelle Kostenentwicklung nach IT.NRW – Baupreise August 2026 und die Marktstimmung im NRW.BANK – Wohnungsmarktbarometer 2026 geben Kontext, keine garantierte Wirkung einer Verwaltungsleistung.

Aktuelle Datenpunkte

Miete · Kosten · TechnikSteuerungsebenen
monatlich / quartalsweiseBerichtsrhythmus
Cashflow und SubstanzZiel

Mehr als Posteingang und Abrechnung

Eine Verwaltung kann formal alle Pflichtaufgaben erledigen und dennoch wirtschaftlichen Wert verlieren. Langsame Neuvermietung, unklare Forderungen, verspätete Ausschreibungen und fehlende technische Planung wirken direkt auf Cashflow und Substanz.

Professionelle Verwaltung versteht sich als Steuerungsfunktion. Sie liefert nicht nur Vorgänge, sondern verdichtete Entscheidungsinformationen: Was ist passiert, warum ist es passiert, welche Option besteht und welche wirtschaftliche Wirkung ist zu erwarten?

Datenqualität als erste Leistung

Ohne verlässliche Stammdaten sind Abrechnung, Vermietung und Reporting fehleranfällig. Flächen, Mietbestandteile, Vertragsfristen, Kautionen und Ansprechpartner müssen eindeutig gepflegt sein. Änderungen brauchen einen kontrollierten Prozess.

Eine gute Verwaltung macht Datenqualität sichtbar: offene Klärfälle, fehlende Dokumente und Abweichungen werden nicht verborgen, sondern systematisch abgearbeitet. Damit entsteht Vertrauen und Entscheidungsfähigkeit.

Geschwindigkeit mit Kontrolle verbinden

Schnelligkeit ist wirtschaftlich wichtig, darf aber nicht mit Unordnung verwechselt werden. Standardisierte Freigaben, Budgets und Lieferantenlisten verkürzen Reaktionszeiten. Gleichzeitig sorgen Dokumentation und Vier-Augen-Prinzip für Kontrolle.

Besonders bei Leerstand, Schäden und Forderungen entscheidet der frühe Start. Jeder verlorene Tag kann Kosten erhöhen oder Einnahmen verschieben. Service-Level sollten deshalb nicht nur Reaktionszeit, sondern auch Abschlusszeit messen.

Kostensteuerung und Vertragsmanagement

Verwaltung beeinflusst Kosten durch Ausschreibung, Rechnungsprüfung, Vertragskalender und technische Ursachenanalyse. Sie sollte Preis, Menge und Leistung getrennt betrachten und Abweichungen erklären.

Ein Eigentümer braucht keine bloße Liste höherer Rechnungen, sondern eine Empfehlung: akzeptieren, nachverhandeln, ausschreiben, Leistung ändern oder technisch investieren. Das macht Verwaltung zum wirtschaftlichen Partner.

Technik und Capex

Mängelmeldungen sind keine technische Strategie. Professionelle Verwaltung führt Bauteilzustand, Wartungen, Prüfpflichten und Maßnahmenbudgets zusammen. Daraus entsteht ein mehrjähriger Plan mit Prioritäten.

Der Plan muss mit Vermietung und Liquidität abgestimmt sein. Eine Maßnahme kann technisch sinnvoll, aber zum falschen Zeitpunkt operativ schädlich sein. Umgekehrt kann eine koordinierte Sanierung Leerstand nutzen und spätere Störungen vermeiden.

Reporting, das Entscheidungen auslöst

Ein gutes Reporting ist kurz genug, um gelesen zu werden, und tief genug, um Entscheidungen zu tragen. Es zeigt Kennzahlen, Abweichungen, Ursachen, Maßnahmen, Fristen und Verantwortliche. Jede wesentliche Zahl trägt Quelle und Definition.

Quartalsweise sollte die Verwaltung zudem prüfen, ob Maßnahmen die erwartete Wirkung erreicht haben. So entsteht ein lernendes System statt einer Sammlung statischer Monatsberichte.

Fazit

Verwaltung wird zum Werttreiber, wenn sie Daten, Prozesse und Fachentscheidungen verbindet. Der Mehrwert zeigt sich in geringerem Mietausfall, kontrollierten Kosten, rechtzeitiger Technik und einem Bestand, dessen Risiken und Chancen transparent sind.

Handlungsliste für Bestandshalter

  1. Service-Level und Entscheidungsfristen definieren.
  2. Miet-, Forderungs- und Kostendaten monatlich berichten.
  3. Technische Maßnahmen nach Risiko priorisieren.
  4. Kündigungen und Leerstand als Workflow steuern.
  5. Eigentümerentscheidungen mit Quelle, Annahme und Wirkung dokumentieren.

Quellen, Datenstand und Bezugsraum

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03 · NACHVOLLZIEHBARKEIT

Quellen, Daten und Methodik

Daten & Methodik

Daten- und Methodikstandard

Wie das MarktRadar Quellen auswählt, Datenarten trennt und Aktualisierungen dokumentiert.

Methodikfassung 15.10.2026 · Quellenstände getrennt ausgewiesen

Erweiterung 2.0 · 15.10.2026

19 statische Standortprofile, Mietspiegel-Register, Paarvergleich und lokale Monatsmiet-Arithmetik. Die 19 Profile umfassen 18 eigenständige Städte und den Stadtteil Kirchhellen. 18 Profile haben einen dokumentierten kommunalen Quellenbezug; dahinter stehen 17 lokale Fassungen. In Gladbeck ist eine Nachfolgeprüfung offen, in Borken eine eigene aktuelle kommunale Quelle. Modellstände werden nicht mit Publikations- oder Erhebungsdaten der Mietspiegel gleichgesetzt.

Ein Originalrechner wird nur verlinkt, nicht eingebettet. Externe Dienste werden erst beim Öffnen eines Links aufgerufen. Hier gibt es keine Registrierung, Cookies, lokale Speicherung oder Übertragung der Rechnereingaben.

Grundsatz

Keine Kennzahl wird veröffentlicht, nur weil eine Lücke optisch unschön wäre. Belastbarkeit geht vor Vollständigkeit. Jede Zahl erhält Quelle, Stichtag, Einheit, Bezugsraum und Definition.

Wohnmarkt: 19 Standortprofile; kommunale Mietspiegel und externe Wohnungspreis-Modelle sind getrennt. Modellstände September / Oktober 2026 je Wert, kein überlappender Regionalmedian. Bruttoindikator = Monatsnettokaltmiete × 12 ÷ Kaufpreis × 100; ohne Erwerbsnebenkosten, Leerstand, Verwaltung, Instandhaltung, sonstige nicht umlagefähige Kosten, Finanzierung und Steuern. Unterschiedliche Modellstände werden nicht zu einer Quote verbunden.
Amtliche Primärdaten zuerst
Mietspiegel, BORIS-NRW, kommunale Statistik und Regionalstatistik bilden die erste Quellenebene.
Marktresearch klar kennzeichnen
Büro- und Logistikdaten institutioneller Anbieter werden mit deren Marktdefinition und Stichtag wiedergegeben.
Eigene Berechnung offenlegen
Formeln und Eingabewerte werden sichtbar gemacht; Berechnung wird nicht als externe Markttatsache bezeichnet.
Nichtvergleichbarkeit akzeptieren
Unterschiedliche Mietspiegel oder Bevölkerungsstände werden nicht künstlich zu Rankings zusammengeführt.
Versionieren und prüfen
Redaktionsstand, Datenstand und Quelle bleiben getrennt dokumentiert.

Begriffsstandard

Ortsübliche Vergleichsmiete

Rechtlich definierte Bezugsgröße für vergleichbare Wohnungen. Sie ist nicht mit der aktuellen Angebotsmiete gleichzusetzen.

Angebotsmiete

Preisforderung in aktuellen Inseraten. Aussage hängt von Zeitraum, Bereinigung, Stichprobe und Produktmix ab.

Flächenumsatz

Im jeweiligen Research definierte Summe abgeschlossener Vermietungen oder Eigennutzertransaktionen innerhalb des Marktraums.

Leerstand

Nach Definition der Quelle kurzfristig verfügbare Fläche. Qualitäts- und Lageanteile sind separat zu analysieren.

Externes Marktmodell / Schätzdaten

Ein externer Anbieter leitet einen geschätzten Marktwert aus eigenen Datenbeständen und Modellen ab. Solche Werte können für einen einheitlichen Städtevergleich nützlich sein, sind aber weder amtliche Kaufpreissammlung noch kommunaler Mietspiegel. Verwaltung.ruhr weist Anbieter, Stichtag, Bezugsobjekt und Modellcharakter sichtbar aus.

Eigene Berechnung

Aus Nutzereingaben oder dokumentierten Objektdaten abgeleitete Kennzahl, deren Formel offengelegt wird.

Nicht verfügbar

Eine Datenlücke wird offen benannt. Sie wird nicht durch eine redaktionelle Schätzung kaschiert.

Aktualisierungsrhythmus

Büro- und Logistikresearch wird quartalsweise geprüft. Kommunale Mietspiegel und Grundstücksmarktberichte werden bei Neuveröffentlichung aktualisiert. Strukturindikatoren werden mindestens jährlich kontrolliert.

Quellen, Datenstand und Bezugsraum

Prüfgrenzen und Rechte

Bei externen Modellen wird die Anzeige „1 Jahr“ im Trendmodul übernommen. Die Jahresübersicht desselben Anbieters kann wegen anderer Bezugslogik abweichende Prozentsätze zeigen. Der Anbieterwert wird nicht rückgerechnet oder mit einer anderen Anbieterreihe vermischt.

Die Logistik-Durchschnittsmiete ist nur für H1 2026 bestätigt. Nicht verfügbare Q3-Detailwerte werden nicht hochgerechnet. Der Median einer Quotientenreihe unterscheidet sich von einem Quotienten aus zwei Medianen.

Die Zusammenstellung ist nicht pauschal CC BY lizenziert. Für fremde Daten gelten die Rechte und Bedingungen des jeweiligen Anbieters. Eigene Visualisierungen verwenden eine eigenständige Gestaltung. Ein erfolgreicher Quellenabruf belegt Erreichbarkeit, keine dauerhafte Verfügbarkeit.

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Mietkompass 3.0 · Berechnung und Grenzen

Die automatische Rechnung nutzt die hinterlegten örtlichen Basistabellen und dort bezifferten Größen- oder Baualterskorrekturen. Für Wohnungen in Essen und Bochum kann nach ausdrücklicher Bestätigung zusätzlich die Auswahl der hinterlegten Ausstattungsmerkmale einfließen. Ohne diese Bestätigung bleibt es bei der Ausgangswertrechnung. Andere Standorte bleiben ausdrücklich als noch unvollständige Objektprüfung gekennzeichnet.

Keine Tabellenextrapolation bei fehlenden Baujahren oder Wohnflächen. Borken hat keinen bestätigten eigenen Rechenweg. Gladbeck 2024 wird nur nach ausdrücklicher Bestätigung historisch berechnet. Die Originalquellen und kommunalen Rechner bleiben verlinkt. Rundung: €/m²-Rechenansatz vor Multiplikation auf Cent, Monatsbetrag auf Cent; Jahresbetrag = Monatsbetrag × 12. In Wesel erfolgt die Tabellenzuordnung wie im Quellenbeispiel mit mathematisch gerundeter Wohnfläche; multipliziert wird mit der tatsächlichen eingegebenen Fläche.

Verbesserte Bedienung nach Recherche kommunaler Rechner in Bochum, Essen und Gelsenkirchen sowie des ImmoScout24-Mietpreis-Checks. Keine übernommenen Oberflächen oder pauschalen rechtlichen Mietobergrenzen. Bilder stammen aus bereits öffentlich verwendeten Verwaltung.Ruhr-Motiven und werden von derselben Domain geladen.

VON DER MARKTZAHL ZUM EIGENEN BESTAND

Was bedeutet das für Ihre Immobilie?

Allgemeine Marktwerte geben Orientierung. Für Verwaltung, Vermietung und Verkauf zählt die konkrete Immobilie.

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Redaktion 15.10.2026 · Keine individuelle Bewertung, Rechts- oder Steuerberatung. Eigene Berechnungen bleiben im Browser. Statische Datenfassung ohne automatischen Live-Abruf.

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